Saison 2001/02

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Tolle Saison endet auf Mittelfeldplatz
Aue verliert letztes Saisonspiel in Annaberg mit 0:3


Am Wochenende unterlagen die Volleyballer des SV Aue-Brünlasberg beim Mitaufsteiger Annaberg mit 0:3. In dem
bedeutungslosen Spiel war den Auern die lange und anstrengende Saison anzumerken. Niemand hätte im Vorfeld gedacht,
dass es an diesem letzten Spieltag für die Kreisstädter um nichts mehr geht. Aber dank der beeindruckenden Heimbilanz
konnte das Brünlasberger Team ganz entspannt auf die Partie in Annaberg blicken. So wurden erneut personelle und
spieltaktische Varianten für die Zukunft getestet. In den entscheidenden Momenten fehlte dann allerdings die Abstimmung und
so wurden alle 3 Sätze nach ausgeglichenem Verlauf mit 21:25, 22:25 und 21:25 knapp verloren.
Trotz dieser Niederlage schmälert das in keinster Weise den positiven Saisoneindruck des Aufsteigers. Mit ausgeglichener
Punktbilanz belegt das Team von Trainer Ullmann in der Endabrechnung den 5. Platz. Schwachpunkt der Auer waren oftmals
die Auswärtsspiele. So wurden sportlich zwar 2 Spiele gewonnen, aber 6 mal zogen die Auer den Kürzeren. Nach Abweisung
des Auer Einspruchs gegen die Spielwertung in Milkau wurden daraus sogar 7 Niederlagen gegenüber 1 Sieg. Dies gilt es in
der nächsten Saison zu verbessern, denn zu welchen Leistungen die junge Mannschaft fähig ist, zeigten sie ein ums andere
Mal an den Heimspieltagen. Durch die großartige Unterstützung von den Rängen kamen spielerische und kämpferische
Highlights in eigener Halle zustande. Herausragend waren dabei sicher die Erfolge gegen Rodewisch (3:0) und gegen
Röhrsdorf bzw. Milkau (je 3:2).
In der Endabrechnung steht nur eine Heimniederlage zu Buche. Diese fingen sich die Brünlasberger gegen den
Last-Minute-Aufsteiger aus Auerbach ein.
Alles in Allem können die Verantwortlichen des Vereins mit dem Abschneiden mehr als zufrieden sein. Trainer Ullmann: “Jetzt
können wir erstmal abschalten und den Sommer mit Beachvolleyball genießen. Danach gilt es unsere errungene Position zu
verteidigen. Das 2. Jahr nach dem Aufstieg wird eh schwerer, da uns jetzt die Gegner kennen und nicht mehr unterschätzen.
Im Hinblick darauf wird es auch die eine oder andere personelle Veränderung geben.“

 

Am letzten Heimspieltag gab´s 1 Sieg und 1 Niederlage

SV Aue-Brünlasberg - VSV Eintracht Reichenbach 3:1 (25:16, 19:25, 25:12, 25:15)
SV Aue-Brünlasberg - SV Auerbach 05 1:3 (25:22, 18:25, 22:25, 21:25)

Nach 17 Siegen in eigener Halle verloren die Volleyballer des SV Aue-Brünlasberg am Samstag das allerletzte Heimspielspiel
der Saison.
Zum Auftakt des Heimspieltages lief es für den Gastgeber noch wie immer. Gegen die Gäste aus dem Vogtland wurde der
Auftaktsatz souverän von Beginn bis Ende durchgezogen und deutlich (25:16) gewonnen. Angesichts der schwachen
Vorstellung der Reichenbacher fühlten sich die Auer zu sicher und leisteten sich im folgenden Durchgang mit einer
indiskutablen Spielweise den grausamsten Satz der Saison. Nach Satzverlust und Standpauke kam das Team wieder zurück
ins Match und lies in den folgenden Durchgängen gegen die völlig überforderten Vogtländer nur noch 12 bzw. 15 gegnerische
Punkte zu. Vor allem Block- und Angriffsspiel waren für den letzlich deutlichen Sieg verantwortlich. Ullmann danach: "Es war
kein schönes Spiel, aber die Revanche für das 1:3 im Hinspiel ist gelungen. Nur der 2.Satz ist ärgerlich. Das sind
Konzentrationsmängel, die wir in Zukunft abstellen müssen."
Im 2. Match gegen Auerbach wurde die Anfangsaufstellung gegenüber dem 1.Spiel auf 3 Positionen verändert. Dies tat dem
Spielfluß keinerlei Abbruch. So ragte im 1. Satz vor allem Routinier Rene Gebhardt mit einer fehlerfreien Angriffsleistung aus
einer homogenen Truppe heraus.
Allerdings brachte auch in diesem Spiel der 2. Satz den Bruch bei den Brünlasbergern. Nachdem der Durchgang verloren war,
brachte Trainer Ullmann im Laufe des 3. Satzes nach und nach die Stammsechs zurück auf´s Feld. Das verbesserte allerdings
die spielerische Leistung bei den Gastgebern in keinster Weise. Trotz guter Phasen mit bis zu 5 Punkten in Serie, folgten
wieder Konzentrationsmängel und die Quote der Eigenfehler erhöhte sich rasant. Das hatte dann auch die 1. Niederlage seit
knapp 2 Jahren in heimischer Halle zur Folge. Abteilungsleiter Böhme meinte im Anschluss: "Wir mussten den vielen Spielen
der letzten Wochen Tribut zollen. Wir wollten zwar die Serie halten und den Fans noch einmal 2 Siege zeigen, aber der
Konzentrationsabfall nach dem Klassenerhalt letzte Woche war zu groß. Der letzte Biss hat trotz tollem Kampf gefehlt."
Bevor diese äusserst erfolgreiche Saison zu Ende geht, gilt es am 23.03.02 beim 1. ASV Annaberg im letzten Match der Liga
noch einmal alles zu geben.

Aue: Gebhardt, Czwienczek, Kehrer, Baumann, Böhme, Förster, Ludwig, Burkhardt, Triebe, Ullmann

 

Klassenerhalt durch Heimserie gesichert
SV Aue-Brünlasberg schlägt Annaberg und Rodewisch in eigener Halle

SV Aue-Brünlasberg – 1. ASV Annaberg 3:2 (23:25/25:20/26:24/21:25/15:11)
SV Aue-Brünlasberg – Rodewischer Teufel 3:0 (25:23/25:16/30:28)


Durch 2 erneute Heimsiege gegen Annaberg und Rodewisch gelang den Volleyballern des SV Aue-Brünlasberg der Klassenerhalt. Das nunmehr seit
16 Spielen zu Hause ungeschlagene Team knüpfte nahtlos an die bisherigen Heimauftritte an. Es entwickelte sich wiedermal ein an Spannung und Klasse kaum zu
überbietender Spieltag.
Im Spiel gegen den Mitaufsteiger aus Annaberg begannen die Gastgeber sehr konzentriert und arbeiteten sich schnell ein 4-Punktepolster heraus. Dies hatte bis zum 21:17 Bestand. Unerklärlicherweise kam es danach zu einem Bruch im Spiel der Auer, so dass der 1. Satz auf enttäuschende Art und Weise noch mit 23:25 verloren ging. Jetzt wirkte aber der hinlänglich bekannte Heimspieleffekt bei den Brünlasbergern. Unter der lautstarken Aufmunterung der zahlreichen Volleyballfans kamen sie wie verwandelt in den 2. Durchgang und gewannen diesen durch spielerische Konstanz mit 25:20. Der 3. Satz war ein Abbild des Auftaktsatzes, denn die Kreisstädter führten lange Zeit deutlich,um zum Ende hin doch nur knapp mit 26:24 den glücklicheren Ausgang diesmal für sich zu haben. Nach Satzverlust (21:25) im 4. musste die Entscheidung im 5. Satz fallen.
Erneut wirkte die eigene Halle mit den Fans im Rücken wie ein Jungbrunnen auf das Team von Coach Ullmann. Sie konnten den letzten Satz von Beginn an dominieren. Nach Seitenwechsel beim Stand von 8:5 schien es beim Stand von 9:9 nochmals spannend zu werden. Aber vor allem der konzentrierten Blockarbeit war es wie schon im gesamten Spielverlauf zu verdanken, dass die Gästeangreifer keinen wirkungsvollen Angriff mehr landen konnten, so dass es bei 15:11 Game, Set, Match für Aue hieß.
Hochmotiviert ging die Heimmannschaft das Spiel gegen den Aufstiegsfavoriten aus Rodewisch an. Bei jedem Spieler war von Beginn an spür- und sichtbar, dass die Schmach der Vorwoche getilgt werden sollte. Dies gelang im Endeffekt mit einem eindrucksvollen 3:0. Im 1. Satz schien alles wie in der Vorwoche zu laufen als die Vogtländer mit 15:11 führten. Doch nach der fälligen Auer Auszeit kam ein Team aufs Parkett zurück, dass um jeden Punkt verbissen kämpfte und keinen Ball verloren gab. In der Folgezeit waren vor allem das konsequente Blockspiel und eine ungewöhnlich bewegliche Feldabwehr für die Wende und den letztlichen 25:23 Satzgewinn verantwortlich. Die Gäste waren jetzt völlig konsterniert, weil sie wohl wieder mit einem leichten Sieg gerechnet hatten. Im 2. Satz brachen sie so ein wie die Auer in der Vorwoche und gaben den Satz mit 16:25 gegen einen wie berauscht spielenden Gastgeber ab. Ein 7:0 Blitzstart der Brünlasberger deutete auf ein schnelles Matchende hin, aber die Gäste kämpften noch mal
zurück. In einer mehr als spannenden Schlussphase nutzten die Volleyballer vom SV Aue-Brünlasberg ihren insgesamt 6. Matchball zum 30:28 Satz- und 3:0 Spielgewinn.

Damit wird der letzte Heimspieltag diesen Samstag, 16.03.2002 gegen Reichenbach und Auerbach zu einem Volleyball- und Nichtabstiegsfest zu dem alle Volleyballfreunde recht herzlich eingeladen sind.

Aue: Kehrer, Baumann, Triebe, Gebhardt, Förster, Ludwig, Böhme, Burkhardt, Czwienczek, Ullmann



Blamage in Rodewisch


Rodewischer Teufel – SV Aue-Brünlasberg 3:0 (25:15, 25:18, 25:16)

Zum nächsten Heimspiel am Samstag, 09.03.2002, 14.00 Uhr müssen die Volleyballer vom SV Aue-Brünlasberg Wiedergutmachung bei sich und ihren Fans betreiben. In der Auer Neustadt sind dann das Team vom 1. ASV Annaberg und die Rodewischer Teufel zu Gast. Eben diese Teufel haben letztes Wochenende die Auer mit einer 3:0 Klatsche abgefertigt und diese nach einer 5 Spiele dauernden Siegesserie auf den harten Boden der Realität zurückgeholt. Vor allem die Art und Weise mit der sich die Brünlasberger in die Niederlage ergaben, war das eigentlich Enttäuschende. Die Rodewischer sind zwar unbestritten die Aufstiegsanwärter Nr. 1 und alles andere als eine Niederlage wäre eine Überraschung gewesen, aber dass die Erzgebirgler in allen Bereichen eine solch indiskutable und blamable Leistung abliefern, hätte keiner erwartet. Im 1. Satz ließ sich das Spiel noch ganz gut an und das Gästeteam führte mit 6:3. Doch in der Folgezeit deutete sich schon an, dass kein Spieler der Auer Normalform erreichen würde. Absolute
Leistungseinbrüche in den Bereichen Annahme, Block, Zuspiel, Angriff und Feldabwehr bescherten eine frühzeitige Satzentscheidung für die vogtländischen Gastgeber. Auch die Sätze 2 und 3 brachten keine Steigerung. Nur kurze Lichtblicke wie die Phase bis zur 10:6 Führung im letzten Durchgang reichten nicht aus um Rodewisch in Gefahr zu bringen. So wurde bezeichnender Weise in keinem Satz die 20-Punkte Marke erreicht. Trainer Ullmann meinte nach dieser Pleite: „Die Mannschaft führt ein wahres Doppelleben. Daheim gelingt alles und auswärts nichts. Aber ohne Einsatz, Willen, Leidenschaft, Kampf und Beweglichkeit kann man nicht erwarten als Sieger vom Platz zu gehen. Wir müssen weiter hart arbeiten um den Klassenerhalt zu sichern. Unser wahres Gesicht werden wir nächsten Samstag wieder zeigen.“
Dass die Aufsteiger in der Tabelle nicht abgerutscht sind, haben sie den anderen Ergebnissen zu verdanken, da auch Röhrsdorf, Brand und Annaberg deutliche Niederlagen hinnehmen mussten. Lediglich die Milkauer hatten 2 Siege bei ihren Heimspielen zu verbuchen und haben die Kreisstädter überholt. (siehe Tabelle)
Damit ist die Konstellation für den 3. Heimspieltag des SV Aue-Brünlasberg klar.
Die Gäste aus Annaberg sind mit (8:16 Pkt.) in größten Nöten. Das Spiel gegen Aue ist schon ein 4-Punktespiel mit Endspielcharakter. Für die Auer (10:12 Pkt.) stellt dieses Match die große Chance zum endgültigen Klassenerhalt dar.
Im 2. Spiel gegen Rodewisch (20:6 Pkt.) soll Revanche für die Hinspielblamage genommen werden. Dazu muss aber eine überdurchschnittliche Leistung her.  Um die Heimserie (14 Siege) zu behaupten ist wieder die lautstarke und zahlreiche Unterstützung der Auer Volleyballfreunde nötig.

 

2 weitere Heimsiege und ein Formfehler
Auswärtssieg in Milkau wird wg. Formfehler annulliert und 0:3 gegen Aue gewertet


SV Aue-Brünlasberg - BSV Limbach-Oberfrohna II     3:1 (20:25, 27:25, 25:23, 25:15)
SV Aue-Brünlasberg - Brander VV                                    3:0 (25:14, 25:18, 25:18)

Trotz zweier unerwarteten Heimsiege am Samstag ist der Nichtabstieg noch nicht geschafft, da dem SV Aue-Brünlasberg
aufgrund eines Formfehlers der Auswärtssieg bei Milkau vom 02.02.02 am grünen Tisch aberkannt wurde und das Spiel mit
3:0 für Milkau gewertet wird.
Umso wichtiger war der Heimspieltag vom Wochenende. Da der Staffelfavorit aus Limbach zu Gast war, wurde der Mannschaft
die Annullierung des Milkau-Spiels nicht vor dem Spieltag mitgeteilt, um den Druck des Gewinnenmüssens nicht zu stark
aufzubauen.
Der Tabellenzweite zeigte sich trotz Bestbesetzung nicht in Spiellaune und bot eine schlechte Leistung. Die Auer konnten
diesen Umstand im ersten Satz jedoch nicht nutzen. Aufgrund einer indiskutabel hohen Fehlerquote verloren die Gastgeber
den ersten Durchgang. Auch in der Folgezeit verbesserte sich die Spielqualität auf beiden Seiten nur unwesentlich. Das
Einzige was in den Durchgängen 2 und 3 nennenswert ist, war die Spannung. Mit den richtigen Aktionen in den
entscheidenden Momenten und einer Portion Glück gewannen die Brünlasberger diese beiden Sätze äusserst knapp. Im
letzten Satz spielten die Kreisstädter wieder den guten Volleyball der letzten Wochen. Dies schlug sich dann auch prompt im
deutlichen Satz- und Matchgewinn gegen sichtlich geschockte Gäste nieder, die somit ihre letzte Aufstiegschance am
Wochenende begraben konnten.
Auch das 2. Match gegen den Brander VV war kein Leckerbissen, da wiederum beide Teams schlecht spielten. Während die
Gastgeber sich im Laufe der Sätze steigerten und zumindest eine durchschnittliche Form erreichten, lieferten die Gäste eine
katastrophale Leistung ab. Aue lag zwar in jedem Satz zu Beginn in Rückstand, konnten sich jedoch im kämpferischen Bereich
steigern, um diese Rückstände umzubiegen und in relativ klare Satzerfolge umzuwandeln. Routinier Rene Gebhardt meinte
danach:"Nach dem überraschenden Sieg im 1.Spiel war das Schwerste im 2. Spiel die Konzentration zu behalten. Aber bei der
tollen Stimmung die in unserer Truppe herrscht, haben wir uns durchgekämpft. An dieser Stimmung ändert auch die
Annullierung von Milkau nichts. Wir werden die Punkte woanders wieder holen."
Die nächste Bewährungsprobe steht am 02.03.2002 beim Auswärtsspiel gegen die Rodewischer Teufel an.

 

2 Siege zur Heimspielpremiere

SV Aue-Brünlasberg - TSV Blau Weiß Röhrsdorf 3:2 (27:29/22:25/25:22/25:18/15:13)
SV Aue-Brünlasberg - SV Union Milkau 3:2 (15:25/25:22/27:25/26:28/15:13)

Was die Zuschauer beim 1. Heimspieltag der Volleyballer vom SV Aue-Brünlasberg geboten bekamen, glich mehr einem Krimi
a lá Hitchcock, als einem normalen Spieltag. Röhrsdorf wurde nach 0:2 Satzrückstand ebenso mit 3:2 niedergekämpft, wie im
2. Spiel die Gäste aus Milkau.
Die Brisanz im Vorfeld war klar, da es um 2 Duelle gegen direkte Konkurrenten um den Nichtabstieg ging und beide Hinspiele
schon über spannende 5 Sätze gingen.
Der Auftakt gegen Röhrsdorf gestaltete sich für die Gastgeber verheißungsvoll. Bis zum 1. Satzball bei 24:21 spielten die Auer
einen konstant guten Volleyball. Allerdings kam dann der totale Einbruch, so dass 5 Satzbälle leichtsinnig vergeben wurde und
der Satz mit 29:27 an die Gäste ging.
Völlig perplex ergaben sich die Erzgebirgler im 2. Satz. Erst gegen Ende wurde wieder vernünftig gespielt, was aber den
Satzverlust nicht verhinderte.
Damit war der Stimmungstiefpunkt bei Spielern und Zuschauern erreicht. Niemand in der Halle glaubte an ein Comeback der
Brünlasberger. Aber scheinbar erinnerte sich das Team von Trainer Ullmann was sie sich und den Fans schuldig sind und
zeigten von Beginn des 3. Satzes an eine konzentrierte Leistung. Vor allem die Hereinnahme von Zuspieler Denis Baumann
war ein belebendes Element und brachte mehr Variabilität ins Spiel der Kreisstädter. Angesichts der Leistungssteigerung
wurden die Sätze 3 und 4 gewonnen, so dass wie schon im Hinspiel ein 5.Satz die Entscheidung bringen musste. Hatten die
Auer in Röhrsdorf im 5. Satz noch versagt, zeigten sie diesmal Nervenstärke. Trotz eines 4:8 Rückstandes kämpften sie sich
wieder auf 12:12 heran. Die Halle stand Kopf, als bei 14:13 der 2. Matchball für Aue zu Buche stand. Hatten die Brünlasberger
im Auftaktsatz noch 5 Satzbälle verschenkt, zeigten sie im entscheidenden Moment Nervenstärke und versenkten mit einem
sehenswerten Angriff den Ball zum Matchgewinn nach unglaublichen 128 Minuten Spieldauer.
Auch der Spielfilm im 2.Match sollte ähnlich verlaufen. Der 1. Durchgang verlief ausgeglichen bis sich Stammzuspieler
Christian Kehrer einen Wadenverletzung ohne Fremdeinwirkung zuzog und ausgewechselt werden musste. Wie paralysiert
agierten die Auer in der Folgezeit ohne Spaß und Konzentration, so dass eine deutliche Satzniederlage die Folge war.
Glücklicherweise konnte Kehrer im 2. Satz wieder mitwirken, was dem Spiel der Gastgeber sichtlich guttat, da die alte
Blockstärke wieder zurückkehrte. Auch der kompakt agierenden Feldabwehr war der Satzerfolg zu verdanken.
Im 3. Satz waren die Auer bei 21:23 schon auf der Verliererstraße, als ein bis dato durchschnittlich agierender Mannschaftsteil
den Satz drehte. Hatten bisher die Aussenangreifer und die Feldabwehr für die Highlights gesorgt, legte jetzt der Mittelblock 3
direkte Blockpunkte hin und brachte den Satzgewinn.
Über den 4. Durchgang müsste man eigentlich den Mantel des Schweigens hüllen, da zwischenzeitliche Führungen von 13:5
und 17:10 dumm und leichtfertig aus der Hand gegeben wurden. So schien es auch im 5. Satz eine Niederlage zu setzen als
bei einem Rückstand von 9:12 der Siegeswille zurückkehrte. Angespornt durch die lautstarken Anfeuerungen der Zuschauer
wurde um jeden Punkt erbittert gefightet. Den Auern gelangen 5 Punkte in Folge und nach Aufschlagwechsel fand man sich
bei 14:13 und dem 2. Matchball der Brünlasberger wieder. Nachdem mit einer konzentrierten Annahme und einem schönen
Angiffsschlag der Sieg geschafft war, verwandelte sich die SH in der Breitscheidstrasse in ein wahres Tollhaus.
Ullmann meinte danach:"Sowas wie heute habe ich noch nie erlebt. Sowohl negativ in Bezug auf unsere dummen Satzverluste,
als auch positiv im Hinblick auf unsere Moral und die Stimmung in der Halle. Ein riesiges Dankeschön auf diesem Wege an alle
Zuschauer für diese aussergewöhnliche Unterstützung. Nach diesen Big-Points haben wir es mehr denn je selbst in der Hand
den Klassenerhalt zu schaffen."
Den nächsten Schritt können die Herren des SV Aue-Brünlasberg diesen Samstag, 16.02.02, 14.00 Uhr machen, wenn die
Teams aus Limbach und Brand in der Auer Neustadt zu Gast sind.

Aue: Kehrer, Triebe, Burkhardt, Baumann, Czwienczek, Förster, Ludwig, Sigl, Gebhardt, Ullmann

 

SIEG WURDE DANK GROßER MORAL ERRUNGEN

SV Union Milkau - SV Aue-Brünlasberg 2 : 3 (25:17 20:25 25:19 22:25 7:15)

Nach intensiver Trainingsphase im Januar feierten die Auer Volleyballer im ersten Spiel des Jahres 2002 einen verdienten
3:2 Auswärtserfolg bei SV Union Milkau. Äusserst schlecht gestaltete sich der Beginn für die Kreisstädter, als man nach wenigen
Spielminuten schon aussichtslos mit 6:12 zurücklag. Das Auftreten verbesserte sich bis zum Ende nicht und so ging der Auftakt
deutlich verloren. Wie verändert präsentierten sich die Erzgebirgler im 2. Satz. Mit starken Leistungen der Aussenangreifer
und dank einer Aufschlagserie von Christian Kehrer wurde der Satzrückstand ausgeglichen. Danach leisteten sich die Brünlasberger
ihre obligatorische schlechte Phase. Nach Zwischenstand von 7:6 fand man sich ein paar Ballwechsel später bei 11:16 wieder.
Auch die folgende Gleichwertigkeit reichte nicht mehr zur Wende. Endgültig gebrochen schien das Team im 4. Durchgang als
aus einer 10:4 Führung binnen 5 Minuten ein 10:14 Rückstand wurde. Aber wo früher die Resignation kam, erwachte noch einmal
der Kampfgeist gegen schon zu siegessichere Gastgeber. War bis hierher der Block und die Feldabwehr der Brünlasberger nahezu
nicht exzistent und ineffektiv, waren es eben jene Bereiche die den Gast zurück in den Satz und das Match brachte.
Abgerundet wurde das Match mit einem souverän und überlegen geführten 5. Satz in dem sich Markus Ludwig mit nahezu 100%-iger
Angriffsquote zum "Go to Guy" entwickelte. Auch das Zusammenspiel zwischen Block und Feldabwehr klappte optimal, so dass in
diesem 5. Satz das eigentliche Potenzial dieses Teams offenbar wurde. Trainer Ullmann meinte dazu:"So wie im letzten Satz stelle ich
mir Teamplay vor. Wir müssen dieses Niveau mal konstant von Beginn an zeigen, dann wären wir von keiner Mannschaft der Liga so
leicht zu schlagen."

Aue: Kehrer, Baumann, Ludwig, Förster, Czwienczek, Triebe, Burkhardt, Gebhardt, Böhme, Ullmann

KAMPF WURDE NICHT BELOHNT

TSV Blau-Weiß Röhrsdorf - SV Aue-Brünlasberg 3 : 2 (25:15 15:25 25:21 21:25 15:8)

Im letzten Spiel des Jahres gab es eine Auswärtsniederlage beim abstiegskamferprobten Tabellennachbarn Röhrsdorf. Am
Ende eines Kampfspieles musste sich Aue mit dem knappsten aller möglichen Ergebnisse mit 2:3 geschlagen geben.
Es war ein typisches Spiel der Kreisstädter. Wie eigentlich immer begann man im 1. Satz konzentriert und erarbeitete sich eine
3-Punktführung. Darauf folgte aber der mittlerweile auch gewohnte Einbruch. Beim Zwischenstand von 12:12 war noch alles
möglich, aber als es wenige Minuten später 12:19 stand war dieser Satz verloren. Im 2. Durchgang zeigten die Gäste ihr
ganzes Leistungsvermögen und überzeugten bei dem deutlichen Satzgewinn. Vor allem der Angriffsleistung von Frank Förster
war es in dieser Phase zu verdanken, dass das Übergewicht so deutlich ausfiel. Schien der Röhrsdorfer Block im 1.Satz noch
unüberwindbar, wurde er hier ein ums andere Mal eindrucksvoll bezwungen.
Die folgende Spielphase war ein Spiegelbild des Beginns der Partie. Es entwickelte sich ein spannendes Kampfspiel, bei dem
sich keines der beiden Teams bis zum 16:16 einen entscheidenden Vorteil erarbeiten konnte. Aber dann zog wieder die Angst
vor der eigenen Courage ins Auer Spiel ein und es wurden 5 Fehler in Serie produziert. Damit war auch dieser Satz verloren.
Aber der erneute Satzrückstand setzte noch einmal Kräfte bei den Brünlasbergern frei. Bis zum 14:17 hinkte man zwar einem
Rückstand hinterher, aber in der Folgezeit wurde vor allem das Blockspiel besser und so erblockten sich die Gäste die
Big-Points und glichen zum Satzstand von 2:2 aus. Wer allerdings jetzt geglaubt hatte, das der Gast den psychologischen
Vorteil des gewonnenen 4. Satzes nutzte, sah sich getäuscht. Die Anfangsphase gestalteten die Kreisstädter zwar noch offen,
aber in den entscheidenden Momenten stieg die individuelle Fehlerquote bei allen Spielern wieder stark an und daraus
resultierte das deutliche Satzergebnis in Durchgang 5.
Trainer Ullmann zeigte 2 Gründe für das erneut knappe Scheitern nach tollem Kampf auf:" In entscheidenden Situationen wie
in diesem 5. Satz übernimmt kein Spieler Veranwortung und es herrscht zu viel Ängstlichkeit auf dem Feld. Das 2. Problem sind
unsere schlechten mit haarsträubenden Fehlern durchsetzten Phasen in denen wir uns selbst jeder Siegchance berauben.
Wenn wir wie in den Sätzen 2 und 4 konzentriert und konstant agieren, dann können wir mit jedem Gegner mithalten. Aber
genau diese Konstanz fehlt. Das gilt es in der Winterpause zu ändern."
Der SV Aue-Brünlasberg überwintert zwar auf einem Abstiegsrang, aber im Februar 2002 beginnen die Wochen der Wahrheit
mit den ersten Heimspielen, wo mit der hoffentlich lautstarken und zahlreichen Unterstützung der Fans in die Erfolgsspur
zurückgefunden werden kann.

Aue: Kehrer, Baumann, Ludwig, Sigl, Förster, Czwienczek, Triebe, Burkhardt, Gebhardt, Böhme, Ullmann

Enttäuschende und Unnötige Niederlage

VSV Reichenbach - SV Aue Brünlasberg 3 : 1 (20:25 25:22 26:24 25:18)

Mit einer bitteren 1:3 Niederlage kehrten die Volleyballer des SV Aue Brünlasberg vom Auswärtsspiel in Reichenbach zurück.
Trainer Ullmann bezeichnete sie als "eine der dümmsten und vermeidbarsten Niederlagen der letzten Jahre". Die Erzgebirgler
begannen tatsächlich hochmotiviert und konzentriert im 1. Durchgang. Trotz der Ausfälle von Daniel Sigl und Frank Förster
wurden die Gastgeber in der Anfangsphase regelrecht an die Wand gespielt. Bis zu einer Gästeführung von 18:8 beherrschten
die Auer das Geschehen. Danach schlichen sich zwar erste Unsicherheiten ein, aber der Satzgewinn geriet nicht mehr in
Gefahr. Aus unerfindlichen Gründen stieg aber schon im 2. Satz die individuelle Fehlerquote so stark an, dass nur noch
reagiert und nicht mehr agiert werden konnte. Vor allem das Problemkind Annahme bekam das Team trotz Liberoeinsatzes
nicht in den Griff. Nach dem Satzgleichstand schien es aber im 3. Satz wieder aufwärts zu gehen und es entwickelte sich ein
ausgeglichenes verbissen geführtes Kampfspiel. Als die Brünlasberger bei 24:23 zur Satzführung aufschlugen, bestand reelle
Hoffnung auf den 2. Auswärtssieg. 3 Punkte später hatten die Gäste durch 3 eigene Fehler aber auch diesen Satz mit 24:26
verloren und ergaben sich nun ihrem Schicksal. Noch geschockt durch den Ausgang des 3. Satzes wurde der 4. sang- und
klanglos verloren.
Vor allem bei knappen Spielständen war das Fehlen von Hauptannahmespieler Daniel Sigl zu spüren, der in solchen
Situationen die entsprechende Ruhe und Souveränität ausstrahlt und so dem gesamten Team Sicherheit vermittelt.
So kommt es am 08.12.01 beim letzten Spiel der Auer im Jahr 2001 zum Abstiegsgipfel in Röhrsdorf. Dort treffen sich
Röhrsdorf (2:10 Pkt.), Annaberg (2:10) und Aue-Brünlasberg (2:6). Dort wird auch Daniel Sigl dem Team wieder zur Seite
stehen und mithelfen, dass ein Erfolg möglich gemacht werden kann.

 


Erwartete Auswärtsniederlage


SV Auerbach 05 - SV Aue Brünlasberg 3 : 0 (25:19 25:14 25:15)

Nach dem Achtungserfolg in der letzten Woche blieb eine weitere Überraschung für die Brünlasberger aus. Das Spiel gegen
den Gastgeber ging klar mit 0:3 verloren. Verantwortlich dafür war einerseits eine sehr gute Leistung der Auerbacher, aber
auch das sehr nervöse Spiel der Auer. Im ersten Satz schienen die Kreisstädter an die konzentrierte Leistung aus der
Vorwoche anzuschließen. So hielten sie bis zu einem Stand von 21:19 für Auerbach gut mit und hatten bis zu diesem Zeitpunkt
gute Chancen diesen Satz noch zu drehen. Gute Aktionen der Heimmannschaft verhinderten aber weitere Punktgewinne der
Gäste und bedeuteten den Satzverlust. In der Folgezeit dominierte der SV Auerbach 05 die Begegnung. Vor allem die
Feldabwehr der Auer agierte in den Sätzen 2 und 3 zu statisch und unbeweglich, so dass zu viele unnötige Bälle den Weg ins
Gästefeld fanden. Auch eine kurzzeitige Führung im letzten Satz gab dem Team um Kapitän Kehrer nicht mehr Sicherheit, so
dass auch dieser Satz glatt verloren ging.
Trotz der 2 Niederlagen aus 3 Spielen ist es ein durchaus positiver Saisonauftakt, da gegen 3 Spitzenteams der Liga
zumindest 2 Punkte errungen wurden.
Die nächsten Gegner werden auswärts mit Reichenbach (24.11.) und Röhrsdorf (08.12.) 2 potentielle Gegner im Kampf um
den Nichtabstieg sein. Allerdings hat Reichenbach mit 3 Siegen aus 3 Spielen einen optimalen Saisonstart hingelegt, so dass
die wahre Spielstärke noch nicht eingeschätzt werden kann. Röhrsdorf hingegen hat aus 4 Spielen auch erst 1 Sieg errungen
und sollte mit einer Leistung wie in Brand-Erbisdorf durchaus besiegbar sein.

Aue: Kehrer, Baumann, Triebe, Böhme, Burkhardt, Gebhardt, Ludwig, Czwienczek, Förster

 


Unverhoffter 3:0 Auswärtssieg beim Brander VV

Brander VV - SV Aue-Brünlasberg 0 : 3 (23:25 22:25 19:25)


Mit einem ebenso überraschenden wie erfreulichen 3:0 - Auswärtserfolg beim hohen Favoriten Brander VV endete der 2.
Spieltag für die Volleyballherren des SV Aue-Brünlasberg.
Hatte der Aufsteiger vor 4 Wochen am 1. Spieltag bei Limbach noch mit einer schlechten Leistung verdient verloren, zeigten
sich die Kreisstädter diesmal wie verwandelt. Die wesentlich verbesserte Spielanlage ist sicherlich auf mehrer Gründe
zurückzuführen. Erstens konnte Trainer Ullmann seit langer Zeit wieder auf den kompletten Kader zurückgreifen und somit in
Bestbesetzung spielen lassen und zweitens merkte man dem Team an, dass es sich Ende September bei dem Turnier in
München aufeinander eingespielt hat. Sie zeigten am Wochenende wieder Tugenden die sie im Aufstiegsjahr stark gemacht
hatten. Durch starke Blocks, druckvolle Angriffe und konzentrierte Annahmen wussten die Auer zu überzeugen.
Im ersten Satz schien alles für den favorisierten Gastgeber zu laufen. Beim Zwischenstand von 21:18 für Brand legte dann
Daniel Sigl nach der nötigen Auer Auszeit mit 5 Aufschlägen in Serie den Grundstein für den 1. Satzgewinn in der Liga. Nach
einem klassischen Fehlstart (0:5 Rückstand) im 2.Durchgang zeigten die Erzgebirgler ungewöhnliche Nerven- und
Kampfstärke, um einige Minuten später mit 17:14 in Führung zu liegen. Dieser Vorsprung wurde dann nicht mehr aus der Hand
gegeben. Im letzten Satz wurden dann die völlig konsternierten Gastgeber von Anfang an beherrscht und mit 25:19 in die Knie
gezwungen. Vor allem die gezeigte spielerische Leistung macht Hoffnung auf die Erfüllung des Saisonzieles Klassenerhalt.
Auch nach einem solchen Erfolg gilt es aber auf dem Teppich zu bleiben, denn es sind erst 2 Punkte und es müssen noch
einige folgen, um die Klasse zu halten. Dies schlug sich auch im Statement von Falk Ullmann nieder: "Ich bin happy, über
diesen Erfolg und die gezeigte Leistung. Es ist aber nur 1 Sieg und es muss weiter hart gearbeitet werden, um auffällige
Mängel wie z.B. die viel zu statische Feldabwehr und Blocksicherung zu beheben. Dann bin ich zuversichtlich, dass wir weitere
Siege feiern können."
Aus einer kompakten Mannschaftsleistung stachen 2 Spieler leicht heraus. So degradierte Markus Ludwig mit sehr guten
Angriffsleistungen den gegnerischen Block ein ums andere Mal zur Bedeutungslosigkeit. Christian Kehrer blockte dagegen
zahlreiche Angriffe ab und raubte so den Brander Angreifern den letzten Nerv.
Schon an diesem Samstag geht es zur nächsten schweren Auswärtsaufgabe nach Auerbach/Erz. Dort muss der Aufsteiger
personell auf Daniel Sigl und Falk Ullmann aus beruflichen Gründen verzichten. Trotzdem sollte der Kader stark genug sein,
um an die gezeigte Leistung anzuknüpfen.

SV Aue Brünlasberg: Kehrer, Böhme, Ludwig, Czwienczek, Baumann, Sigl, Triebe, Gebhardt, Burkhardt, Förster, Ullmann

 


Niederlage zum Saisonauftakt


BSV Limbach-Oberfrohna II - SV Aue-Brünlasberg 3 : 0 (25:13 25:17 25:22)

Mit einer klaren 0:3 Schlappe starteten die Volleyballer des SV Aue-Brünlasberg beim BSV Limbach-Oberfrohna in die neue
Saison. Das es kein besseres Ergebnis wurde, lag weniger an der Stärke der Gastgeber, als vielmehr an der wirklich
schwachen Vorstellung des Aufsteigers. War in den letzten Jahren immer das Blockspiel eine Domäne der Auer mit der sie
viele wichtige Spiele gewannen, war in dem Auftaktspiel dieses Blockspiel nicht existent. Die Angreifer der Limbacher konnten
nahezu ungehindert ihre Angriffe im Auer Feld unterbringen. Andererseits erzielten die Brünlasberger mit ihren
Angriffsaktionen kaum Wirkung, da auch in diesem Bereich bei dem jungen Team die Fehlerquote ungewöhnlich hoch war. Die
gezeigte Leistung kann auch nicht einfach auf die fehlenden Akteure zurückgeführt werden, da trotzdem eine schlagkräftige
Mannschaft auf dem Feld stand, die in der Lage ist konzentriert und gut zu agieren. Dies deutete die Mannschaft auch in allen
Sätzen an, denn im 1. Satz kämpften sich die Aufsteiger nach einem 2:7 Startrückstand wieder auf 10:11 heran, um dann den
Satz doch ohne Gegenwehr deutlich zu verlieren. Im 2. Durchgang gelang ein sehr guter Beginn mit einer zwischenzeitlichen
7:4 und 12:9 Führung. Unerklärliche Konzentrationsschwächen führten aber auch hier zu einem deutlichen Satzverlust.
Bezeichnend für die Unkonstanz war der letzte Satz. Die Auer hielten bis zum Stand von 17:17 wieder gut mit. In der Folgezeit
gelangen aber nur noch 2 Punkte bis zum 19:24. Auch das letzte Aufbäumen war nur noch Ergebniskosmetik. Abschließend ist
festzustellen, dass die Mannschaft durchaus das Potential für den Klassenerhalt hat, wenn sie es schafft ihre Möglichkeiten
über ein komplettes Spiel konstant auszuschöpfen. Bis zum nächsten Spiel am 27.10.01 bleibt noch Zeit für
Vorbereitungsspiele und Trainingseinheiten in denen vor allem das Zusammenspiel aufeinander im Mittelpunkt stehen wird.
Neuzugang Triebe meinte dazu:"Im nächsten Monat müssen wir Spielpraxis sammeln, damit wir als Mannschaft auf dem
Spielfeld reifen und zusammenwachsen." Gerade für den aus Stollberg gekommenen Zuspieler ist es wichtig die Angreifer in
Spielen mit Wettkampfcharakter noch besser kennenzulernen, um zu wissen wer welche Zuspiele braucht um optimale
Angriffswirkung zu erzielen. Da auch die nächsten beiden Gegner mit Brand und Auerbach 2 Aufstiegskandidaten sind, ist es
wichtig wieder Selbstvertrauen zu erlangen, um bei diesen Auswärtsaufgaben zu bestehen.

SV Aue-Brünlasberg: Triebe, Burkhardt, Gebhardt, Baumann, Ludwig, Czwiensczek, Förster, Ullmann

 



Mission "Klassenerhalt" beginnt

Am Samstag, 22.09.2001 um 11:00 Uhr hat die Herrenmannschaft des SV Aue-Brünlasberg zum Auftakt der neuen Saison
gleich den schwersten Gegner, nämlich den Landesklasseabsteiger Limbach-Oberfrohna, vor sich. Andererseits ist dies das
leichteste Spiel der Saison, weil niemand den Sieg von dem Aufsteiger erwartet. Die Einstellung für dieses Match gab Trainer
Ullmann so vor: "Unser Spiel bestmöglich machen und am Ende schauen wir wozu es gerreicht hat! Vielleicht schaffen wir eine
kleine Überraschung, aber grundsätzlich müssen wir unsere Punkte in anderen Spielen holen." Falls die Limbacher den
Aufsteiger unterschätzen und den Auern eine Chance zum Satz- oder Matchgewinn geben, wollen die Kreisstädter diese
Chance natürlich beim Schopf packen. Allerdings muß an diesem 1. Spieltag gleich ein personeller Engpass akzeptiert werden,
denn mit Christian Kehrer, Nils Böhme, Daniel Sigl, Fabian Bauer und Andre Eichelkraut fehlen gleich 5 Spieler aus der
Aufstiegsmannschaft. Während Andre Eichelkraut den Verein studiumsbedingt verlassen hat, stehen alle anderen ab dem 2.
Spieltag wieder zur Verfügung. Positiv ist, dass die beiden Stollberger Neuzugänge Tom Triebe und Stefan Burkhardt nächste
Woche spielberechtigt sind.
Bevor es am 2. Spieltag (27.10.2001) auswärts zu einem weiteren Aufstiegskandidaten zum Brander VV geht, nehmen die Auer
wie letztes Jahr wieder am Oktoberfestturnier in Müchen vom 28.09.-30.09.2001 teil, um sich für die weitere Saison
einzuspielen.
Bevor die Volleyballfans in der Kreisstadt das erste Heimspiel des Aufsteigers erleben können, werden noch einige Monate ins
Land ziehen. Da sich das junge Team unverständlicherweise allen anderen Sportereignissen in der Sporthalle des BSZ für
Technik unterordnen muß, findet das erste Heimspiel erst am 09. Februar 2002 statt.
Bleibt zu hoffen und wünschen, das in der nächsten Zeit der Volleyballsport an Fans und Einfluss dazugewinnt, da es sich
durchaus um eine attraktive
Sportart handelt.
17.09.2001 FU