
SG Mauersberg - SV Aue-Brülasberg
1:3 (22:25, 19:25, 25:16, 22:25)
Saisonabschluss mit Auswärtssieg
Aue bestes Team der Rückrunde
Mit einer durchschnittlichen Leistung und einem relativ ungefährdeten 3:1-Auswärtssieg
beim Tabellenvorletzten
Mauersberg beendeten die Volleyballmänner des SV Aue-Brünlasberg die Saison 02/03.
Gleichzeitig bedeutet
dieser Sieg den sicheren 3. Platz in der Abschlusstabelle mit 20:8 Pkt. und 38:19 Sätzen.
Das Bemerkenswerte
daran ist die Bilanz im Jahr 2003. Die Auer blieben in der kompletten Rückrunde
ungeschlagen und besiegten die in
der Tabelle vor ihnen liegenden Teams aus Adorf und Milkau deutlich mit je 3:0.
In Mauersberg taten sich die Gäste lange Zeit schwer und liefen einem 4 Punkte Rückstand
hinterher. Bei 18:22
erlebten die Zuschauer in der winzigen Sporthalle in Mauersberg die Kämpfertugenden des
Auer Teams. Mit guter
Feldabwehr und stabilisierter Annahme wurde den Gastgebern der Schneid abgekauft und der
1. Durchgang ging
mit 25:22 nach Aue. Danach schien alles auf ein 3:0 Erfolg der Brünlasberger
hinauszulaufen. Nach gewonnenem 2.
Satz erfolgte aber bei 7:7 im 3. der totale Einbruch. Die Mauersberger Gastgeber mussten
den Ball nur noch
irgendwie ins Auer Feld bugsieren und der Punkt gehörte ihnen. Dies lag am Einbruch in
allen Spielelementen.
Keine Annahme, unbewegliche Feldabwehr, Angriffe im gegnerischen Block oder jenseits des
Feldes und löchrige
Blocks waren die Gründe für einen blamabel deutlichen 16:25 Satzverlust. Die leicht
überhebliche Spielweise aus
dem 3. Satz wurde sofort abgelegt und durch eine überzeugendere Spielanlage im 4.
vergessen gemacht. Kurz vor
Ende der Partie sicherten sich die Brünlasberger den entscheidenden 3-Punkte Vorsprung
und brachten diesen
dann auch nach Hause. So bleibt nur noch die beste Saisonbilanz seit dem ersten Aufstieg
zu bilanzieren. Trainer
Ullmann nach dem letzten Spiel:"Nach einer solch tollen Saison Abschied zu nehmen ist
schön und traurig zugleich.
Ein dickes Dankeschön an das Team. Ich wünsche der Mannschaft alles Gute und weitere
sportliche Erfolge in der
nächsten Saison." Auch Christian Kehrer bilanzierte wehmütig:"Eine schöne und
unvergessliche Zeit ist heute zu
Ende gegangen. Nach dem missglückten Saisonstart haben wir mit tollen Leistungen das
sportlich mögliche
Optimum mit Platz 3 herausgeholt. Da lässt sich mit Vorfreude auf die
Beachvolleyballsaison 2003 schauen."
Die angesprochene Beachsaison beginnt Anfang Mai. Aus Auer Sicht starten 3 Akteure im
Sand.Das Beachteam
Kehrer/Ullmann geht in die 3. gemeinsame Saison und Markus Ludwig geht mit neuem Partner
aus Plauen an den
Start.
SV Aue-Brünlasberg - 1. ASV Annaberg 3:1 (25:17, 25:8, 22:25, 25:8)
SV Aue-Brünlasberg - SV Union Milkau 3:0 (25:23, 25:21, 25:19)
Heimstärke pur
Aue schlägt Annaberg und Milkau
Mit einem Volleyball-Leckerbissen gegen Milkau verabschiedete sich der SV Aue-Brünlasberg
im letzten Heimspiel
von seinen Fans.
Im ersten Spiel des Tages gegen den Tabellenletzten aus Annaberg ließen die Gastgeber
noch einige Wünsche der
zahlreichen Zuschauer offen. Personell mussten die Brünlasberger, wegen eines tragischen
Zwischenfalls in der
Nacht vor dem Spieltag, leider auf Libero Nils Böhme verzichten.
Nach Anlaufschwierigkeiten im 1. Satz und zwischenzeitlichem Rückstand von 10:11 riss
sich das Team, in dem
Rene Gebhardt und im weiteren Verlauf Stefan Burkhardt die Aussenpositionen besetzten,
zusammen und gewann
25:17. Mit einer Aufschlagserie von sage und schreibe 14 Angaben stellte Heiko Koller die
Weichen im 2. Satz
schnell auf Sieg. Die Gäste erreichten diesmal lediglich 8 Punkte. Jetzt setzte aber
Leichtfertigkeit und leichte
Überheblichkeit beim Gastgeber ein. So brach das Annahmespiel fast völlig zusammen und
es resultierte ein
indiskutabler 22:25 Satzverlust daraus. Der Gesamtsieg geriet darüber aber nicht in
Gefahr und der letzte Satz ging
wieder deutlich mit 25:8 an die Auer. Aufgrund des fehlenden Liberos musste der Auer
Trainer hinsichtlich der
Annahmeverstärkung die Grundaufstellung für das Spiel gegen Milkau verändern.
So kamen die im 1. Spiel geschonten Hauptangreifer Markus Ludwig und
Frank Förster von Beginn an zum Einsatz. Auch der im Spiel gegen Annaberg am Netz
überzeugend agierende
Mittelblocker Tobias Czwienczek musste wegen der veränderten Taktik seinen Platz für
Spielertrainer Falk Ullmann
räumen. Das Spitzenspiel zwischen dem Ersten und Dritten der Tabelle hielt alles was es
auf dem Papier versprach.
Packende Ballwechsel, schöne Angriffs- und Abwehraktionen und manch taktische Feinheiten.
Ein weiterer
Zuschauerzuwachs schaffte den würdigen Rahmen für das letzte Heimduell.
So schafften es die Auer im 1. Durchgang die entscheidenden Punkte durch konzentriertes
Block- und Angriffsspiel
zu erringen, wo dem Milkauer Zuspieler nur 2 Angreifer im Vorderfeld zur Verfügung
standen. Dies ist die einzige
Schwäche im 5-1 System der Milkauer und diese nutzten die Gastgeber zu einem knappen
25:23 Satzgewinn. Vor
allem die Brünlasberger Zuspieler Denis Baumann und Christian Kehrer landeten einige
Punktblocks. Gerade
Baumann wurde vom Gegner wegen seiner lediglich 1,76 m Größe im Block und Angriff
gravierend unterschätzt.
Es entwickelte sich im weiteren Verlauf ein Duell der Systeme. Das Milkauer 5-1 ist auf
eine sehr gute Feldabwehr,
souveräne Annahme und druckvolles Angriffsspiel ausgerichtet. Das 4-2 System der
Gastgeber lebt von variablen
Angriffsmöglichkeiten durch die permanente Verfügbarkeit von 3 Angreifern im Vorderfeld,
starkem Block und dem
Dreier-Annahmeriegel. So erzielte der Milkauer Block auch im 2. Satz durch kluge
Ballverteilung der Auer
Spielmacher kaum Wirkung, während auf Seiten der Gastgeber durch Angriffe und Blocks
regelmäßig gepunktet
werden konnte. Daraus resultierte der 25:21 Erfolg für das Team aus der Kreisstadt.
Angefeuert durch die beachtliche Heimkullisse folgte ein souveräner und ungefährdeter
25:19 Gewinn des 3. Satzes
und der daraus resultierende 3:0 Matchgewinn gegen äusserst fair agierende Milkauer
Gäste. Auch sie mussten der
Heimstärke der Erzgebirgler Tribut zollen, wie schon so mancher Gegner vor ihnen. Sie
verloren nicht nur das Spiel
sondern auch die Tabellenführung. Ullmann nach seinem letzten Heimspiel:"Ich
bin stolz auf diese Mannschaft und
möchte mich an dieser Stelle für 3wunderbare Jahre bedanken.
Wir haben uns von Jahr zu Jahr als Mannschaft gefestigt und sind stetig besser geworden.
Stellvertretend dafür steht
die einmalige Heimbilanz von 24 Siegen aus 26 Heimspielen. Ein riesengroßes Dankeschön
auch an die treuen
Fans und Zuschauer für die jahrelange Unterstützung. Ich bin froh ein Teil davon gewesen
zu sein."
Am nächsten Samstag (8.3.) folgt als letztes Saisonspiel das Match bei Aussenseiter
Mauersberg.
Routinier Gebhardt vorausschauend:"Wir wollen die Saison erfolgreich beenden und mit
einem Sieg gegen
Mauersberg den 3. Platz endgültig sichern."
VSV Eintracht Reichenbach - SV Aue-Brünlasberg 1:3 (29:27;14:25;23:25;20:25)
Auer Volleyballer 2003 weiter ungeschlagen
3:1 Auswärtserfolg in Reichenbach
Mit einem 3:1 Sieg bei Reichenbach festigten die Auer den 3. Tabellenplatz und haben
nunmehr mit 14:8 Punkten
die beste Bilanz seit dem Wiederaufstieg vor 2 Jahren. Die Vorzeichen für das
Sonntagsmatch in Reichenbach
waren in personeller Hinsicht nicht die Besten. Markus Ludwig und Stefan Burkhardt traten
die Reise gar nicht mit
an, Nils Böhme und Denis Baumann gingen angeschlagen in die Partie. So erhielt Routinier
Rene Gebhardt
erstmals in dieser Saison das Vertrauen des Trainers im Aussenangriff.
Die Auer begannen relativ konzentriert und schafften sich ein 4 Punktepolster. Trotzdem
leisteten sich die
Erzgebirgler schon vergessen geglaubte Aussetzer in der Feldabwehr und im Spielaufbau. So
wurden 3 Satzbälle
bei 24:21 Führung vergeben und die Gastgeber schafften trotz sichtlich unterlegener
Spielanlage den Satzgewinn
mit 29:27. Für den 2. Satz wurde die taktische Grundordnung leicht verändert ohne dabei
personelle Wechsel zu
vollziehen. Diese Maßnahme brachte vor allem neue Sicherheit im Blockspiel und die Gäste
gingen mit 12:1 in
Durchgang 2 in Führung. Das der Satz mit 25:14 gewonnen wurde, brachte die aus den
Heimspielen bekannte
Sicherheit zurück ins Match.
So legten die Auer auch im 3. Satz 3 Punkte zwischen sich und den Konkurrenten. Auch das
neuerliche Aufholen der
Vogtländer brachte den Gast nicht aus der Ruhe. So hatten die Männer um Spielführer
Kehrer bei 24:23 die
Nervenstärke und schafften die 2:1 Satzführung durch das 25:23. Der 4. Durchgang verlief
bis zum 12:12
ausgeglichen. Durch eine Aufschlagsserie von Mittelblocker Tobias Czwienczek zum 16:12 war
das Match quasi
entschieden. Die Gäste hielten den Vorsprung und sicherten sich letzlich hochverdient den
Satzgewinn mit 25:20
und damit den 3:1 Matchgewinn. Trainer Ullmann nach dem Spiel: "Vor allem meinen
Mittelblockern und Routinier
Gebhardt muss ich heute ein Kompliment für die konzentrierte Blockarbeit machen. Es ist
ein völlig neues Gefühl für
uns völlig entspannt von Spiel zu Spiel denken zu können. Wir freuen uns auf den
Heimspieltag am 01.03.03 und
wollen unseren Zuschauern nochmals guten Volleyballsport in Aue zeigen."
SV Aue-Brünlasberg - Empor West Zwickau
3:0 (25:22, 25:21, 25:17)
SV Aue-Brünlasberg - ESV Lok Adorf 3:0 (25:19, 25:22, 25:17)
Turbulenter Spieltag endet mit 2 Siegen
Mit 2 Premieren endete der Heimspieltag des SV Aue-Brünlasberg am letzten Wochenende.
Zum ersten Mal gelang es den Auern beide Heimspiele ohne Satzverlust zu gewinnen und das
obwohl kurz vor Ende der zweiten Partie die Halle gewechselt
werden musste. Aber der Reihe nach. Das erste Spiel gegen die Tabellennachbarn begann eher
langatmig und mit niedrigem Tempo. Der 1. Satz verlief dementsprechend ausgeglichen bis
zum 20:20. Jetzt gelang es den Gastgebern mit konzentrierterem Angriffsspiel die
entscheidenden Punkte zum Satzgewinn zu erzielen. Im Nachhinein war dies der Knackpunkt im
Match gegen Zwickau, weil damit bei den Auern die bekannte Heimstärke und spielerische
Sicherheit erwachte. Nach Blitzstart im 2. Durchgang (9:4) kehrte bei den Männern um
Christian Kehrer ein letztes Mal der Schlendrian ein und die Zwickauer gingen nochmals mit
14:12 in Führung. Nach der nun überfälligen Auszeit und einigen personellen Änderungen
fand sich die Truppe von Coach Ullmann wieder und gewann den Satz nach diesem kurzzeitigen
Rückstand noch mit 25:21. Im 3. und letzten Durchgang wurden dann einige spielerische
Elemente verbessert. So war bis dato noch kein wirkunsvoller Block und keine bewegliche
Feldabwehr zu sehen. Jetzt hatte aber den Gastgeber die Spielfreude gepackt und die Gäste
aus Zwickau wurden von Beginn an dominiert und mit klarem 25:17 im 3. nach Hause
geschickt. Mit diesem Resultat waren auch die letzten leisen Zweifel am Klassenerhalt
beseitigt und es konnte mit Lust und Laune gegen den als Tabellenführer angereisten Gast
aus Adorf gespielt werden. Mit leicht verändertem Personal und anderer Taktik ging es
dann in der Schneeberger Halle zur Sache. So war von Beginn an klar, dass nur über
konzentrierte Block- und Feldabwehr der Gegner zu knacken ist. Die ersten beiden Punkte
der Auer resultierten aus wirkungsvollen Doppelblocks und auch die anderen
Mannschaftsteile zeigten sich hellwach. Gleich im ersten Drive legte Denis Baumann eine
Serie von 6 Aufschlagpunkten vor zum zwischenzeitlichen 13:7 für Aue. Die Gegenwehr der
Adorfer war allerdings nicht so leicht zu brechen und so kämpften sich die Gäste
nochmals auf 12:14 aus ihrer Sicht heran. Nach neuerlicher Auszeit der Gastgeber
stabilisierte sich das Auer Spiel wieder und das Punktepolster wurde bis zum Satzgewinn
wieder auf 6 Punkte vergrössert. Nach verschlafenem Beginn (5:9) sahen die Zuschauer eine
begeisternd aufspielende Auer Mannschaft. Vor allem Libero Nils Böhme glänzte in dieser
Phase mit mehreren Abwehraktionen und die Angreifer Markus Ludwig und Frank Förster taten
im Aussenangriff ihr Übriges um die Wende zu schaffen. So waren die Gastgeber bei 10:10
wieder zurück im Satz und gingen in Führung, die sie bis zum Satzgewinn (25:22) nicht
mehr abgaben. Die Vorfreude auf den 3. Satz war groß, aber die Adorfer wollten auf Grund
der angeblich irregulären Lichtverhältnisse nicht weiterspielen. Nach mehreren
fragwürdigen Schirientscheidungen setzte das Zwickauer Schiedsgericht an diesem Punkt
noch eins drauf und teilte (aus unserer sicht unverständlicher Weise) uns den
Spielabbruch mit. Die Volleyballregeln geben dem Ausrichter aber die Möglichkeit binnen 4
Stunden einen anderen Austragungsort zu finden, ohne das das bisherige Ergebnis annulliert
wird. So setzten die Auer alle Hebel in Bewegung und hatten Glück, dass die eigentliche
Punktspielhalle in der Auer Neustadt gerade frei wurde. So zog der Volleyballtroß mit
einer Auer 2:0 Satzführung in die Kreisstadt um. Mit dieser kurzfistig innovativen
Improvisation der Gastgeber hatten die Adorfer nicht gerechnet. Sie begruben in diesem
Moment die Hoffnung auf ein Wiederholungsspiel. In der Auer Halle sahen sich die Gäste
einem hochmotivierten und wütend aufspielenden Gastgeber gegenüber. Auch zahlreiche Fans
zogen angesichts der Vogtländer Posse mit um ins neue Gefilde. Hervorragend angetrieben
durch die Zuspieler Kehrer und Baumann bestimmten die Brünlasberger den Satz von Beginn
an und beraubten Adorf mit dem 25:17 im letzten Durchgang der Tabellenführung. Auch der
Adorfer Kapitän meinte nach dem Match:"Wir haben alle Mittel ausgereizt aber dieses
Spiel war nicht gewinnbar gegen die starken Auer Gastgeber." Die einhellige Auer
Meinung war:"So etwas haben wir noch nicht erlebt. Verrückt und spannend
zugleich." Coach Ullmann zeigte sich "stolz auf die Mannschaft, dass sie trotz
der Querelen den Spielfaden zwischen Schneeberg und Aue nicht verloren hat und diese
einmaligen satzverlustfreien Ergebnisse erzielt hat." Der nun Tabellendritte
aus Aue trifft nächsten Sonntag (09.02.03, 10.00) in Reichenbach auf den gastgebenden
VSV.
SV Aue-Brünlasberg - SG Mauersberg
3:1 (25:22, 24:26, 25:16, 25:23)
Fit für Heimspielhighlight
3:1 Erfolg über Mauersberg
Mit personellen Sorgen fuhren die Auer Volleyballer zum Spiel gegen den Tabellenvorletzten
Mauersberg. So
musste Coach Ullmann krankheitsbedingt auf Heiko Koller verzichten. Ausserdem konnte Frank
Förster wegen
anderweitiger Verpflichtungen nicht mitwirken. Zu allem Überfluss war auch noch Youngster
Stefan Burkhardt durch
eine Knieverletzung gehandicapt in die Partie gegangen.
Die Mauersberger präsentierten sich wesentlich besser als ihr Tabellenplatz vermuten
lässt. So hatten sie im ersten
Tagesspiel gegen Milkau im 5. Satz Matchball, verloren aber unglücklich mit 2:3.
Die Brünlasberger wollten sich nicht wieder auf eine 5. Satz-Zitterpartie einlassen und
starteten wie die Feuerwehr.
Zwischenzeitlich lagen die Kreisstädter 16:8 vorn. Das der Satz dennoch gerade so mit
25:22 an die Erzgebirgler
ging, war dem schon obligatorischen Annahme- und Aufschlageinbruch zu
verdanken. Durch eine Reihe von
unforced errors in diesen Bereichen brachte man Mauersberg bei 23:16 bis 23:21 wieder ins
Match.
Diese indiskutable Schlussphase sollte Beispiel genug sein, dass kein Gegner einfach im
Vorübergehen
geschlagen wird. So entwickelte sich ein ausgeglichenes Spiel im 2. Satz. Kurz vor Ende
schien sich die sichtlich
besser eingespielte Mannschaft aus der Kreisstadt durchzusetzen. Doch wieder wurden bei
24:22 Führung die 2
Satzbälle durch Eigenfehler hergeschenkt und die Männer um Christian Kehrer verloren den
Satz 24:26. Der Trainer
wies erneut auf die Defizite im Bereich Feldabwehr und Aufschlagspiel hin. Jetzt folgte
ein ansprechender Satz mit
wenig eigenen Fehlern und vielen guten Angriffs- und Blockaktionen. Nach 25:16 im 3.
Durchgang spielten die Auer
weiter konzentriert bis zum 23:16 im 4. Satz. Dort kam wieder die Angst vor Gewinnen und
führte zur kompletten
Blockade bei den Auer Akteuren. Auf dem Kulminationspunkt der Ereignisse (24:22 und
Matchball für Aue) zog sich
Kapitän Kehrer eine Platzwunde an der rechten Augenbraue zu und konnte natürlich nicht
weiterspielen. Damit war
für die Gäste klar, dass der Erfolg im 4. hermusste, weil das 4:2 System der Auer durch
den Ausfall eines Zuspielers
zum scheitern verurteilt war. Bei nunmehr 24:23 für Aue musste improvisiert werden. Mit
viel Mannschaftsgeist und
einer Portion Glück erkämpften die Brünlasberger diesen Punkt und standen als Sieger
fest.
Markus Ludwig nach diesem Thriller: Nach diesem emotionellen und positiven Erlebnis
freuen wir uns alle auf das
Heimspiel gegen den Spitzenreiter nächsten Samstag in Schneeberg. Nach unten kann uns
nichts mehr passieren,
so dass wir ungehemmt gegen Adorf und Zwickau agieren können.
Angesprochen auf diesen Volleyballhit nächsten Samstag hofft Trainer Ullmann: Es
wäre schön wenn zahlreiche
Volleyballfans dem Ruf folgen und uns gegen 2 Spitzenteams lautstark unterstützen.
Diese Partien finden am Samstag, 01.02.03 ab 14.00 Uhr in der Sporthalle des
Herder-Gymnasiums in Schneeberg
statt.
Dort sind dann auch wieder alle Spieler (auch Kapitän Kehrer) an Bord, so dass gutem
Volleyballsport nichts im
Wege steht.
Brander VV - SV Aue-Brünlasberg
2:3 (20:25, 25:18, 15:25, 25:21, 15:12)
5-Satzpsychose
abgelegt
"Wir können es doch noch." Der Ausspruch des Kapitäns Christian Kehrer drückt
die Bedeutung des 3:2
Auswärtserfolges der Auer Volleyballer beim Brander VV aus. Nachdem im Laufe der Saison
bereits 4 Spiele mit
2:3 verloren gingen, wurde diesmal der Bann gebrochen.
Ohne Libero und Trainer reisten die Auer zum Tabellendritten. Trotzdem sollte unbedingt in
die Erfolgsspur
zurückgefunden werden. Wie schon oft in dieser Spielzeit begannen die Gäste konzentriert
und spielten mit Spaß.
So sprang ein 25:20 Satzerfolg heraus. Im 2. Satz wurde das Match ausgeglichener und bei
15:15 war noch keine
Vorentscheidung erkennbar. Zum Ende wurde das Spiel der Gastgeber jedoch zwingender und
die Brünlasberger
wurden kurzzeitig nachlässig und der Satz ging mit 25:18 an Brand. Aufgereizt durch die
eigene Fehlerquote gingen
die Auer Gäste hochmotiviert in den 3. Durchgang. Durch eine konstante sehr gute Leistung
stand durch ein
deutliches 25:15 eine 2:1 Satzführung zu Buche. Bis dato waren die Brünlasberger bei
allen 5-Satzpartien mit 2:1 in
Front und verspielten diese immer. Auch diesmal kam in Satz 4 bei 13:13 ein Einbruch und
der Satz ging abermals
an den gastgebenden VV aus Brand-Erbisdorf (25:21). Wiedermal musste ein Entscheidungssatz
über Sieger und
Verlierer entscheiden. Diesmal war einiges anders, zumal die Gäste schnell mit 4:1 in
Führung gingen und das erste
Mal mit einer Führung (8:4) die Seiten ein letztes Mal gewechselt wurden. Bei eigener
10:5 Führung schienen die
Auer als Sieger festzustehen. Angst vor dem Sieg und Unkonzentriertheiten brachten die
Brander nochmals auf
10:11 heran.
Doch hier war der Mannschaftsgeist das Zünglein an der Waage. Die Auer machten die
Big-Points zum 13:11 und
14:12, um schließlich das Match mit einem verschlagenen Ball der Gastgeber 15:12 und
damit erstmals in dieser
Saison mit 3:2 Sätzen zu gewinnen.
Zuspieler Denis Baumann nach dem Sieg: "Ich hoffe dieser Erfolg gibt dem Team den
notwendigen Schub und das
Selbstbewußtsein, um in den nächsten Spielen in der Tabelle weiter nach oben zu
klettern."
Die nächste Aufgabe wartet am 25.01. gegen Mauersberg, bevor dann am 01.02.03 der
Tabellenführer aus Adorf
und der starke Zwickauer Sechser beim SV Aue-Brünlasberg (14.00 Uhr
Gottfried-Herder-Halle Schneeberg) zu.
SV Union Milkau - SV
Aue-Brünlasberg 3:2 (20:25, 25:20, 15:25, 25:12, 15:12)
2 Super-Sätze reichen nicht zum Sieg
Für die Auer endete der Auswärtsauftritt in Milkau mit der 4. Niederlage in der
laufenden Saison. Wie schon bei den 3 vorhergehenden
Niederlagen hieß es auch diesmal 2:3. Somit verpassten die Erzgebirger die letzte Chance
noch einmal zur Spitzengruppe der Liga
aufzuschließen. Nach dieser bitteren und wiedermal unnötigen Pleite hat der erneute
Kampf um den Klassenerhalt begonnen.
Dabei ließ sich das Spiel in Milkau gut an. Im ersten Satz zeigten sich die
Brünlasberger, die kurzfristig doch auf Frank Förster verzichten
mussten, in Spiellaune. Eine für Auer Verhältnisse ungewöhnlich bewegliche Feldabwehr
war Garant für einen hochklassigen Beginn. Auch
durch eine überzeugende Angriffsleistung wurde der 1. Satz mit 25:20 eingefahren. Danach
kehrte der Schlendrian ein, so dass die Gäste bei
8:16 schon aussichtslos zurücklagen und auch eine Schlussoffensive nur Ergebnisskosmetik
zur Folge hatte. Durch diese indiskutable Leistung
angestachelt, zeigten die Auer jetzt wieder das kämpferisch und spielerisch überzeugende
Spiel des 1. Satzes und gewannen überlegen den 3.
Satz mit 25:15. Die Gäste schienen auf der Siegerstraße und als der 4. Satz bis zum 7:6
für Milkau sehr ausgeglichen verlief deutete sich ein
knappes Ende an. Unerklärlicherweise kam das Spiel der Kreisstädter jetzt total zum
erliegen und die Milkauer Feldabwehr spielte sich in einen
rauschähnlichen Zustand. Die Auer Angreifer brachten keinen Ball mehr zu Boden, selbst
sehr gut geschlagene Bälle wurden vom Gastgeber
gerettet und in Punkte umgewandelt. Als die Gäste wieder erwachten stand es 9:20 und der
Satz war weg.
Im Entscheidungssatz war es ein Nervenspiel bis zum Ende. Nach 1:4 Rückstand schien der
Auer Widerstand schon gebrochen, aber die
Mannschaft wollte nicht so einfach den Tiebreak herschenken. Beim Seitenwechsel stand es
lediglich 7:8 aus Sicht der Gäste. Leider konnten
die Milkauer bei 11:10 auf 13:10 davonziehen und somit eine Vorentscheidung erzwingen.
Ullmann: "Heute können wir uns im 5. Satz keinen Vorwurf machen. Aber das wir die
Sätze 2 und 4 einfach verschenken ist mehr als ärgerlich.
Wir haben heute ein Spiel auf hohem Niveau gesehen und können mit den Sätzen 1 und 3
sehr zufrieden sein. Aber leider fehlt noch die
Konstanz eine solche Leistung über 3 Sätze durchzuziehen."
Nach dem Jahreswechsel müssen die Auer noch 2 mal auswärts ran (11.01. gg. Brand, 25.01.
gg. Mauersberg) bevor man endlich am 01.02.03
wieder in eigener Halle in der Auer Neustadt Zwickau und Adorf begrüßen kann.
SV Aue-Brünlasberg: Baumann, Burkhardt, Böhme, Czwienczek, Gebhardt, Kehrer, Koller,
Ludwig, Triebe, Ullmann
ASV Annaberg - SV Aue-Brünlasberg
0:3 (15:25, 15:25, 22:25)
Mit Auswärtserfolg zurück in die
Erfolgsspur
Mit einem jederzeit verdienten 3:0-Auswärtssieg beim ASV Annaberg sind die
Brünlasberger zurück im
Tabellenmittelfeld. Es reichte dem Auer Sechser eine durchschnittliche Leistung, um den
Tabellenletzten aus Annaberg deutlich zu
schlagen. Ein Handicap im Vorfeld der Partie war die Fußverletzung von Frank Förster.
Zwangsläufig drehte sich das
Personalkarussel und es wurde erstmals die Anfangsaufstellung verändert. Der Routinier
Heiko Koller verließ seine
angestammte Positon im Mittelblock und agierte stattdessen als Aussenangreifer. Auf der
Mitte begann dafür Falk
Ullmann, da auch Stefan Burkhardt noch mit einer Grippe kämpfte.
Im ersten Satz waren die Gäste gewillt von Anfang an zu zeigen, dass sie besser als der
Tabellenstand sind. So
begannen die Gäste hochkonzentriert und schafften sich schnell ein komfortables
Punktepolster. Der erste Satz ging
mit 25:15 deutlich an die Männer um Kapitän Christian Kehrer. Auch der 2. Durchgang
schien ähnlich zu verlaufen.
Doch beim zwischenzeitlichen 14:7 für Aue kamen unerklärlicherweise Annahmeschwächen
zum Tragen, so dass
die Annaberger auf 12:14 herankamen, ohne selbst viel tun zu müssen. In der längst
fälligen Auszeit wurden die
momentanen Probleme lautstark angesprochen. Ab diesem Zeitpunkt war das Team wieder
"on Fire" und
präsentierte sich vor allem im Blockspiel sehr gut. So wurde mit einer 11:3 Serie der 2.
Satz wieder mit 25:15
eingefahren. Allerdings ließ man sich von der schlechten Vorstellung des Gastgebers
anstecken und agierte nach dem
Seitenwechsel fahrlässig und unkonzentriert. Die Heimmannschaft steigerte sich in
keinster Weise, aber die Gäste
waren in diesem Spielabschnitt in Geberlaune und verschenkten mehrere Punkte durch
unerklärliche
Abstimmungsschwierigkeiten. Bis kurz vor Satzende stand der Durchgang auf des Messers
Schneide. Doch mit 2
direkten Blockpunkten infolge fanden die Auer beim Stand von 17:18 wieder zurück und
gaben die Führung nicht
mehr ab, so dass nach dem Matchball zum 25:22 erstmals ein Jubelkreis gebildet wurde.
Trainer Ullmann nach dem
Spiel: "Das Wichtigste heute war das nackte Ergebnis. Gegen eine Mannschaft wie
Annaberg kann man nicht
glänzen, aber man muß ohne Satzverlust siegen. Das ist uns gelungen, aber in 2 Wochen in
Milkau wird es um ein
vielfaches schwerer."
Die Milkauer sind momentan mit 8:2 Pkt. Tabellenzweiter. Zuspieler Triebe vorausschauend:
"Das wird für beide
Teams ein heißer Tanz. In den letzten Partien hieß es zweimal 3:2 für uns. Die
Emotionen schlagen zwischen Milkau
und Aue immer hoch. Mit spielerischer und kämpferischer Höchstleistung können wir aber
auch in Milkau bestehen."
Das Duell in Milkau steigt am Samstag, den 07.12.2002
14.00 Uhr.
Wer von den Auer Volleyballfans zur Unterstützung mitfahren will, wendet sich bitte per
Mail/Telefon an Falk Ullmann
oder Christian Kehrer (Daten über Internetseite des Teams unter www.sv-aue-bruenlasberg.de ) )
SV Aue-Brünlasberg - VSV Reichenbach 3:1 (25:27, 25:16, 25:23, 25:21)
SV Aue-Brünlasberg - Brander VV 2:3 (20:25, 25:22, 25:17, 24:26, 11:15)
Enttäuschung trotz Sieg
Mit einem Sieg gegen Reichenbach und einer Niederlage gegen Brand endete der 1.
Heimspieltag für die
Brünlasberger Volleyballer.
Trotz des Sieges ist der Verlauf alles in allem enttäuschend.
In der 1. Partie des Tages trafen die Gastgeber in der Schneeberger Gymnasiumshalle auf
die letztes Jahr
überraschend guten Reichenbacher.
Die Vogtländer gewannen den ersten Satz, wobei es weniger eine starke Leistung der Gäste
war, sondern vielmehr
eine erschreckend schwache Vorstellung der Brünlasberger. In der Folgezeit schafften es
die Erzgebirgler eine
leichte Dominanz herzustellen ohne jedoch ihren Spielrythmus zu finden. So verließen die
Auer erstmals in dieser
Saison das Parkett als Sieger.
Wer jedoch geglaubt hatte, dass die Gastgeber gelöst in das 2. Match gehen, sah sich
getäuscht. Die Auer spielten
weiter verkrampft und in allen Bereichen weit unter Normalform. So wurde wieder der 1.
Duchgang sang- und
klanglos verloren. Wie im ersten Spiel rafften sich die Brünlasberger danach zusammen und
gewannen die Sätze 2
und 3 relativ deutlich. Im 4. Satz gingen sie dann zu leichtfertig ans Werk und lagen bis
kurz vor Schluss mit 5
Punkten zurück. Bei 18:23 erwachten nocheinmal die kämpferischen Tugenden und man errang
6 Punkte in Folge
und hatte damit nach 1:30 h Matchball. Leider wurde dieser leichtfertig vergeben und der
Satz ging mit 24:26
verloren.
Der fünfte Satz ging zum dritten Mal in dieser Saison verloren. Ullmann auf
Ursachenforschung:"In dieser Saison
verschlafen wir in schöner Regelmäßigkeit den Satzanfang. Heute wieder im 1. und 5.
Satz gegen Brand. So
kommen wir gleich unter Druck und verkrampfen."
Die nächste Chance zur Besserung haben die Auer am 23.11. beim Auswärtsspiel in
Annaberg.
Samstag 19.10.2002, 14.00 Uhr in
Adorf
ESV Lok Adorf - SV Aue-Brünlasberg 3:2 (19:25, 25:21, 23:25, 25:23, 15:10)
2:3 again !
Wie in einem Wiederholungsfilm müssen sich die Volleyballer des SV
Aue-Brünlasberg am Samstag beim
Gastspiel in Adorf vorgekommen sein. Der Spielverlauf war mit dem vor 2 Wochen in Zwickau
nahezu identisch.
Leider gab es auch diesmal nach 2:1 Satzführung eine 2:3 Niederlage gegen den Absteiger
aus der Landesklasse.
Die Erzgebirgler gingen hoch motiviert in die Partie. Mit druckvollem Aufschlag- und
Angriffsspiel wurde der 1. Satz
von Beginn an dominiert und deutlich gewonnen. Der 2. Durchgang verlief lange Zeit
ausgeglichen. Allerdings
schlichen sich die ersten Unsicherheiten in das Spiel der Gäste ein. Durch leicht
unkonzentrierte Annahme und
Feldabwehr gerieten die Auer ins Hintertreffen und kassierten den Satzausgleich.
Durch personelle Umstellung kehrte kurzfristig mehr Stabilität ins Team zurück. In einem
mittlerweile verbissen, aber
gutklassig, geführtem Match wurde erbittert um jeden Punkt gekämpft. Hatten die
Brünlasberger immer leicht die
Nase vorn geriet der Satzgewinn kurz vor dem Ende bei 24:23 wieder in Gefahr. Nach der
letzten Auszeit war aber
die Konzentration des Adorfer Aufschlagspielers nachhaltig gestört und der Satzball
schlug im Netz ein. Die
Hoffnung und das Bestreben waren groß, dass der nächste Satz der Letzte sein würde. Es
wurde aber wieder der
Anfang verschlafen und die Mannschaft wachte erst beim 3:8 auf. Dann knüpften sie aber an
die gute Leistung des
vorherigen Satzes an und gingen kurz vor Schluss erstmalig mit 21:20 in Front. Wer jedoch
dachte, dass es den 1.
Saisonsieg zu feiern gibt sah sich getäuscht. Ullmann zu der Phase:"Es ist mir
unerklärlich warum wir eine solche
Chance so fahrlässig aus der Hand geben und 3 Punkte total verschlafen."
Die 3 angesprochenen Punkte gingen alle durch einfache Auer Fehler verloren und prompt
stand es 21:23. Auch der
Anschluss zum 23:24 reichte nicht mehr und so musste erneut der 5. Satz die Entscheidung
bringen.
Offenbar hatte man aus der Pleite in Zwickau nicht viel gelernt, denn wie vor 14 Tagen
verschliefen die Gäste den
Anfang total. Beim letzten Seitenwechsel lagen die Gäste bereits 4:8 zurück. Kurzzeitig
kam die Hoffnung auf den 1. Sieg zurück
als sich die Auer auf 10:12 herankämpften. Aber wie schon im 4. Durchgang zerstörten die
Gäste mit 3 Eigenfehlern
diese Hoffnung und das Match war verloren. Sichtlich angefressen meinte der Coach im
Anschluss:"Wir haben im 5. Satz wieder so ängstlich und ohne
Selbstvertrauen gespielt, als ob wir Angst vorm Gewinnen hätten."
Mannschaftsführer Kehrer sagte:"Gut das jetzt ein Heimspieltag ansteht. Es wird Zeit
das wir uns das
Selbstvertrauen zurückholen und eine konstant gute Leistung abrufen."
Das angesprochene Heimspiel findet am 02.11.2002, 14.00 Uhr in der Sporthalle des
Gottfried-Herder-Gymnasiums in Schneeberg statt.
Gegner sind dann die Teams aus Reichenbach und Brand-Erbisdorf.
Samstag 05.10.2002
Empor-West Zwickau - SV Aue-Brünlasberg 3 : 2 (23:25 / 25:19 / 12:25 / 25:17 / 15:10)
Saison beginnt enttäuschend
Auer verlieren 2:3 beim
Aufsteiger
"Das haben wir uns anders vorgestellt!" Dieser Ausspruch des
Trainers beschreibt treffend die maßlose
Enttäuschung der Brünlasberger nach der Auftaktniederlage in Zwickau. Erstmals seit dem
Wiederaufstieg ging
man leicht favorisiert in ein Punktspiel. Doch genau dieser Umstand schien die Aktionen
der Gäste zu lähmen. Im 1.
Duchgang stand es 12:7 für Zwickau, bevor die Auer ins Spiel fanden. In der Folgezeit
konnten sie sich durch
überzeugenden Kampf Punkt für Punkt herankämpfen und den Satz mit 25:23 für sich
entscheiden. Wer jedoch
geglaubt hatte, die Gäste würden an die Leistung der letzten Punkte anknüpfen, sah sich
getäuscht. Wiederum
verschliefen sie den Satzbeginn und lagen schnell mit 6 Punkten im Hintertreffen. Diesmal
war auch kein Aufbäumen
erkennbar, so dass der 2. Satz mit 19:25 abgegeben wurde.
Jetzt hatten die Erzgebirgler gemerkt, dass sie vom Aufsteiger nix geschenkt bekommen und
spielten endlich ihr
eigentliches Potential aus. Mit sicheren Annahmen und konstant druckvollem Angriffsspiel
wurden die Zwickauer mit
25:12 demontiert. Aus unerklärlichen Gründen brach das Spiel der Auer zu Beginn des 4.
Satzes völlig zusammen.
Vor allem ein Annahmespiel war nicht vorhanden. Als es 8:16 stand, schien dieser 4. Satz
verloren. Nach der
notwendigen 2. Auszeit bäumten sich die Gäste nochmals auf und kamen auf 15:18 heran.
Doch als wieder
Hoffnung aufkeimte, machten sie sich selbst alles zunichte. Mit teils haaresträubenden
Fehlern in Annahme und
Feldabwehr wurden die Gastgeber wieder stark gemacht und der Satz ging letztlich deutlich
mit 17:25 verloren. Von
dieser Schwächephase erholten sich die Gäste nicht mehr und so war der 5. Satz ein
Abbild des 2. und 4.
Durchgangs. Von Beginn an rannten sie einem 3-Punkterückstand hinterher, schafften es
nicht mehr den
Gastgebern gefährlich zu werden und verloren letztlich mit 10:15.
"Eigentlich waren wir vor der Stärke der Zwickauer gewarnt. Aber nach guten Phasen
unsererseits spielten wir so,
als ob es von selbst laufen würde. Diese Selbstgefälligkeit ist bitter bestraft
worden." meinte Ullmann im Anschluß an
die Auftaktpleite.
Eine Chance zur Wiedergutmachung haben die Auer am 19.10. beim Ausswärtsspiel in
Adorf/Vgtl. Beim ESV Lok
Adorf sind die Auer aber nur Aussenseiter, da der Gastgeber als Absteiger aus der
Landesliga den direkten
Wiederaufstieg anstrebt und gegen jedes Team gewinnen muss.
Neuzugang Koller meinte am Samstag: "Das heute war Nichts....einfach Mist. In Adorf
gilt es Einiges besser zu
machen."
Aue: Kehrer, Baumann, Koller, Czwienczek, Ludwig, Förster, Böhme, Burkhardt, Triebe