Saison 2006/07
Hier finden Sie Ankündigungen und aktuelle Berichte zu den Spielen
Saisonabschluss auf Platz 6
Am letzten Spieltag der Saison kassierten die Volleyballer vom SV Aue Brünlasberg in Bad Düben eine 1:3 Niederlage.
Versöhnliches Ende nach letzten Heimspieltag
Mit einer Niederlage und einem Sieg beendeten die Volleyballer vom SV Aue Brünlasberg am Samstag ihren letzten Heimspieltag der Saison. Verlor man noch knapp 2:3 gegen Tabellenführer und Aufstiegskandidat Turbine Leipzig, siegte man im zweiten Spiel gegen Adorf locker 3:0. Und mit diesem Sieg beseitigten die Brünlasberger auch alle rechnerischen Möglichkeiten in Sachen Abstieg und schafften damit den Klassenerhalt in dieser Saison vor dem letzten Spieltag.
Im ersten Satz gegen die Gäste aus Leipzig setzte sich Aue gleich ab (3:0) Dieser Vorsprung hielt aber nur bis Mitte des Satzes, als die Turbine zum 12:12 ausglich. Doch durch gute Aufschläge gelang es sich erneut abzusetzen (22:19) und Satz eins einzufahren(25:21)
Satz zwei verlief anfänglich ausgeglichen. Jedoch ungenaue Annahmen und schwache Angriffe ließen die Gäste enteilen (8:12). Auch im Anschluss fand man nicht wieder ins Spiel und verlor 19:25.
Ähnliches Bild auch im dritten Satz. Konnte man die Anfangsphase offen gestalten, gelang Aue in den folgenden Minuten fast gar nichts mehr. Verschlagene Aufschläge, schlechte Feldabwehr und kaum erfolgreiche Angriffe sorgten dafür, dass Leipzig sich deutlich absetzte (7:15) und auch mit 15:25 Satz drei verloren ging.
Aue reagierte, wechselte auf der Zuspielerposition und im vierten Satz spielten die Gastgeber wie ausgewechselt. Aus einer sicheren Annahme konnte man im Angriff endlich wieder erfolgreicher punkten und mit dem Block konnte man die gegnerischen Angriffe öfters entschärfen. Eine frühe Führung von 9:6 gab den Auern Sicherheit und sie setzten sich weiter ab. (19:9) Schlussendlich ging Satz Nummer vier mit 25:14 an die Brünlasberger.
Der Tie-Break musste die Entscheidung bringen. Bis zum 6:6 ging es hin und her, doch beim 6:8 Rückstand für Aue wurden die Seiten das letzte Mal gewechselt. Leichte Fehler im Aufschlag und Annahme nahmen den Gastgebern allerdings alle Chancen nochmals zu verkürzen. So ging der Satz mit 11:15 verloren und das Spiel mit 2:3.
Im zweiten Spiel gegen Abstiegskandidat Adorf brauchten die Mannen um Spielertrainer Frank Förster etwas, um sich auf das Spiel der Gäste einzustellen. (4:4) Durch platzierte Aufschläge und Angriffe setzte man sich ab (11:8). Entscheidend dann eine Serie von Sprungaufschlägen von Zuspieler Denis Baumann zum 20:12 und im Anschluss der deutliche Satzgewinn.(25:16).
Im nächsten Spiellabschnitt konnte Aue von Beginn an eine kleine Führung von ein, zwei Punkten stets behaupten. Diese wurde im Verlauf dann ausgebaut und ein erneuter Satzgewinn mit 25:17 stand zu Buche.
Gleiches Bild dann im letzten Satz des Tages. Früh setzte man den Gast aus dem Vogtland unter Druck, konnte sich absetzen und nutze den vierten Matchball zum 25:21 Satz- und Spielgewinn.
Auch in Borna nix zu holen
Borna : Aue 3:0 (26:24, 25:21, 25:22)
Eine Niederlage ohne Satzgewinn kassierten die Volleyballer vom SV Aue Brünlasberg am letzten Samstag beim Auswärtsspiel in Borna. Erneut ohne drei etatmäßige Außenangreifer liefen die Mannen um Spielertrainer Frank Förster auf. Ein Lichtblick in der derzeitigen schwierigen Spielersituation war jedoch, das Libero Silvio Bernhardt nach langer Verletzungspause wieder mit an Bord sein konnte.
Nachdem Borna im ersten Spiel des Tages Milkau deutlich mit 3:0 besiegt hatte, wollte Aue es den Gastgebern so schwer wie möglich machen und sich nicht kampflos ergeben. Zu Beginn des ersten Satzes schenkten sich beide Mannschaften nichts, es ging hin und her. Borna ging mit 11:9 in Führung. Aue konterte durch gute Aufgaben und Blockarbeit und führte seinerseits mit 20:17. Diese Führung reichte aber nicht, den Satz nach Hause zu holen. Drei einfache Fehler beim Stande von 24:23 für Aue, ließen die Borna den Satzgewinn doch noch bejubeln. (24:26)
Im zweiten Satz entwickelte sich zwischen beiden Mannschaften ein ausgeglichenes Spiel. Keiner Mannschaft gelang es sich entscheidend abzusetzen. Borna konnte sich zwar zweimal eine drei Punkte Führung erarbeiten (10:13, 15:18), jedoch gab Aue nicht auf und es gelang immer wieder der Ausgleich. Doch beim Stande von 21:21 wieder ein Einbruch im Auer Spiel. Ungenaue Annahmen ermöglichten kein druckvolles Spiel mehr. Borna nutzte dagegen diese Schwächephase der Auer konsequent und gewann diesen Satz mit 21:25.
Im letzten Satz des Tages sahen sich die Brünlasberger nach ausgeglichener Anfangsphase einem fünf Punkte Rückstand entgegen. (8:13) Dieser konnte auch im weiteren Verlauf nicht aufgeholt werden. Fehlende Durchschlagskraft im Angriff und Ungenauigkeiten in der Annahme ermöglichten dem Gegner zu Punkten zu gelangen und seine Führung zu behaupten. Jedoch drei Punkte in Folge beim Stande von 19:24 ließ nochmals Hoffnung bei Aue keimen, doch nach einer Auszeit der Gastgeber wurde diese im Keim erstickt. Borna schaffte den Punktgewinn zum 22:25 und kann weiter vom Aufstieg träumen.
Aue dagegen weißt zum ersten Mal in dieser Saison eine negative Punktebilanz auf (14:16), verbleibt aber weiterhin auf dem fünften Tabellenplatz. Für die letzten drei Spiele der Saison heißt es nun die Kräfte zu sammeln und mindestens ein Spiel noch zu gewinnen, um mit den Klassenerhalt sicher zu schaffen.
Schwierige Personallage verhindert Punkgewinn
Colditz : Aue 3:2 (25:19, 25:20, 24:26, 18:25, 15:11)
Die dritte Niederlage in Folge kassierten die Volleyballer vom SV Aue Brünlasberg am letzten Samstag beim Auswärtsspiel in Colditz. Jedoch sah die Personallage vor dem Spiel alles andere als gut aus. So fehlten mit Jörg Stiefler, Daniel Schwind (beide verletzungsbedingt) und Andre Eichelkraut (Arbeit) gleich drei etatmäßige Hauptangreifer. Somit mussten die Auer improvisieren. Zuspieler Rene Fritzsche, Spielertrainer Frank Förster und Rene Gebhardt vertraten die Fehlenden auf den Außenpositionen im Spiel.
Das Spiel begann sehr zerfahren für die Brünlasberger. Ungenaue Annahmen und schwache Angriffe ermöglichten dem Gegner sich abzusetzen (9:12). Im weiteren Verlauf fand man auch kein Rezept und gab diesen Satz deutlich 19:25 ab.
Gleiches Bild auch im zweiten Satz. Die Gäste aus dem Erzgebirge liefen erneut einem Rückstand hinterher (9:16). Die eigene Annahme erschwerte das eigene Angriffsspiel eminent und auch im Block schaffte man es nicht, die gegnerischen Angreifer in den Griff zu bekommen. Am Ende stand einer erneuter 20:25 Satzverlust zu Buche.
Mit dem Rücken zur Wand und der letzten Chance sammelten sich die Auer nun im dritten Satz nochmals und es entwickelte sich ein ausgeglichenes Spiel zwischen beiden Mannschaften (8:8). Mit druckvollen Aufgaben gelang es nun den Gegner im geordneten Angriffsspiel zu stören und Aue setzte sich ab (13:11) Diese kleine Führung behauptete man bis kurz vor Schluss. Beim 23:23 gelang den Colditzern der Ausgleich. Jedoch behielt Aue diesmal die Nerven und nutze den zweiten Satzball zum 26:24.
Der vierte Satz war dann eine deutliche Angelegenheit für die Brünlasberger. Zu Beginn konnte man sich absetzen (6:2) und gab den Gastgebern auch keine Chance, diesen Rückstand wettzumachen. Die Auer bauten ihre Führung durch gute Blockarbeit und Angriffe weiter aus(22:16) und bejubelten nach dem deutlichen 25:18 den 2:2 Satzausgleich.
Nun die Konzentration und Spannung für den Tie-Break halten. Doch dies gelang von Beginn an überhaupt nicht. Schnell sahen sich die Auer einem 0:4 entgegen. Es gelang zwar nochmals auf 5:7 zu verkürzen, jedoch näher kam man den Colditzern nie. Am Ende verlor Aue diesen fünften Satz mit 11:15 und das Match nach hartem Kampf 2:3.
Die Auer zeigten sich nur wenig enttäuscht nach dem Spiel. Hatte man mit weniger gerechnet. In dieser schwierigen Personalsituation hatte man das Beste aus dem Spiel gemacht und sich nicht kampflos ergeben. Doch in den entscheidenden Situationen hat sich das Fehlen der Hauptangreifer schon bemerkbar gemacht. So ist zu hoffen, dass sich die Spielerlage bis zum Spiel am Samstag in Borna etwas entspannt. Die Bornaer als Tabellenzweiter schossen die Colditzer im zweiten Spiel des Tages mit 3:0 aus der Halle und wollen mit zwei Heimsiegen die Tabellenführung erobern. Auf einen bärenstarken Block und konsequente Angriffe müssen sich die Auer einstellen, wollen aber auch eigene Akzente setzen und Borna einen harten Kampf liefern.
Erneut keine Punkte am Heimspieltag geholt
Aue : Delitzsch 2:3 (25:14, 25:19, 19:25, 21:25, 12:15)
Aue : Reichenbach 1:3 (17:25, 25:16, 19:25, 23:25)
Am letzten Samstag kassierten die Brünlasberg Volleyballer erneut zwei Niederlagen in eigener Halle. Konnte man im ersten Spiel gegen den Tabellenzweiten Delitzsch die ersten beiden Sätze noch dominieren, reichte es am Ende aber nicht, den Sieg einzufahren. Gegen Reichenbach dagegen gelang es nur im zweiten Satz zu überzeugen und verlor nach Sätzen 1:3.
Ohne Außenangreifer Daniel Schwind, der mit einer Fußverletzung ausfiel, mussten die Auer den Heimspieltag bestreiten. Dafür rückte Rene Gebhardt ins Team. Und dieser machte seine Sache sehr gut. Immer wieder schlug er den gegnerischen Block an und sammelte Punkte bei Blockaktionen. Das gesamte Team überzeugte in allen Bereichen des Spiels. Der Angriff punktete nach Belieben, der Block pflückte reihenweise die Delitzscher Angriffe herunter, in der Feldabwehr holte man viele Bälle und mit gezielten Aufgaben konnte man den Gegner an einem geordneten Spielaufbau hindern. So gewann Aue Satz Nummer eins deutlich 25:14.
Auch im zweiten Satz setzte sich die dominante Spielweise der Brünlasberger fort. Kaum gab man Delitzsch die Gelegenheit sich zu entwickeln. Nur eine Schrecksekunde ließ kurzzeitig das Spiel stocken, als beim Stande von 5:4 Außenangreifer Jörg Stiefler umknickte und mit einer Sprunggelenksverletzung aufgeben musste. Für ihn kam Spielertrainer Frank Förster ins Spiel und ergänzte sich nahtlos. Ein wiederum deutlicher 25:19 war der Lohn der Arbeit.
Im dritten Spielabschnitt sah es anfänglich nach einem 3:0 Erfolg für Aue aus, als man schnell mit 5:2 in Führung ging. Doch Delitzsch kam nun besser ins Spiel, glich beim 10:10 aus und es entwickelte sich ein ausgeglichenes Spiel zwischen beiden Mannschaften. Durch mehrere ungenaue Annahmen auf Auer Seite erspielten sich die Gäste eine vier Punkte Führung, die sie auch sicher ins Ziel retteten. (19:25)
Im vierten Satz sahen die Zuschauer erneut eine anfängliche Führung des Gastgebers (11:8). Sieben Punkte in Folge für Delitzsch drehten das Spiel aber komplett (11:15). Mit viel Kampf schafften die Auer den erneuten Ausgleich (20:20), aber mehrere leichte Fehler verhinderten den Satzgewinn und man verlor auch diesen Satz. (21:25)
Im Tie-Break zeigte sich, dass beide Mannschaften auf gleichem Level agierten. Bis zum 9:9 ging es hin und her. Dann zwei Punkte in Folge für Aue (11:9) Doch wiederum kam Delitzsch zurück ins Spiel (11:12). Auszeit für Aue und Ausgleich (12:12). Im Anschluss gelang den Auer aber nix mehr. Eine schlechte Annahme und zwei Angriffsfehler besiegelten den Satz- und Spielverlust (12:15)
Im zweiten Spiel gegen den Tabellenletzten Reichenbach rückte Denis Baumann für Frank Förster ins Team. Der Schock des verlorenen ersten Spiels saß aber noch tief und Aue gelang es nicht, Druck aufzubauen. So ging der erste Satz auch gleich deutlich mit 17:25 verloren.
Im Anschluss zeigten die Brünlasberger dann, was sie leisten können. Durch gute Blockarbeit und variables Angriffsspiel wies man den Gegner in seine Schranken und gewann seinerseits den Satz mit 25:16.
In der Anfangsphase des dritten Satzes schaffte es keine Mannschaft sich abzusetzen. (8:8) Eine kurze Schwächephase ließ Aue in Rückstand geraten (10:14). Dieser wurde jedoch bis zum 15:15 wieder egalisiert. Wiederum schwache Annahmen und damit fehlende Durchschlagskraft im Angriff ließen die Gäste erneut enteilen (17:24) und diesen Satz gewinnen. (19:25)
Im vierten Satz blieb Frank Förster, der im dritten Satz für den konditionell platten Heiko Koller gekommen war, auf der Mittelblockerposition. Spielerisch sah man einen ähnlichen Verlauf wie im vorherigen Spielabschnitt. Einer ausgeglichenen Anfangsphase (8:8) folgte eine kleine Führung der Reichenbacher (14:16). Die Entscheidung zu Gunsten der Gäste schien gefallen, als sie sich auf 19:24 absetzen konnten. Jedoch gelang es den Auern auf 23:24 heranzukommen. Ein Happyend blieb ihnen aber verwehrt. Reichenbach machte den entscheidenden Punkt zu 23:25 und somit zum 1:3 Spielgewinn.
Fazit: Leider konnte Aue das Niveau der ersten beiden Sätze gegen Delitzsch keine zwei Spiele lang halten und in Siege ummünzen. Mögliche Gedanken in Richtung Aufstieg können ad acta gelegt werden. Ziel sollte nun sein, den sicheren Klassenerhalt so schnell wie möglich zu schaffen. Nächste Gelegenheit dazu besteht am 10. März beim Auswärtsspiel in Colditz.
Mit viel Kampf, aber auch Krampf in Bad Düben gesiegt
Bad Düben : Aue 2:3 (25:13, 25:16, 18:25, 22:25, 3:15)
Auch ihr zweites Spiel im neuen Jahr gewannen die Volleyballer vom SV Aue Brünlasberg am letzten Samstag in Bad Düben. Nach zwei deutlich verlorenen Sätzen steigerten sich die Auer und gewannen ihrerseits die nächsten drei recht deutlich. Nach diesem Sieg belegt man zwar immer noch den fünften Tabellenplatz, hält aber weiterhin den Kontakt zu den Spitzenplätzen.
Der erste Satz begann sofort mit einem deutlichen Rückstand (0:6) für die Gäste. Keine Annahme fand ihr Ziel und im Angriff konnte kein Druck erzeugt werden. Diesem riesigen Rückstand lief man den ganzen Satz hinterher (12:23) und gab ihn mit einer indiskutablen Leistung 13:25 ab.
Der zweite Satz ließ keine Besserung erkennen. Auch die Hereinnahme von Spielertrainer Frank Förster brachte da keine entscheidenden Akzente. Bis zum 15:17 konnte man den Satzverlauf recht offen gestalten, jedoch im Anschluss traten die gleichen Probleme auf, wie im ersten Satz. Annahmen versprangen reihenweise und im Angriff fehlte die Durchschlagskraft. Am Ende ging auch dieser Satz mit 16:25 an die Bad Dübener.
Zu Beginn des dritten Satzes griff Aue in die Taktikkiste und tauschte die Angriffreihen in der Grundaufstellung. Zwar geriet man recht früh wieder in Rückstand (3:7), doch zeigte die taktische Maßnahme Wirkung. Der Block fischte immer mehr die Angriffe des Gegners herunter und die Annahme stabilisierte sich nach und nach. Beim Stand von 12:12 glich Aue erstmals aus und ging danach durch zwei Aufschlagsserien von Jörg Stiefler (19:16) und Denis Baumann (24:17) in Führung und brachte diesen Satz mit 25:18 in trockene Tücher.
Im vierten Satz reagierte Bad Düben auf den verlorenen Satz und tauschte die Angriffsreihen, so dass beide Teams die gleiche Aufstellung wie in den ersten beiden Sätzen hatten. Dies zeigte auch seine Wirkung, denn erneut lagen die Brünlasberger zurück (6:10) . Jedoch Block und immer besser werdende Angriffe hielt sie im Spiel. Beim 15:15 wurde der Rückstand egalisiert und es gelang sich auf 21:19 abzusetzen. Dieser Vorsprung reichte den Gästen aus dem Erzgebirge und man sicherte sich diesen Satz mit 25:22 und somit den Satzausgleich.
Der Tie-Break musste also die Entscheidung bringen. Und hier deklassierten die Brünlasberger die Gastgeber. Nach einer Aufgabenserie von Außenangreifer Daniel Schwind wechselte man bei 8:1(!) das letzte Mal die Seiten. Bei Bad Düben gelang gar nichts mehr und sie ergaben sich kampflos. Kein Angriff oder Aufschlag fand den Weg ins Auer Feld. Bei Aue dagegen gelang alles. Die neun angereisten Brünis hatten die Halle stimmungstechnisch voll im Griff und immer wieder schallten die lauten “Aue Aue “-Rufe durch die Halle. Schlussendlich wurde der Satz mit 15:3 gewonnen und erneut bejubelte man einen Auswärtssieg.
Mit Sieg ins neue Jahr gestartet
Milkau : Aue 1:3 (23:25, 25:18, 20:25, 20:25)
Den Volleyballern vom SV Aue Brünlasberg gelang zum Beginn der Rückrunde in der Sachsenklasse West ein Sieg beim abstiegsgefährdeten SV Union Milkau. Die nur mit 7 Spielern angereisten Auer konnten nach 75 Minuten einen verdienten 3:1 Erfolg bejubeln.
Im ersten Satz bestimmten anfänglich die Gäste aus dem Erzgebirge das Geschehen. Mit platzierten Sprung- und Flatteraufgaben setzte man den Gegner unter Druck und erarbeitete sich eine Führung von vier Punkten. (13:9) Diese wurde im weiteren Verlauf sogar auf sieben Punkte ausgebaut werden. (21:14) Jedoch des sicheren Satzgewinnes gewiss schwand die Konzentration im Auer Team. Ungenaue Annahmen und kaum erfolgreiche Angriffe ließen die Milkauer verkürzen. (22:19) Beim Stand von 24:23 sah sich Interimstrainer Nils Böhme genötigt die zweite Auszeit zu nehmen. Diese fruchtete auch und der wichtige Punkt zum 25:23 Satzgewinn wurde eingefahren.
„Never change a winning Team“ heißt ein Leitspruch, auch im Volleyball. Jedoch hielten sich die Brünlasberger nicht daran fest und stellten zu Beginn des zweiten Satzes auf zwei Positionen um. Anfänglich brachte dies kaum Erfolg und man sah sich einem 3:6 Rückstand entgegen. Über den Kampf kam man zurück ins Match und ging seinerseits in Führung. (14:11). Diese hatte auch bis zum 16:13 Bestand. Im Anschluss folgte aber der totale Einbruch. Annahmen erreichten kaum noch ihr Ziel und im Angriff machte der Milkauer Block das Punkten äußerst schwer. Kurz, aber „schmerzlich“ gab Aue den Satz 18:25 ab.
Nun erinnerte man sich doch an so manche Weisheit aus dem Sport. Konsequenz daraus: Zurück zur Gewinneraufstellung des ersten Satzes. Dies verfehlte seine Wirkung nicht und nach ausgeglichener Anfangsphase konnte sich Aue absetzen. (11:9) Der zuvor noch löchrige Block konnte nun vermehrt Erfolge verbuchen und die krachenden Außenangriffe von Jörg Stiefler und Daniel Schwind schüchterten den Gegner ein. Mit einer fünf Punkte Führung bog man auf die Zielgerade des Satzes ein (18:13) und gewann Satz Nummer drei mit 25:20.
Mit großem Selbstvertrauen startete man auch in den vierten Satz. Dies äußerte sich auch recht schnell. Über platzierte Aufschläge und einen gut positionierten Block setzte man sich früh entscheidend ab (11:3) und ließ auch im weiteren Verlauf keine Anzeichen aufkommen, dieses Spiel noch aus der Hand zu geben. Konsequent verwandelten die Angreifer die Pässe von Zuspieler Rene Fritzsche, der sich nun auf eine stark verbesserte Annahme stützen konnte und die Mittelblocker Heiko Koller und Tobias Czwienczek verzeichneten ebenfalls Punkte in Angriff und Block. Den Schlusspunkt setzte dann Ersatzangreifer, weil sonst Zuspieler, Denis Baumann mit einem Ass und einem platzierten Sprungaufschlag, so dass der Satz erneut mit 25:20 an Aue ging.
Aue verliert erneut gegen den VC Leipzig
VC Leipzig : Aue 3:1 (29:27, 23:25, 25:22, 25:23)
Eine vermeidbare Niederlage kassierten die Volleyballer vom SV Aue Brünlasberg gegen die Jugendmannschaft des Bundesligisten VC Leipzig. Nach dem verlorenen Hinspiel sollte am letzten Samstag Revanche dafür genommen werden. Jedoch zeigten sich die Leipziger stark verbessert zur Vorwoche und gewannen das Spiel ihrerseits mit 3:1.
Dabei begann das Spiel keineswegs schlecht für Aue. Nach einer ausgeglichenen Anfangsphase (11:11), konnten sich die Gäste absetzen und eine kleine Führung schaffen. (15:12) Diese hatte dann auch ihren Höhepunkt im 24:19, allerdings anschließend ging der Spielfaden komplett verloren. Mehrere verschlagene Angriffe und ungenaue Annahmen sorgten dafür, dass die Leipziger zurück ins Match fanden und den Ausgleich schafften. Auch der sechste Satzball beim 25:24 konnten die Brünis nicht nutzen, um anschließend den Satz mit 27:29 abzugeben.
Einen äußerst ausgeglichenen Spielverlauf zeigte der zweite Satz. Keine Mannschaft konnte sich entscheidend absetzen. Nach einem 9:9 zu Beginn, schafften beide Teams immer wieder Punktgewinne bei gegnerischem Aufschlag. (17:17) Erst zum Satzende gelang Erzgebirglern eine zwei Punkt Führung (21:19), die sie dann auch ins Ziel retteten. (25:23)
Gleiches Bild auch im dritten Spielabschnitt. Hin und her wogte das Spiel. Einen kleinen Vorsprung des VCL (5:7), drehten die Auer im Anschluss in ein 17:16. Erst im Satzfinale jedoch konnten die Leipziger mit einer Aufschlagserie vier Punkte in Folge verbuchen und diesen Satz knapp für sich entscheiden. (22:25)
Im vierten Satz sahen die Zuschauer abermals ein Spiel, in dem sich beide Mannschaften nichts schenkten. Niemand konnte sich vorzeitig absetzen, so gab es ein spannendes Satzfinale, in dem die Leipziger erneut das Quäntchen Glück mehr hatten und mit 23:25 diesen Satz für sich entschieden.
Aues Spielertrainer nach dem Spiel: „Entscheidend waren heute die einfachen Fehler im Angriff und Feldabwehr unsererseits und unsere Einstellung hat ebenfalls nicht gestimmt. Keiner hat für den anderen gekämpft.“
Brünlasberger können doch noch gewinnen
Adorf : Aue 0:3 (22:25, 23:25, 16:25)
Nach drei Niederlagen in Folge konnten die Volleyballer vom SV Aue Brünlasberg am letzten Samstag diese Serie stoppen und wieder einmal einen Sieg einfahren. Beim abstiegsgefährdeten ESV Lok Adorf gewannen die Mannen von Spielertrainer Frank Förster nach Sätzen 3:0 und halten somit den Anschluss an das obere Drittel der Tabelle.
Zu Beginn des ersten Satzes konnten sich die Auer einen kleinen Vorsprung (11:8) erarbeiten, jedoch konterte Adorf durch platzierte Sprungaufschläge und ging seinerseits mit 11:14 in Führung. Nach einer Auszeit schafften die Brünlasberger nochmals die Wende. Die eigenen Aufschläge brachten die Annahme des Gegners in Probleme und der Block griff immer wieder zu. (18:20) Die Gastgeber konnten zwar nochmals ausgleichen, im Anschluss sollte ihnen aber kein Punkt mehr gelingen und Aue gewann diesen Satz 25:22.
Eine 5:0 Führung im zweiten Satz reichte den Auern nicht, um den Satz frühzeitig unter Dach und Fach zu bekommen. Ein Grund dafür war die fehlende Durchschlagskraft im Angriff in dieser Situation und so sah man sich beim Stande von 6:8 einem Rückstand entgegen. Nach einer Auswechslung auf Auer Seite lief es anschließend wieder besser und es entwickelte sich ein ausgeglichenes Spiel zwischen beiden Teams, das beim 23:23 seinen Höhepunkt haben sollte. In dieser Phase profitierten die Gäste aus dem Erzgebirge dann aber von zwei Abstimmungsfehlern der Adorfer und sicherte sich knapp Satz Nummer zwei . (25:23)
Im dritten und letzten Satz des Tages zeigten die Auer dann, was sie zu leisten in der Lage sind. Nach einer ausgeglichenen Anfangsphase (9:9) setzten sie sich durch mehrere kleine Punktserien ab (z.B. von 17:14 auf 22:14) und gewann am Ende deutlich mit 25:16 diesen Spielabschnitt.
Mit nun mehr 5 Siegen und 3 Niederlagen rangieren die Brünlasberger auf Platz 5 der Tabelle. Aufgrund der sehr ausgeglichenen Spielklasse halten sie somit auch den Anschluss an die oberen Tabellenränge. Mit einem Sieg bei der Jugendmannschaft des VC Leipzig am kommenden Samstag kann durchaus ein weiterer Schritt nach vorn gemacht werden. Hier will man auch für das verlorene Heimspiel Revanche nehmen, welches die Leipziger mit 1:3 gewannen. Wie man das sehr junge Nachwuchsteam des Bundesligisten besiegen kann, zeigte ebenfalls der letzte Samstag, als Adorf deutlich 3:0 gegen den VCL gewann. Mit einer geschlossenen Mannschaftsleistung und ein wenig „Wut im Bauch“ sollte dies auch möglich sein.
Dritte Niederlage in Folge
Turbine Leipzig : Aue 3:2 ( 24:26, 25:17, 25:20, 19:25, 15:6)
Vom Auswärtsspiel in Leipzig kehrten die Volleyballer vom SV Aue Brünlasberg am Samstag mit einer knappen 2:3 Niederlage im Gepäck heim. Die mit nur sieben Spielern angereisten Auer spielten sogar mit Libero, so dass sie keine Möglichkeit einer Auswechslung wahrnehmen konnten. Volles Risiko hieß die Devise.
So startete man auch in den ersten Satz. Mit Sprungaufschlägen setzte Zusteller Denis Baumann den Gegner unter Druck und drehte ein 6:8 in ein 13:8. Jedoch kämpften die Leipziger nach und nach heran und so musste Aue bei 24:24 den Ausgleich hinnehmen. Nach einer Auszeit nutzen sie dann aber den zweiten Satzball zum 26:24 Gewinn.
Im zweiten Spielabschnitt konnte dann aber nicht an die Leistung des ersten Satzes angeschlossen werden. Leipzig agierte sehr clever in Angriff und nutzte gnadenlos zweite Angriffschancen aus abgewehrten Bällen. So sahen sich die Brünlasberger schon früh einem hohen Rückstand entgegen (2:8) und auch im Weiteren fand man kein Mittel gegen das routinierte Spiel der Turbine. (6:16) Jedoch ergab man sich nicht dem Schicksal und kämpfte um jeden Punkt und konnte am Ende durch einen Zwischenspurt von fünf Punkten verkürzen und Schadensbegrenzung betreiben. (17:25)
Ausgeglichen war dann die Anfangsphase des dritten Satzes. (6:7) Anschließend gelangen den Leipzigern immer wieder kleinere Punktserien und setzten sich ab. (14:19) Aue konterte noch einmal (18:21), konnte aber nicht entscheidend verkürzen. Mit 20:25 ging auch dieser Satz an die Gastgeber.
Sehr abwechslungsreich war dann der vierte Satz anzusehen. Ein 7:9 drehten die Gäste aus dem Erzgebirge durch gute Abwehrarbeit in ein 10:7 und setzte sich im weiteren Verlauf durch Aufschlagsserien von Daniel Schwind und Jörg Stiefler weiter ab. (19:13) Auch im Angriff wurde jetzt konsequent gepunktet und der Satz mit 25:19 eingefahren.
Im Tie-Break musste nun die Entscheidung fallen. Doch hier fanden die Auer keine Bindung zum Spiel. Schwache Annahmen und fehlende Durchschlagkraft im Angriff gewährte den Leipzigern zweite Angriffschancen, die auch prompt in Punkte umgemünzt wurden. So wechselte man bei 4:8 das letzte Mal die Seiten und auch im Anschluss gelangen den Auer kaum Punkte. So ging dieser Satz sang- und klanglos 6:15 verloren und die dritte Niederlage in Folge war verbucht.
Doch kein Verdruss über die Niederlage war nach dem Spiel zu vernehmen. Andre Eichelkraut: „Ich bin trotzdem zufrieden. Wir haben stark verbessert in Annahme und Abwehr gespielt als noch im letzten Heimspiel und aus unserer personellen Situation das Beste gemacht.“
Nun heißt es erneut Kräfte zu sammeln und sich konzentriert auf das nächste Spiel in Adorf am 2.Dezember vorzubereiten. Beim derzeitigen Tabellenletzten soll der Abwärtstrend gestoppt werden und mit einem Sieg der Kontakt zum oberen Tabellendrittel gehalten werden.
Brünlasberger können nicht punkten
Aue : VC Leipzig 1:3 (23:25, 25:21, 19:25, 18:25)
Aue : Colditz 1:3 (19:25, 29:27, 23:25, 23:25)
Einen rabenschwarzen Sonntag erlebten die Volleyballer vom SV Aue Brünlasberg an ihrem zweiten Heimspieltag. Die personell unterbesetzten Auer verloren beide Spiele gegen den VC Leipzig und Colditz mit jeweils 1:3 nach Sätzen.
Im ersten Spiel gegen die junge Mannschaft aus Leipzig gerieten die Auer schnell in Rückstand (8:12). Ungenaue Annahmen ermöglichten kein druckvolles Angriffsspiel und die Leipziger zogen auf 18:22 davon. Jetzt gelang den Brünlasbergern nochmals zu verkürzen (21:22), doch reichte es im Satzfinale nicht mehr und man verlor 23:25.
Im zweiten Satz entwickelte sich anfänglich ein ausgeglichenes Spiel zwischen beiden Mannschaften. Erst bei Stande von 12:12 gelang den Leipzigern eine Serie von fünf Punkten in Folge. (12:17) Nach einer Auszeit der Gastgeber erwachten diese und zogen ihrerseits durch eine Aufschlagsserie von Daniel Schwind und gute Blockarbeit auf 24:18 davon. Jedoch konnte erst der vierte Satzball zum Gewinn genutzt werden. (25:21)
Eine klare Sache für Leipzig war dann der dritte Satz. Früh gelang es den Gästen sich deutlich abzusetzen (7:13) und durch ihr konsequentes, fast fehlerloses Spiel gaben sie den Auer kaum Chancen den Rückstand zu verkürzen. Diese dagegen haperten immer wieder mit der Annahme und in der Feldabwehr wurden kaum Bälle geholt. So verlor man deutlich 19:25.
Spiegelbild des dritten auch im letzten Satz des ersten Spiels. Schnell lagen die Brünis zurück und fanden kein aprobates Mittel gegen das Angriffsspiel der Jung-Leipziger. Wiederum ging auch diese Satz eindeutig verloren (18:25) und die erste Niederlage der Auer in dieser Saison war beschlossene Sache.
Im zweiten Spiel gegen Colditz sollte nun Wiedergutmachung betrieben werden und wenigstens ein Spiel an diesem Tage gewonnen werden. Doch erneut lagen die Erzgebirgler im ersten Satz im Rückstand (2:7) Das Hauptproblem Annahme bekamen die Auer auch in dieser Phase erneut nicht in den Griff. So sah es schon nach einem deutlichen Satzgewinn für Colditz aus (11:23), aber mit dem Rücken zur Wand spielten die Parkettbesitzer nun befreit auf und verkürzten nochmals. Aber den Satzverlust konnten sie nicht mehr verhindern (19:25)
Im zweiten Satz gelang den Brünlasberger eine schnelle 4:1 Führung. Allerdings konnte diese nur bis zur Mitte des Satzes gehalten werden. Den Gästen aus Colditz gelang der Ausgleich und gingen ihrerseits mit 18:20 in Führung. Aue glich nochmals aus, wehrte einen Satzball bei 23:24 ab, ehe man mit dem vierten Satzball in der Verlängerung 29:27 den Satzgewinn bejubeln konnte.
Ein sehr ausgeglichenes Spiel entwickelte sich im dritten Satz. Keinem Team gelang es sich entscheidend abzusetzen. Bei gegnerischem Aufschlag schaffte man jeweils den Punktgewinn aus der eigenen Annahme. Über sie Stationen 7:7 und 18:18 ging es ins Satzfinale in dem die Gäste das Quäntchen Glück mehr hatten und mit 23:25 den Satz einfahren konnten.
Einem zwei Punkte Abstand liefen die Auer im letzten Satz des Tages schon sehr zeitig hinterher (9:11). Doch mit Mut zum Risiko erhöhte man den Druck in den Aufgaben und schaffte den Ausgleich zum 15:15. Doch eine erneute Schwächephase war es, die den Colditzern erlaubte sich entscheidend abzusetzen (18:21) und den vierten Satz knapp mit 23:25 für sich zu entscheiden.
Nach diesen beiden Dämpfern belegen die Auer mit 8:4 Punkten den zweiten Tabellenplatz, jedoch bedarf es einer großen Leistungssteigerung um das nächste Spiel am kommenden Samstag beim Sachsenligaabsteiger Turbine Leipzig erfolgreich bestreiten zu können und nicht den sehr guten Saisonstart mit vier Siegen in Folge schnell vergessen zu machen.
Volleyballkrimi der ganz besonderen Art
Delitzsch : Aue 2:3 (23:25, 25:14, 25:23, 20:25, 18:20)
Einen mehr als knappen Auswärtserfolg feierten die Volleyballer des SV Aue Brünlasberg am letzten Samstag bei der zweiten Mannschaft des GSVE Delitzsch. So fiel die Entscheidung erst in der Verlängerung des fünften Satzes zu Gunsten der Erzgebirgler. Diese behaupten nach diesem Sieg auch weiterhin die Tabellenspitze in der Sachsenklasse West.
Ausgeglichen gestaltete sich die Anfangsphase des ersten Satzes. (8:8) Doch im weiteren Verlauf schufen sich die Auer ein kleines Polster durch starke Angriffs- und gute Abwehraktionen. (17:13) Als jedoch beim Stande von 18:14 Mittelblocker Heiko Koller sich bei einer Abwehraktion eine Wadenverletzung zuzog und ausgewechselt werden musste, zeigte das Team kurzzeitig geschockt und musste den 19:19 Ausgleich hinnehmen. Schnell fand man aber die Konzentration wieder und schaffte doch noch den 25:23 Satzgewinn.
Im zweiten Satz zeigte dann der starke Aufsteiger aus der Bezirksliga seine wahre Leistungsfähigkeit. Kompromisslos nutzten sie die Schwächen der Auer aus. Allerdings machten es ihnen die Brünis auch einfach. Ein löchriger Block, schwache Annahmen und kaum erfolgreiche Angriffe sorgten dafür, dass der Satz deutlich mit 14:25 an die Gastgeber ging.
Im dritten Satz stellten die Auer um. Daniel Schwind ging vom Außenangriff auf die Mittelblockerposition und Spielertrainer Frank Förster übernahm stattdessen die Annahme/Außen Position. Dies wirkte sich positiv auf das Auer Spiel aus. Es entwickelte sich ein sehr ausgeglichenes zwischen beiden Mannschaften, in denen beide Seiten durch gute Aktionen glänzen konnten. Beim Stande von 21:20 gelang den Delitzschern sich mit drei Punkten in Folge den entscheidenden Vorsprung zu erarbeiten (21:23) und gewannen Satz Nummer drei mit 23:25.
Im vierten Satz nahmen die Brünlasberger einen Zuspielerwechsel vor. Für Rene Fritzsche kam Denis Baumann ins Spiel. Doch anfänglich lief man einem Rückstand hinterher (3:6) Nach einer Auszeit jedoch schaffte man den Ausgleich (9:9) und setzte sich auf 13:10 ab. Mit druckvollen Aufgaben stellte man Delitzsch immer wieder vor Probleme im Spielaufbau, der Block griff nun öfters zu und die Abwehr um den an diesem Tag sehr guten Libero Silvio Bernhardt kratzte so einige Bälle noch vom Boden. Mit 25:20 gewann Aue diesen Satz und schaffte den Satzausgleich.
Der Tiebreak musste nun die Entscheidung erzwingen. Bis zum Seitenwechsel von 8:7 für Aue schafften beide Mannschaften ihr Sideout. Doch danach gelang den Gästen sich einen zwei Punkte Vorsprung zu erarbeiten. (10:8) Diesen hielten sie bis zum 14:12, allerdings konnten die ersten beiden Spielbälle nicht genutzt werden und man kassierte den 14:14 Ausgleich. Im weiteren Verlauf ergaben sich weitere Matchbälle für die Brünlasberger, die aber die Gastgeber immer wieder abwehren konnten. Erst beim 19:18 erzwang man dann den entscheidenden Fehler des Gegners zum 20:18 Satz- und damit Spielgewinn.
Nach dieser Nervenschlacht schallten die „Auswärtssieg“-Rufe durch die Halle und der Sieg wurde ausgiebig gefeiert. Doch lang können sich die Brünlasberger auf dem Sieg nicht ausruhen. Am kommenden Sonntag, den 05. November ab um 11 Uhr(!) steht bereits der nächste Heimspieltag an. Zu Gast sind dann die Teams vom VC Leipzig und DJK Colditz.
Reichenbach : Aue 1: 3 ( 25:20, 22:25, 23:25, 17:25)
Zum ersten Auswärtsspiel der Saison traten am Samstag die Volleyballer vom SV Aue Brünlasberg beim Aufsteiger VSV Eintracht Reichenbach an. Schon bekannt aus früheren Bezirksligazeiten wusste man, dass es kein leichtes Spiel werden würde. Jedoch sollte durch druckvolles Spiel der Gegner schnell in seine Schranken gewiesen werden.
Dies gelang aber zu Beginn des ersten Satzes ganz und gar nicht. Ungenaue Annahmen und schwache Angriffe erzeugten kaum Druck und schnell lagen die Auer zurück. (7:10) Die Reichenbacher dagegen spielten unbekümmert auf und nutzten öfters den löchrigen Block um die Führung noch auszubauen. (15:20) Das Auer Spiel zeigte keine Besserung und so ging der Satz mit 20:25 an die Gastgeber.
In der Pause sollten ermahnende Worte die Mannschaft und aufrütteln, jedoch schien dies anfänglich ebenfalls nicht zu funktionieren. Den Satzstart verschlief man komplett und lag bereits mit 3:10 im Hintertreffen. Dann begann die große Aufholjagd der Auer. Mit platzierten Flatteraufschlägen wurden die Reichenbacher im Spielaufbau gestört und auch der Block griff nun das ein und andere Mal zu. So schaffte man beim 14:14 den Punktausgleich, um allerdings im weiteren Verlauf gleich wieder mit 15:19 zurückzuliegen. Mit großem Kampfeswillen schafften die Gäste aus dem Erzgebirge aber erneut die Wende, gingen mit 24:21 in Führung und nutzen den zweiten Satzball zum 25:22.
Angreifer Andre Eichelkraut meinte nach dem Spiel zu dieser Phase des Spiels: „Die Mannschaft hat mit sehr viel Herz gekämpft. Zweimal solch große Rückstände aufzuholen, zeigt das die Mannschaft gewachsen ist.“
Im dritten Spielabschnitt zeigten die Brünlasberger endlich, was sie zu leisten in der Lage sind. Früh gelang es durch variables Angriffsspiel und guten Aufschlägen einen Vorsprung zu schaffen(12:9) Dieser konnte sogar auf 21:13 ausgebaut werden. Doch anschließend ging die Konzentration vollkommen verloren. Angriffe wurden reihenweise verschlagen und somit der Gegner wieder stark gemacht. Selbst zwei Auszeiten nutzen nichts und so musste bei 23:23 der Ausgleich hingenommen werden. Dennoch mit viel Glück schafften die Auer am Ende den Satzgewinn. (25:23)
Nach diesen beiden hart umkämpften Sätzen war der Wille der Reichenbacher gebrochen. Ein erneut deutlicher Vorsprung in der Anfangsphase des letzten Satzes (7:3) schuf die Grundlage für den späteren deutlichen Satzgewinn. Mit kraftvollen Angriffsschlägen setze sich in dieser Phase immer wieder Außenangreifer Daniel Schwind durch und erstickte das letzte Fünkchen Hoffnung der Gastgeber im Keim. Ein deutliches 25:17 ließ die Auer zum Schluss den ersten Auswärtssieg der Saison bejubeln.
Spielertrainer Frank Förster zog nach dem Spiel folgendes Resümee:
„Das Spiel zeigt deutlich wo noch Verbesserungspotential liegt und bis zum nächsten Auswärtsspiel in Delitzsch am 28.10.2006 hart gearbeitet werden muss. Besonderes ist hier die Blocksicherung , die Bereitschaft in der Feldabwehr sowie das schnelle Umstellen aus der Feldabwehr zum Gegenangriff zu erwähnen.“
Aue : Borna 3:0 (29:27 25:14 26:24)
Aue: Milkau 3:0 (25:18 25:19 25:19)
Mit zwei 3:0 Siegen starteten die Volleyballer vom SV Aue Brünlasberg in die neue Saison in der Sachsenklasse. Nicht nur wurde der letztjährige Staffelvize Borna geschlagen, sondern auch das Team des SV Union Milkau.
Zu Beginn des ersten Satzes gegen Borna konnte sich keine Mannschaft entscheidend absetzen. Beide Teams schafften jeweils ihr Sideout. Doch zur Mitte des Satzes zeigte das Angriffsspiel der Auer Schwächen und die Gäste zogen auf 17:21 davon. Doch steckte man nicht auf und erkämpfte den Ausgleich zum 22:22. Jedoch zwei leichte Fehler verschafften den Bornaern Satzbälle zum 22:24. Nach einem Doppelwechsel von Interimstrainer Nils Böhme (Trainer Frank Förster weilte berufsbedingt in den USA) schaffte man aber erneut den Ausgleich und hatte in der Folge selber Satzbälle. Beim Stand von 28:27 nutzten die Brünlasberger dann den dritten zum Satzgewinn.
Nach dieser Aufholjagd hatten die Auer Oberwasser. Mit platzierten Aufschlägen stellte man die Gästeannahme vor Probleme und auch die Angriffe konnten durch einen gut postierten Block immer wieder entschärft werden. Ein deutliches 25:14 stand am Ende zu Buche.
Der dritte Satz gestaltete sich wieder ausgeglichener. Gelang es der Heimmannschaft sich früh auf 12:9 absetzen zu können, konterten die Gäste und führten zur Mitte des Satzes mit 14:18. Aber mit großem Selbstbewusstsein kämpften sich die Auer zurück ins Match und gingen mit 24:21 in Führung. Unkonzentriertheiten im Angriffsspiel ließen es aber noch mal spannend werden und erst der vierte Matchball konnte zum Satz- und Spielgewinn genutzt werden. (26:24)
In der zweiten Partie des Tages gegen Milkau gelang es den Gastgebern sich erst zur Mitte des Satzes entscheidend auf 18:13 absetzen zu können. Diesen Vorsprung verwaltete man geschickt und gewann Satz eins deutlich mit 25:18.
Gleiches Bild auch im Anschlusssatz. Anfangs gelang es keiner Mannschaft sich einen Vorsprung zu erarbeiten. Wiederum starke Aufgaben und variables Angriffsspiel der Auer waren aber dann die Grundlage für eine deutliche Führung von 21:14. Diese reichte dann auch zum Satzgewinn von 25:19.
Im letzten Satz konnten sich die Erzgebirgler schnell auf 12:4 absetzen. Auf eine stabile Annahme um Neuzugang Rene Fritzsche, der als Libero agierte, bauend, initiierte Zuspieler Denis Baumann dann das Auer Angriffspiel und spielte seine Angreifer immer wieder frei. Somit war auch der dritte Satz nie gefährdet und man gewann erneut deutlich 25:19.
Nach diesen beiden Siegen verweilen die Auer an der Spitze der Tabelle. Dies ist allerdings nach dem ersten Spieltag nicht sehr aussagekräftig, da noch nicht alle Mannschaften ins Geschehen eingegriffen haben. Aber mit Lust auf mehr kann man nun das erste Auswärtsspiel in Reichenbach am 07.Oktober angehen.
Die Volleyballer vom SV Aue Brünlasberg starten am Samstag mit einem Heimspieltag in ihre zweite Saison in der Sachsenklasse West. Zu Gast werden dann die Mannschaften aus Milkau und Borna sein. Beide Teams kennt man bereits aus der letzten Saison, wobei gegen Milkau zwei knappe Siege errungen werden konnte. Gegen den letztjährigen Tabellenzweiten Borna wurden ein Sieg und eine Niederlage verbucht. Daher dürfte es erneut zu interessanten Spielen zwischen diesen Mannschaften kommen.
Personell hat sich das Gesicht der Auer Mannschaft etwas verändert. So haben Falk Ullmann und Alexander Ludwig das Team verlassen. Ullmann wird die nächste Saison vorrangig in Freising als Trainer agieren, Ludwig dagegen wechselt nach Königsstein und hofft auf einen Platz in der dortigen Sachsenligamannschaft.
Aus Königsstein dagegen kommt Rene Fritzsche zu den Brünlasbergern. Der 1,74 m große Zuspieler sammelte bereits Erfahrungen in der Regionalliga und ist nun der dritte Spielmacher im Auer Team. Daher dürfte der Kampf um die erste Zuspielerposition in der kommenden Saison noch verschärft werden. Zweiter Neuzugang ist ein Rückkehrer. Andre Eichelkraut spielte bereits in der Bezirksklassesaison 2000/01 für die Auer. Jedoch zog es ihn dann zum Studium nach Frankfurt/Main. Diese Saison ist der Linkshänder zurück und soll auf der Diagonalposition für neue Impulse im Angriffsspiel sorgen.
Die neuformierten Brünlasberger hoffen zum Saisonauftakt auch wieder auf lautstarke Unterstützung von den Zuschauerrängen und laden alle Volleyballbegeisterten recht herzlich ein. Anpfiff zum ersten Spiel in der Sporthalle in der Auer Neustadt ist um 14 Uhr. Der Eintritt ist frei.