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Saison 2007/08

 

Hier finden Sie Ankündigungen und aktuelle Berichte zu den Spielen

Auer verspielen Aufstieg zur Sachsenliga

Wie eine Seifenblase im Wind zerplatzte der Traum von der Sachsenliga für die Volleyballer vom SV Aue Brünlasberg. Im Relegationsspiel um den Aufstieg in Sachsens höchste Spielklasse kassierten sie am letzten Samstag eine 1:3 Niederlage gegen den Dresdner SSV. Somit spielen die Brünlasberger in der nächsten Saison erneut in der Landesklasse West.

Gegen den unbekannten Gegner aus Dresden ging man im ersten Satz früh in Führung (7:3) Doch eine an diesem Tag immer wieder schwache Annahme lies keine Sicherheit im Spiel der Auer zu und Dresden verkürzte. (15:15) Auch fanden die Auer Mannen kein Mittel gegen die hohen Angriffe der Dresdner über die Position vier. Einfache Fehler und fehlender Kampfgeist auf eigener Seite sorgten dazu noch für Unsicherheit an allen Enden. Ein knapper 23:25 Satzverlust war dann das Resultat.

Nun galt es nicht den Mut zu verlieren und im zweiten Satz neu anzugreifen. Dies gelang auch. Über eine gute Feldabwehr und einige erfolgreiche Blocks setzte man sich bereits mit fünf Punkten ab. (12:7) Doch wiederum konnte man die Führung, durch schlechte Annahmen und zu wenig Druck im Angriff nicht halten. Dresden kam Schritt für Schritt näher und zog seinerseits auf 16:19 davon. Auswechslungen und Auszeiten auf Auer Seite brachten jedoch keine gewünschte Veränderung und die Gastgeber gewannen auch Satz zwei mit 21:25.

Mit dem Rücken zur Wand und leicht veränderter Startaufstellung konnte Aue sich im dritten Satz abermals früh in Front bringen. (8:4) Mit druckvollen Angaben und kämpferisch starker Feldabwehr gelang es den Gegner im Schach zu halten. Der DSSV versuchte mit Auszeiten und diversen Auswechslungen das Spiel der Auer zu unterbrechen. Doch konzentriert brachte man den Satz in trockene Tücher (25:22) und verkürzte zum 1:2 nach Sätzen.

Mit dem Schwung des gewonnenen Satzes wollte man nun den Gewinn des vierten Satzes doch noch schaffen. Doch eine fünf Punkte Serie der Dresdner vom 7:6  auf 7:11 sorgte die Entscheidung im Spiel. Kaum eine Annahme fand noch ihr Ziel und harmlose Aufschläge brachten die Gegner kaum in Bedrängnis. Die knapp 50 mitgereisten Fans feuerten ihr Team nochmals an, doch Aue fand kein probates Mittel, das Spiel noch zu drehen. Der 20:25 Satz- und Spielverlust sorgte bei allen für Ernüchterung und Enttäuschung. Dies war aber das Ergebnis einer an diesem Tag schwachen Vorstellung der Auer in allen Mannschaftsteilen. Kein Element konnte die Normalform erreichen. Somit hat der Dresdner SSV das Spiel verdient gewonnen, da sie einfach konstanter und in einigen Situationen effektiver agiert haben.

Für die Auer heißt es nun, diese Niederlage zu verkraften und neue Motivation für die nächste Saison zu schöpfen, erneut anzugreifen und vielleicht den ersten Platz zu sichern, der den direkten Aufstieg mit sich bringt. Allerdings kommen mit den Sachsenligaabsteigern Turbine Leipzig und Chemnitzer PSV zwei schwere Brocken in die kommende Staffelzusammensetzung, die statt bisher zehn, nur noch neun Mannschaften beinhalten wird. Durch die Niederlage der Auer in der Relegation gibt es in der Sachsenklasse dieses Jahr drei Absteiger. Zu den bereits feststehenden Absteigern SV Bad Düben und SV Einheit Borna gesellt sich nun auch der SV Lok Leipzig Nordost, der als Siebter den Gang in die Bezirksliga antreten muss. Weiterhin wird die mit Sonderspielrecht ausgestattete Mannschaft des VC Leipzig aufgelöst. Aus der Bezirksliga steigen in die Sachsenklasse West Union Milkau und SV Lok Engelsdorf auf.

Chance auf Aufstieg in die Sachsenliga

Am Samstag kommt es zum wichtigsten Spiel für die Volleyballer vom SV Aue Brünlasberg in der Saison 2007/08. Nach Abschluss der Saison auf dem zweiten Tabellenplatz, haben die Auer doch noch die Chance zum Aufstieg in die Sachsenliga erhalten. In einem Relegationsspiel wird der letzte Teilnehmer für kommende Sachsenligastaffel ermittelt.

Das Aufstiegsspiel beginnt am Samstag um 18 Uhr in der, für beide teilnehmenden Mannschaften neutralen Sporthalle Gamigstraße in Dresden statt. Gegner ist der Dresdner SSV, der in der Oststaffel der Sachsenklasse ebenfalls den zweiten Tabellenplatz errungen hat. Die Dresdner sind für die Auer ein völlig unbeschriebenes Blatt, da man noch nie gegeneinander gespielt hat. Daher ist es für beide Teams eine schwierige Situation und am Ende entscheidet wohl, wer sich am schnellsten auf die Stärken des Gegners besser einstellen und darauf reagieren kann. Die Auer erwarten daher ein sehr enges und spannendes Spiel.

Die Brünlasberger können dieses Spiel mit voller Kapelle antreten. Alle Spieler sind an Bord und mit dem extra organisierten 50 Personen Bus will man zusätzlich noch viele Fans mit nach Dresden nehmen. Mit dieser lautstarker Unterstützung will man dann die letzte Möglichkeit zum Aufstieg nutzen und den größten Erfolg der Vereinsgeschichte feiern.

Beste Landesklassesaison endet mit Platz zwei

Mit dem besten Abschneiden in ihrer dreijährigen Sachsenklassezugehörigkeit schlossen die Volleyballer vom SV Aue Brünlasberg die Saison 2007/08 ab. Durch den 3:1 Erfolg beim GSVE Delitzsch und der anschließenden Niederlage des ärgsten Verfolgers Reichenbach ist den Auern der zweite Platz in der Tabelle nicht mehr zu nehmen.

Im ersten Satz der Partie gegen Delitzsch konnten sich die Auer früh absetzen. (4:0) Doch im weiteren Verlauf machte man es sich selber schwer, diesen Vorsprung sicher ins Ziel zu retten. Zu viele verschlagene Aufschläge und ungenaue Annahmen brachten den Gegner ins Spiel. (21:20) Beim 23:23 musste man sogar den Ausgleich hinnehmen, doch behielt man die Nerven und gewann Satz eins noch mit 25:23.

Im zweiten Spielabschnitt schafften es die Erzgebirger erneut sich schnell eine Führung zu erarbeiten. (12:6) Doch diesmal gab man den Gastgebern kaum Möglichkeiten zum Verkürzen. Gut inszenierte Angriffe, durch Zuspieler Silvio Bernhardt und mehrere Blocks von Michael Herold sorgten für einen klaren 25:17 Satzgewinn.

Ausgeglichen gestaltete sich dann der dritte Satz. Kein Team schaffte es sich entscheidend abzusetzen. Die Führung wechselte stetig. Über die Stationen 0:3, 8:8 und 15:13 kam man ins Satzfinale, in welchem die Delitzscher mit 23:25 knapp die Oberhand behielten.

In der Satzpause analysierten die Auer nochmals ihr Spiel und gingen frisch motiviert aufs Feld. Doch frühzeitig fand man sich 1:4 im Rückstand. Doch diesen drehten die Auer nach einer Aufschlagserie von Tobias Czwienczek und platzierten Angriffen von Jörg Stiefler in ein 8:4.  Doch Delitzsch gab nicht auf, glich immer wieder Führungen der Brünlasberger aus, in Front gehen konnten sie allerdings nicht mehr. Aue gewann den vierten Satz knapp mit 25:20 und somit das Spiel mit 3:1 nach Sätzen. Dies war nun schon der siebte Erfolg der Brünlasberger in Serie.

Im zweiten Spiel des Tages gewann Delitzsch nach deutlich verlorenem erstem Satz noch mit 3:1 gegen Reichenbach, den ärgsten Verfolger der Auer. Damit festigte sich Aue den zweiten Platz in der Endtabelle der Sachsenklasse West und kann sich noch Hoffnungen auf ein Relegationsspiel gegen den Tabellenzweiten der Staffel Ost um den Aufstieg in die Sachsenliga machen.

Brünlasbergerg besiegen erstmals Auerbach

Bisher sprach die Statistik eine deutliche Sprache. Noch nie konnten die Volleyballer vom SV Aue Brünlasberg im „Erzgebirgsderby“ einen Sieg gegen den SV Auerbach 05 erringen. Doch am letzten Samstag wurde dieser Bann gebrochen und erstmals Punkte von den Auerbachern entführt.

In der Anfangphase des ersten Satzes sah man eine ausgeglichene Partie. Eine schnelle 7:3 Führung der Gäste aus Aue konterten die Auerbacher und gingen ihrerseits mit 10:11 in Front. Entscheidend für den Satzausgang war dann eine vier Punkte Serie der Brünlasberger zum 16:12. Diesen Vorsprung verwalteten sie clever und gewannen Satz eins mit 25:22.

Den zweiten Satz dominierten die Gäste aus Aue von Beginn an. Früh gelang es sich auf 10:6 abzusetzen- Zwar verkürzte Auerbach nochmals auf 12:11 doch durch eine gute Block- und Abwehrarbeit gelang es, den Gegner im Zaum zu halten sich erneut abzusetzen. Ein deutlicher 25:18 Satzgewinn sorgte für eine beruhigende 2:0 Satzführung.

Mit einem Schock für die Auer begann dann der dritte Satz. Beim Stande von 3:3 stießen Jens Ellmrich und Sascha Morgner unglücklich zusammen. Sascha Morgner zog sich bei dieser Situation allerdings eine Sprunggelenksverletzung zu und konnte nicht mehr ins Spielgeschehen eingreifen. Für ihn sprang Kapitän Daniel Schwind in die Bresche. Es entwickelte sich im weiteren Verlauf ein enges Spiel, in dem beide Mannschaften mit guten Angriffsaktionen punkteten. Das bessere Ende in diesem Satz hatten dann die Auerbacher, die sich mit 22:25 den dritten Satz sicherten.

Der vierte Satz war dann an Spannung kaum zu übertreffen. Zu Beginn konnten sich die Brünlasberger durch gezielte Aufschläge auf 12:8 absetzen. Doch die Gastgeber gaben nicht klein bei und konterten durch gute Abwehraktionen zum 12:14. Aue wechselte aus und kam wieder besser ins Spiel, doch beim 17:16 ließen sie erneut die Auerbacher enteilen (17:21) Die Auer wechselten Rene Fritzsche zurück, beließen aber Silvio Bernhardt auf dem Feld und  agierten nun mit zwei Zuspielern auf dem Feld, was ihnen die Möglichkeit eröffnete immer drei Angreifer am Netz zu haben. Diese Maßnahme brachte den gewünschten Erfolg. Punkt für Punkt kämpfte man sich heran, schaffte den 22:22 Ausgleich und zog unaufhaltsam vorbei und gewann Satz vier noch knapp mit 25:23.

Mit diesem erstmaligen Sieg gegen Auerbach weißen die Brünlasberger nun eine Bilanz von 12 Siegen bei 5 Niederlagen auf und sichern vorerst ihren zweiten Platz in der Tabelle. Da Tabellenführer Markkleeberg aus eigener Kraft nicht mehr einzuholen ist und auch sein Aufstiegrecht wahrnimmt, besteht nur noch eine theoretische Möglichkeit für die Auer den Aufstieg in die Sachsenliga zu schaffen. So müssen sie zuerst ihr letztes Spiel in Delitzsch gewinnen, weiterhin hoffen dass der ärgste Verfolger Reichenbach noch Punkte liegen lässt, und das dann die Brünlasberger als Tabellenzweiter die Chance auf ein Relegationsspiel gegen den Tabellenzweiten der Sachsenklasse Ost erhalten.

Doppelter Heimerfolg bringt Platz zwei

Die Volleyballer vom SV Aue Brünlasberg beendeten am Samstag ihre seit September 2006 bestehende Misere zu Hause keine zwei Heimspiele gewonnen zu haben. Durch die Siege gegen den Tabellennachbarn Lok Leipzig Nordost und das Schlusslicht VC Leipzig SSR wurde nicht nur die Statistik verbessert, sondern auch gleich noch der zweite Platz in der Tabelle erobert.

Dabei sah es im ersten Spiel gar nicht danach aus. Gleich zu Beginn des ersten Satzes lagen die Auer zurück (3:10) Ungenaue Annahmen und kaum Druck im Angriff verhinderten immer wieder, dass der Rückstand verkürzt werden konnte. Somit ging der erste Satz auch deutlich an die Gäste. (17:25)

Einer ausgeglichenen Anfangsphase im zweiten Satz folgte eine vier Punkte Serie der Lok Leipziger. (5:9) In dieser Phase gelang den Gastgebern recht wenig, man scheiterte öfters am gegnerischen Block und geriet immer mehr in Rückstand. (13:22) Auch mehrere Auswechslungen und Auszeiten änderten daran nichts. Ein erneut deutlicher Satzverlust mit 14:25 war die Folge.

Nur wenige Zuschauer glaubten jetzt noch an einen Sieg der Auer. Doch die gingen mit dem Rücken zur Wand und veränderten Startaufstellung in den dritten Satz. Befreit aufspielend, dass sie nichts mehr zu verlieren hatten, schaffte man sich von Beginn eine kleine Führung. (9:6) Durch eine verbesserte Annahme und Blockarbeit gelang es diese auch bis zum Ende zu behaupten. Ein 25:20 Satzgewinn sorgte für den Anschluss nach Sätzen.

Der vierte Satz begann mit einem ausgeglichenem Spiel zwischen beiden Teams. (8:8) Doch zur Mitte des Satzes setzten sich die Leipziger ab (12:15) und bauten diesen auf einen maximalen Stand von 17:22 aus. Die Messe schien gelesen für die Auer. Doch nun folgte die Stunde des Jörg Stiefler. Er setzte den Gegner mit Flatteraufgaben von ca. zehn Metern hinter der Grundlinie unter Druck und erschwerte das Angriffsspiel der Gäste. Die Lok Leipziger wurden gezwungen über die Außenpositionen anzugreifen, scheiterten aber immer wieder an der Blockreihe Herold-Morgner-Schwind. Punkt für Punkt verkürzte Aue. Auch zwei Auszeiten brachten sie nicht von ihrer Linie ab und angefeuert durch ca. 60 enthusiastische Zuschauer folgte der Ausgleich und die Führung durch die Auer. Lok schaffte keinen einzigen Punkt mehr und verlor den zweiten Satz in Folge. (25:22)

Wie in der Vorwoche musste der Tie-Break die Entscheidung bringen. Und dieser war an Spannung nicht zu übertreffen. Bis zum Seitenwechsel konnte sich keine Mannschaft absetzen (7:8) Und wiederum war es Jörg Stiefler, der mit seinen Flatteraufgaben für die Entscheidung sorgte. Sieben Aufschläge in Folge flatterten übers Netz und sorgten fast immer für direkte Punkte. Wenn doch einmal ein Ball zum Zuspieler kam, scheiterte der folgende Angriff entweder im Block oder die Abwehr der Auer war zur Stelle. Die Halle stand nun Kopf. Aue gewann den Satz mit 15:9.

Mittelblocker Tobias Czwienczek meinte: „So ein verrücktes Spiel hab ich noch nicht erlebt. Die Stimmung in den letzten beiden Sätzen war unglaublich. Mir lief es eiskalt den Rücken herunter“

Die Erzgebirgler bejubelten den zweiten Sieg gegen Lok, nachdem letzte Woche ein ähnlicher Verlauf auch zum Erfolg für Aue führte. Da hatten die Brünlasberger in Leipzig mit 2:0 Sätzen geführt, drei Matchbälle im dritten Satz nicht nutzen und erst im Tie-Break mit 17:15 den Sieg einfahren können.

Im zweiten Spiel des Tages ging es dann gegen die Jugendmannschaft vom VC Leipzig. Hier setzte sich die größere Erfahrung und körperliche Überlegenheit der Brünlasberger durch. Die ersten beiden Sätze gewann man deutlich mit 25:17 und 25:15. Nur im dritten Satz kam etwas Spannung auf, als nach diversen Auswechslungen die Abstimmung in Annahme und Angriff fehlte. Auch die Nachwuchsspieler zeigten, dass sie Volleyball spielen können. Doch ein knapper 25:23 Satzgewinn sorgte für den zweiten Tageserfolg für die Gastgeber.

Aue belegt nun den zweiten Tabellenplatz und hat durchaus noch gute Chancen auf den Aufstieg in die Sachsenliga, da Markkleeberg sein Recht als Erster aufzusteigen wohl nicht wahrnehmen will. Aber dafür benötigt man aus den zwei letzten Spielen unbedingt noch zwei Siege und muss hoffen, dass der ärgste Verfolger VSV Reichenbach noch federn lassen muss.

Zuletzt soll noch einmal allen Zuschauern und Fans gedankt werden, die den Brünlasbergern in der Saison die Daumen gedrückt und sie lautstark bei den Heimspielen unterstützt haben.

Ein weiterer Dank geht auch an Sponsor Nickelhütte Aue GmbH für die neuen Trikots und Trainingsanzüge, mit denen die Auer nun ausgestattet sind und auf Punktejagd gehen können

Letzter Heimspieltag für Brünlasberg Volleyballer

Am Samstag schlagen die Volleyballer vom SV Aue Brünlasberg zu ihrem letzten Heimspieltag der Saison ab 14 Uhr in der Sporthalle des Berufschulzentrums für Technik in der Auer Neustadt auf. Zu Gast sind diesmal zwei Leipziger Teams –SV Lok Leipzig Nordost und VC Leipzig SSR.

Innerhalb einer Woche spielen die Auer zum zweiten Mal gegen die Lok Leipziger. Das Hinspiel konnte man noch knapp mit 3:2 für sich entscheiden, allerdings fehlten den Leipzigern an diesem Tag zwei Stammkräfte. Diese stehen am Samstag wieder zur Verfügung und werden es den Auern noch schwerer machen, den Sieg zu erringen. Wie jedoch zu erfahren war, wird der etatmäßige Zuspieler die Reise nach Aue nicht mit antreten und dies ist wohl eine arge Schwächung des starken Aufsteigers.

Der VC Leipzig SSR spielt diese Saison außer Konkurrenz und kann weder auf- noch absteigen. Die mit Sonder-Spiel-Recht auflaufenden Leipziger sind Nachwuchstalente des Erstligisten und sollen dadurch Spielerfahrung sammeln und sich weiterentwickeln, um vielleicht irgendwann den Sprung in die höchste Liga Deutschlands zu schaffen. Zurzeit belegen sie den letzten Tabellenplatz mit gerade einmal zwei Siegen. Jedoch sollten die Brünlasberger das Team nicht unterschätzen und konzentriert auch diese Aufgabe angehen.

Die Auer wollen ihrerseits den Klassenerhalt auch rechnerisch endlich perfekt machen und sich im oberen Drittel der Tabelle festsetzen. Außerdem will man den Zuschauern auch einmal wieder zwei Heimsiege präsentieren. Dies gelang zu zuletzt im September 2006. Diese Serie soll nun beendet werden und die Chancen dazu stehen besser denn je. Allerdings kann das Trainergespann Fritsche/Förster nicht auf den gesamten Kader zugreifen. So fehlen noch verletzungsbedingt Peter Nitschke und Heiko Koller. Darum hoffen die Gastgeber auch auf lautstarke und zahlreiche Unterstützung von den Rängen und laden alle Anhänger und Zuschauer des Volleyballsports recht herzlich ein. Eintritt ist wie immer frei und auch für das leibliche Wohl wird gesorgt.

Ärgern über den Sieg

Nach einer vierwöchigen Spielpause griffen die Volleyballer vom SV Aue Brünlasberg am letzten Samstag wieder ins Geschehen der Sachsenklasse West ein. Zu Gast war man diesmal beim dritten starken Aufsteiger SV Lok Leipzig Nordost. Die Leipziger überraschten die ganze Liga mit ihrem kämpferischen Spiel und standen bisher nicht unverdient im Vorderfeld der Tabelle.

Doch die Auer hatten sich viel für diese Partie vorgenommen und setzten die Gastgeber von Beginn an unter Druck. Mit platzierten Aufgaben und variantenreichem Angriffsspiel gelang es, sich zur Mitte des Satzes auf 17:11 absetzen. Dieser Vorsprung reichte um den Satz klar mit 25:14 zu gewinnen.

Gleiches Bild auch im zweiten Satz. Nach einer ausgeglichenen Anfangsphase gingen die Auer nach einer Aufschlagserie von Frank Förster mit 20:11 in Front. Die Leipziger schauten meist nur zu bei den Angriffen der Gäste und mussten auch diesen Spielabschnitt mit 25:16 abgeben.

Sich des Sieges zu gewiss, starteten die Brünlasberger dann in den dritten Satz. Die Parkettbesitzer standen mit dem Rücken zur Wand und setzten sich früh auf 7:11 ab. Nach einer Auszeit kamen die Auer aber besser ins Spiel und holten auf (11:14) und zogen beim Stande von 17:16 erstmals an der Lok vorbei. Aue baute den Vorsprung aus und hatte beim 24:21 mehrere Spielbälle. Doch der Leipziger Spieler Schiele, ließ sich davon nicht beeindrucken und zauberte eine Sprungaufgabe nach der andern übers Netz. Die Annahme der Auer war in dieser Phase nicht mehr vorhanden und so glich Leipzig aus. Auch eine Auszeit stoppte diese Misere nicht und so war der sicher geglaubte Sieg erstmal dahin. (24:26)

In der Satzpause wurde daher nochmals zu Konzentration bis zum Ende des Satzes aufgefordert. Die Konzentration hielt aber nur bis zur Mitte des Satzes. Eine 8:4 Führung wurde durch die Gastgeber egalisiert und plötzlich lag Aue zurück (10:12). Jetzt gelang den Erzgebirglern nicht  mehr viel und Lok setzte sich 16:19 ab. Mit 22:25 verlor Aue auch den vierten Satz und nun war der sicher geglaubte Sieg ernsthaft in Gefahr.

Zum fünften Mal in der Saison mussten die Brünlasberger die Entscheidung über den Tie-Break suchen. Doch man startete schwungvoll und konnte sich eine zwei Punkte Führung erarbeiten und diese auch zum Seitenwechsel (8:6) behaupten. Doch erneut gute Sprungaufgaben des schon oben erwähnten Lokspielers Schiele brachte sein Team beim 11:12 in Front. Aue hielt Anschluss sah sich aber beim 13:14 und 14:15 zwei Matchbällen der Leipziger entgegen. Doch mit Kampf und auch etwas Glück gelang es diese abzuwehren. Spielertrainer Rene Fritzsche zeigte sich nervenstark und setzte den Gegner nun mit gezielten Sprungaufschlägen unter Druck. Ein geretteter Abwehrball, der in einen Punkt umgemünzt werden konnte und eine direkt versenkter Angriff einer Fehlannahme des Gegner sorgten dann für die Entscheidung zu Gunsten der Auer. (17:15)

Aues Angreifer Jörg Stiefler meinte nach dem Spiel: „Der Sieg heute war wichtig, auch mit Blick auf die Tabelle. Aber es ist mehr als ärgerlich nach zwei klar gewonnen Sätzen den Sack nicht zumachen zu können. Da fehlte uns einfach die Coolness heute.“

Aue steht nun auf Tabellenplatz drei mit 18:10 Punkten und kann am kommenden Samstag diese Bilanz mit zwei Siegen noch verbessern. Da sind dann zum letzten Heimspieltag der Saison neben dem VC Leipzig SSR auch der heutige Gegner Lok Leipzig Nordost zu Gast.

Aue besiegt den Tabellenzweiten VCL III

Die Volleyballer vom SV Aue Brünlasberg feierten am Samstag einen unerwartet deutlichen Auswärtssieg beim Tabellenzweiten und Aufstiegsaspirant VC Leipzig III. Nach einer Spielzeit von 93 Minuten hieß es 3:1 nach Sätzen und damit Sieg für die Gäste aus dem Erzgebirge.

Zu Beginn von Satz eins liefen die Auer noch einem Rückstand hinterher (1:4), doch nach und nach fand man ins Spiel. Immer wieder gut platzierte Aufschläge sorgten beim Gegner für Unordnung im Spielaufbau. Die daraus resultierenden berechenbaren Angriffe der Leipziger holte die an diesem Tag gute Feldabwehr der Auer und schuf Angriffsmöglichkeiten auf der eigenen Seite. Zur Mitte des Satzes glichen die Brünlasberger aus (9:9) und konnten im Anschluss daran mit 17:16 in Führung gehen. Leipzig hielt zwar Anschluss konnte aber den 25:22 Satzverlust nicht mehr verhindern.

Im folgenden Satz gingen die Gäste dann frühzeitig in Front (4:1) Diese wurde dann auch nicht mehr aus der Hand gegeben. Aus einer stabilen Annahme heraus konnte Zuspieler Rene Fritzsche seine Angreifer immer wieder gut in Szene setzen. Ein deutliches 25:19 sorgte für die 2:0 Satzführung.

Trotz Ermahnung in der Satzpause, dass der Sieg kein Selbstläufer wird, fehlte im dritten Satz zwischenzeitlich die Konzentration und auch die Durchschlagskraft im Angriff. Ein deutlicher 10:16 Rückstand war das Zwischenergebnis. Nach der Einwechslung des ehemaligen Leipzigers Michael Herold fand man aber die spielerische Linie wieder und konnte nochmals verkürzen, jedoch zu spät. Der Satzverlust war nicht mehr zu vermeiden (23:25).

Mit dem Schwung der Aufholjagd aus dem vorherigen Satz startete man dann in den vierten Spielabschnitt. Es entwickelte sich ein ausgeglichenes Spiel zwischen beiden Teams bis zur Mitte des Satzes. Hier gelang es den Brünlasbergern sich nach einer Aufschlagserie von Kapitän Daniel Schwind auf 17:14 abzusetzen. Doch Leipzig kämpfte und konnte selbst durch starke Aufschläge und gute Blockarbeit nochmals den Ausgleich erzwingen. (21:21). Doch nach einer Auswechslung schaffte Aue den Wechsel zum 22:21, musste aber im Gegenzug zwei Punkte der Gastgeber kassieren. (22:23) Doch drei Punkte in Folge für Aue sorgten danach doch noch für den 25:23 Satz- und somit Spielgewinn.

Mit diesem Erfolg in der Fremde nehmen die Brünlasberger nun Platz vier in der Tabelle ein.  Die Auer haben aber nun erst einmal eine dreiwöchige Spielpause, ehe es am 01. März zum dritten starken Aufsteiger SV Lok Leipzig Nordost geht.

Erneut Sieg und Niederlage am Heimspieltag

Aus ihrem Heimspieltag gingen die Volleyballer vom SV Aue Brünlasberg abermals mit einem Sieg und Niederlage. Musste man sich im ersten Spiel noch dem Tabellenführer TSG Markkleeberg nach engen zwei Sätzen 0:3 geschlagen geben, konnte anschließend das Team aus Borna deutlich mit 3:1 besiegt werden.

Gegen die Routiniers aus Markkleeberg konnten die Auer im ersten Satz in Führung gehen. (4:1) Doch diese hatte nicht lange Bestand. Ungenaue Annahmen und fehlende Angriffswucht ließ den Gegner davon ziehen. (6:11) Die Auer brauchten einige Zeit um den Spielfaden wieder zu finden. Doch über den Kampf wurde das Spiel nochmals eng, als nach einer Aufschlagsserie von Neuzugang Michael Herold, Aue plötzlich mit 23:22 führte. Doch abgebrüht schaffte der Gast den Ausgleich zum 23:23. Zwei Annahmefehler auf Auer Seite verhinderten im Anschluss daran einen möglichen ersten Satzgewinn. (23:25)

Ähnliches Bild im zweiten Satz. Aue erneut zu Beginn in Führung (5:2). Doch fehlte einfach die Cleverness einen solchen Vorsprung zu behaupten oder sogar noch auszubauen. Die Randleipziger glichen bei 9:9 aus und gingen ihrerseits mit zwei Punkten in Front. (17:19) Aue konterte zwar nochmals zum 22:22, aber erneut einfache Fehler sorgten dafür, dass Aue wieder das Nachsehen hatte (22:25) und mit 0:2 Sätzen zurücklag.

Im dritten Spielabschnitt konnte Aue dann trotz veränderter Startaufstellung das Ruder nicht mehr herumreißen. Nach ausgeglichenem Spiel raubte eine fünf Punkte Serie der Markkleeberger den Gastgebern den letzten Kampfeswillen und ein deutlicher 19:25 Satzverlust bedeutete die fünfte Niederlage in dieser Saison.

Nach kurzem Mannschaftsgespräch in der Kabine gingen die Männer um Kapitän Daniel Schwind neu motiviert in das zweite Spiel gegen die abstiegsbedrohte SV Einheit Borna. Und von Anfang an setzten die Auer den Gast unter Druck und ließen ihn nicht zur Entfaltung kommen. Mit druckvollen Aufschlägen und gutem Blockaktionen wies man Borna in die Schranken und gewann Satz eins mit 25:17.

Mit der gleichen Aggressivität sollte dann auch der zweite Satz geholt werden. Danach sah es zu Beginn auch aus. Einen 1:3 Rückstand konterten die Brünlasberger mit einer Serie von sechs direkten Blockpunkten zum 7:3. Doch im weiteren Verlauf schlich sich der Schlendrian bei den Auern ein und brachte Borna zurück ins Spiel. (13:14) Aue leistete sich in dieser Phase zu viele einfache Fehler und musste am Ende Satz zwei mit 21:25 abgeben.

In der Satzpause ermahnte Trainer Fritzsche nochmals zur Konzentration. Dies setzte das Team auch um und nach anfänglich ausgeglichenem, drittem Satz setzte Aue sich beim Stande von 8:7 entscheidend auf 11:7 ab. Mit cleveren Spielzügen und immer wieder zufassendem Block verteidigte man die Führung und gewann diesen Spielabschnitt am Ende knapp mit 25:23.

Ähnliches Bild dann auch im letzten Satz. Gleich zu Beginn konnten sich die Erzgebirger absetzen. (11:5) Borna konterte nochmals und verkürzte zum 11:10. Jedoch nach einer Auszeit besann sich Aue, spielte verstärkt in Verteidigung und Angriff und gestattete den Bornaern kaum Chancen erneut Spannung aufkommen zu lassen. Am Ende stand ein deutlicher 25:18 Satzgewinn und ein damit verbundener 3:1 Spielgewinn zu Buche.

Aue belegt nach diesem Spieltag Platz fünf in der Tabelle und hat alle Rechungen in Sachen Aufstieg ad acta gelegt. Nun muss das Ziel heißen, den Klassenerhalt frühzeitig zu sichern und mit möglichst vielen Siegen noch soweit wie möglich in der Tabelle nach vorn zu rutschen.

Aue dreht 0:2 Rückstand noch um

Mit einer geschlossenen Mannschaftsleistung schafften es die Volleyballer vom SV Aue Brünlasberg am letzten Samstag ein schon verloren geglaubtes Spiel noch zu gewinnen. Beim Auswärtsspiel in Reichenbach lag man bereits mit 0:2 Sätzen in Rückstand als die Auer erwachten und die Punkte doch noch entführten.

Nach dem Sieg beim Raachermannl-Pokal in Zschorlau ging die Mannschaft um Kapitän Daniel Schwind recht gut vorbereitet in die Partie gegen den Tabellennachbarn VSV Reichenbach. Doch schon im ersten Satz zeigte sich allerdings, dass Turniere und Punktspiele unterschiedliche Charaktere haben, denn früh lagen die Erzgebirger zurück. (4:7) Ungenaue Annahmen und fehlende Präzision im Zuspiel ermöglichten kaum Druck im Angriff. Die Gastgeber verwalteten diesen Vorsprung souverän und gewannen Satz eins mit 19:25.

Ähnliches Bild im zweiten Satz. Aue kam nicht recht in die Gänge. Fehlende Abstimmung auf Auer Seite ermöglichte den Voigtländern immer wieder leichte Punkte. Zur Mitte des Satzes setzten sie sich ab (12:16) Aue wechselte nochmals aus, konnte den Satzverlust aber nicht verhindern. (19:25)

Keiner der Anwesenden glaubte jetzt noch recht an einen Sieg der Brünlasberger. Aue mit dem Rücken zur Wand wechselte gleich auf vier Positionen. So kamen Sascha Morgner, Peter Nitschke und Silvio Bernhardt ins Spiel. Rene Fritzsche wechselte vom Zuspiel auf die Außenangreiferposition und Bernhardt übernahm die Spielmacherrolle. Nach anfänglichen Schwierigkeiten fand sich Aue und konnte aus einer verbesserten Annahme agieren. Zur Mitte des Satzes hatten sie einen Rückstand gedreht. (15:13) Mit viel Schwung ging es nun ins Satzfinale. Aue hatte bei 24:21 drei Satzbälle, konnte aber keinen nutzen. Aber man behielt die Nerven und holte den Satz doch noch mit 26:24.

Frisch motiviert gingen die Auer dann in den vierten Spielabschnitt und es entwickelte sich ein ausgeglichenes Spiel zwischen beiden Mannschaften (9:10) Jedoch setze sich Reichenbach auf 14:17 ab. Aue wechselte aus und brachte Tobias Czwienczek auf die Mittelblockposition. Die Rechnung ging auf. Der Block pflückte einige Angriffe herunter und auch in der Feldabwehr wurden Bälle geholt. Plötzlich führten die Gäste aus Aue mit vier Punkten (21:17) Die Gastgeber zeigten sich beeindruckt und wollten mit Auszeiten und Auswechslungen Veränderungen herbeiführen. Dies gelang aber nicht. Aue gewann den vierten Satz mit 25:20.

Der Tiebreak musste die Entscheidung bringen. Und hier legte Aue los, wie die Feuerwehr und ging mit 3:0 in Führung. Diesen Vorsprung konnte auch bis zum Seitenwechsel gehalten werden (8:5) Doch kurz nach dem Wechsel stockte der Auer Motor und Reichenbach konnte auf 9:8 verkürzen. Doch erneut gute Aufschläge von Daniel Schwind eröffneten den Brünis Möglichkeiten zum Absetzen. (12:8). Aber Reichenbach gab nicht auf und schaffte den Anschluss zum 14:13. Doch nach einer Auszeit schaffte Rene Fritzsche die Erlösung zum 15:13, in dem er den Block anschlug. Laut schallten die „Auswärtssieg, Auswärtssieg“-Rufe durch die Halle und die Auer bejubelten den 3:2 Spielgewinn.

Mit dem ersten Sieg im neuen Jahr rutscht Aue von Platz sechs auf vier. Da die beiden ersten am Wochenende jedoch federn lassen mussten, ist nach vorn, aber auch nach hinten alles offen. Es bleibt also spannend in der Sachsenklasse West.

Die nächsten Punkte können die Auer schon am kommenden Samstag beim Heimspieltag in Aue holen. Zu Gast werden dann Tabellenführer Markkleeberg und das Team aus Borna sein.

Deutliche Nierderlage beim Tabellenführer

Eine deutliche 0:3 Niederlage mussten die Volleyballer am Samstag beim Tabellenprimus Markkleeberg III hinnehmen. Nach einer reinen Spielzeit von nur 53 Minuten ging es für die Auer ohne einen Satzgewinn schon wieder zum Duschen.

Die Markkleeberger, gespickt mit ehemaligen DDR - Nationalmannschafts-, Bundesliga- und Regionalligaspieler, verloren bisher nur ein Spiel und gaben nur vier (davon drei bei der Niederlage!) Sätze in den Spielen ab. Die Brünlasberger mussten diesmal gleich auf vier Spieler verzichten, jedoch wollten die verbliebenen den Markkleebergern es nicht so einfach machen und für eine mögliche Überraschung sorgen. Doch schon früh fand man sich im ersten Satz in Rückstand (3:6). Ungenaue Annahmen sorgten für keinen geordneten Spielaufbau auf Auer Seite. Weiterhin scheiterten die Angriffe immer wieder am meist gut positionierten Gastgeberblock. Die Auer kamen immer mehr ins Hintertreffen (14:22). Zwar konnte man nochmals durch vier Punkte in Folge verkürzen (18:22), doch der Satzgewinn war nicht mehr zu verhindern. (19:25)

Im zweiten Satz gestaltete sich das Spiel anfangs ausgeglichen (7:7) Danach konnten sich die Markkleeberger eine kleine Führung erspielen, doch Aue kämpfte und blieb dran. (11:13) Entscheidend für den Satzverlust waren dann eine vier Punkte Folge vom 12:14 zum 12:18 für die Parkettbesitzer. Diesen deutlichen Rückstand konnte Aue nicht mehr aufholen und verlor auch Satz zwei mit 19:25.

Im dritten Satz wechselten die Auer auf der Diagonal- und Mittelblockposition aus. Doch diese Veränderung machte sich zu Beginn kaum bemerkbar. Schnell lag man deutlich zurück (6:11) und konnte auch im weiteren Verlauf kaum verkürzen. (13:19) Markkleeberg fühlte sich wohl schon wie der sichere Sieger, bei Aue dagegen erwachte der Kampfgeist. Die Abwehr stand nun verbessert und der Block konnte die gegnerischen Angriffe öfters entschärfen. Auch die Kondition der etwas älteren Herren auf der anderen Seite schien dem Ende zu zugehen. Aue gelang der 20:20 Ausgleich. Doch im Anschluss daran wieder drei einfache Fehler auf Auer Seite und wieder Oberwasser für Markkleeberg (20:23). Aue ergab sich und verlor mit 21:25.

Kapitän Daniel Schwind meinte nach dem Spiel: „Wir sind nie richtig ins Spiel gekommen. Vor allem auf den Außenpositionen fehlte heute die Durchschlagskräftigkeit wie sonst. Ich selbst kann mich an kaum einen direkten Erfolg auf Außen erinnern.“

Aue rutscht nach der vierten Niederlage diese Saison auf Platz sechs der Tabelle ab und muss sogar aufpassen, nicht in den Abstiegsstrudel der äußerst ausgeglichenen Sachsenklasse zu geraten. Die Auer gehen nun in die Winterpause und greifen erst im neuen Jahr wieder an. Am 12.Januar geht es dann zum Tabellennachbarn VSV Reichenbach, mit denen man noch eine Rechnung offen hat, da man das Hinspiel deutlich 0:3 verlor.

Sieg und Niederlage zum zweiten Heimspieltag

Die Volleyballer vom SV Aue Brünlasberg gingen am letzten Samstag mit einem Sieg und einer Niederlage aus ihrem zweiten Heimspieltag. Mussten sie sich im ersten Spiel gegen Auerbach knapp mit 2:3 geschlagen geben, gewannen sie im Anschluss deutlich 3:1 gegen den VC Leipzig III.

Im ersten Satz des Erzgebirgs-Derbys konnte sich Aue durch gezielte Aufschläge eine Führung schaffen. (5:1) Auerbach konterte aber mit gewaltigen Sprungaufgaben und verkürzte (5:4).Im weiteren Satzverlauf entwickelte sich ein ausgeglichenes Spiel zwischen beiden Teams. Aue behielt aber die ganze Zeit einen kleinen Vorsprung (22:21) und gewann knapp mit 25:23 Satz Nummer eins.

Gleich zu Beginn des zweiten Satzes scheiterten die Auer Angriffe immer wieder und Auerbach ging in Front. (1:6) Aue fand in dieser Phase kaum ein probates Mittel um die erfahrenen Gäste in Verlegenheit zu bringen. Nur beim Stande von 15:21 gelang es nochmals mit gezielten Flatteraufgaben von Tobias Czwienczek den Rückstand zu verkürzen (19:21), jedoch der Satzverlust war nicht mehr zu vermeiden. (22:25)

Gleiches Bild auch im dritten Spielabschnitt. Auerbach ging wiederum in Führung (5:9) und gab Aue keine Gelegenheit zum Verkürzen. Aues Trainer versuchte zwar mit Auswechslungen nochmals eine Veränderung, aber diese blieb aus und Satz drei ging mit 18:25 an die Gäste.

Mit veränderter Startaufstellung ging Aue in den vierten Satz. Doch zu Beginn war man schon wieder im Hintertreffen. (3:6) Bis zur Mitte des Satzes konnten die Brünlasberger durch viel Kampf jedoch wieder ausgleichen (14:14). Eine kleine Schwächephase der Auer ließ die Gäste aber erneut wegziehen und schon wie der sichere Sieger aussehen. (19:22) Aue gab nicht auf und verkürzte Punkt für Punkt und wehrte einen Matchball ab.(23:24) Die Stimmung der rund 40 Zuschauer in der Halle war nun auf dem Höhepunkt, Aue ließ sich anstecken und nutze den ersten Satzball zum Satzausgleich. (27:25)

Wieder einmal musste der Tie-Break die Entscheidung bringen. Aue startet mit einem Minibreak (Punkt bei eigenem Aufschlag) und ging mit 2:0 in Führung. Diese konnte man aber nur bis kurz vor den Seitenwechsel halten (7:8) und Auerbach lag nun mit einem Punkt in Front. Aber entscheidend konnten auch sie sich nicht absetzen und beide Teams punkteten bis 13:13. Erst hier konnten die Auer ihre Angriffe nicht mehr im Feld der Gäste unterbringen. Auerbach nutzte diese Chance gnadenlos aus und gewann knapp mit 13:15.

Co-Trainer Frank Förster meinte nach dem Spiel: „Am Ende hat uns etwas Cleverness und auch das Quäntchen Glück zum Sieg gefehlt.“

Im zweiten Spiel gegen den Sachsenligaabsteiger vom VC Leipzig III kam Neuzugang Jens Ellmrich für Tobias Czwienczek auf die Mittelblockposition. Leipzig konnte sich zu Beginn des Satzes absetzen (3:6) Den Gastgebern fehlte noch etwas Schwung im Getriebe und begann erst zum Ende des Satzes eine Aufholjagd. Über die Stationen 13:17 und 17:19 schaffte man beim 22:22 den Ausgleich. Doch drei individuelle Fehler auf Auer Seite sorgten dann doch für den Satzgewinn der Gäste. (23:25)

Doch die Brünlasberger ließen den Kopf nicht hängen und Trainer Rene Fritzsche fand die richtigen Worte in der Satzpause. Denn frühzeitig konnte man die Nachwuchstalente aus Leipzig in die Schranken weisen. Mit gezielten Aufschlägen hinderte man die Gäste an einem geordneten Spielaufbau und blockte fast reihenweise die Angriffe ab. (14:8) Diesen beruhigenden Vorsprung verwalteten die Gastgeber clever zum 25:17 Satzgewinn.

Im dritten Satz starteten die Leipziger besser und schufen sich einen drei Punkte Vorsprung. (8:11) Aue kämpfte verbissen und glich zum 15.15 aus, um aber gleich im Anschluss mit 15:18 in Rückstand zu geraten. Doch jetzt half wieder einmal das Publikum mit und peitschte die Auer nach vorn. Immer wieder punktete man, vorallem über den jungen Ellmrich, verkürzte (21:22) und konnte den Satz doch noch drehen und mit 25:22 für sich entscheiden.

Mit diesem Glückgefühl startete man dann in den vierten Satz und schnell gingen die Hausherren mit 5:0 in Front. Der Wille der Gäste war gebrochen und sie ergaben sich ihrem Schicksal. Aue spielte nun wie aus einem Guss und gewann den letzten Satz des Tages deutlich mit 25:17 und somit das Spiel mit 3:1 nach Sätzen.

Mit fünf Siegen und drei Niederlagen belegen die Auer nun den vierten Platz der Tabelle. Vor ihnen rangieren, überraschend wohl für alle etablierten Teams in der Sachsenklasse die drei Aufsteiger aus der Bezirksliga. Für Aue heißt es aber am kommenden Wochenende wieder alle Kräfte zu bündeln. Im letzten Spiel des Jahres geht es zum Tabellenzweiten Markkleeberg III. Diese Mannschaft ist gespickt mit erfahrenen, ehemaligen DDR-Nationalmannschaft-, Bundesliga und Regionalligaspielern und daher ein erneut harter Brocken.

Spitzenteams zu Gast beim Heimspieltag

Zu ihrem zweiten Heimspieltag der Saison empfangen die Volleyballer vom SV Aue Brünlasberg am Samstag zwei richtig schwere Brocken. Neben dem starken Aufsteiger und Tabellenzweiten aus Auerbach wird noch der Tabellendritte und vor der Saison als Aufstiegskandidat Nummer eins gehandelte VC Leipzig III in Schneeberg auflaufen.

Auerbach ist Aufsteiger in die Landesklasse, jedoch bewiesen sie in den bisherigen Spielen, dass sie vorne ein Wörtchen mitreden können. Die aufschlag- und blockstarke Mannschaft aus dem Erzgebirge ist eine seit Jahren eine eingespielte Truppe und verfügt über eine gute Mischung aus erfahrenen und jungen Spielern und ist somit ein äußerst unangenehmer Gegner. Dies zeigt auch die bisherige Spielstatistik: In den vergangenen Vergleichen konnte Aue noch nie einen Sieg gegen die Auerbacher erringen.

Der VC Leipzig III ist dieses Jahr eine Mischung aus dem Sachsenligaabsteiger und jungen Nachwuchsspielern der mit Sonderrecht spielenden Landesklassemannschaft der vorherigen Saison. Die Talente des Bundesligisten mussten jedoch an den letzten beiden Spieltagen zwei überraschende Niederlagen hinnehmen. Um die Chance auf den Aufstieg zu wahren, können sich die Leipziger eigentlich keine weiteren Punktverluste leisten und müssen siegen.

Aue hat zwar Heimrecht, muss allerdings auch diesmal in der ungewohnten Schneeberger Gymnasiumshalle seine Spiele bestreiten. Dies kommt den Gastgebern nicht gerade entgegen. Aber trotzdem will man es den Tabellennachbarn nicht gerade leicht machen und die eigenen Stärken nutzen, das Siegerpunktekonto weiter auszubauen. Ebenfalls will man den Zuschauern und Fans spannende Spiele und Siege präsentieren. Trainer Rene Fritzsche kann dazu auf den gesamten Kader zugreifen und aus dem Vollen schöpfen.

Die Brünlasberger hoffen daher wieder auf eine lautstarke Unterstützung von wieder zahlreichen Anhängern und Zuschauern des Volleyballsports. Anpfiff ist wie immer um 14 Uhr in der Sporthalle des Herder-Gymnasiums in Schneeberg. Der Eintritt ist kostenlos und für das leibliche Wohl wird ebenfalls gesorgt.

Brünis unterliegen Borna

Eine schmerzhafte Niederlage mussten am Samstag die Volleyballer vom SV Aue Brünlasberg in Borna hinnehmen. Nach einer 2:1 Satzführung gelang den Gästen aus dem Erzgebirge nicht mehr viel und musste sich am Ende in fünf Sätzen geschlagen geben.

Im ersten Satz konnten die Auer das Spiel klar bestimmen und die Außenangreifer punkteten fast nach Belieben. Eine frühe Führung von 9:6 wurde clever verwaltet und der Letztjahresdritte aus Borna bekam kaum Chancen den Satzgewinn den Auern streitig zu machen. (25:23)

Ähnliches Bild dann im zweiten Satz. Den Brünlasberger gelang es über mehrere gute Abwehraktionen sich abzusetzen. (9:5) Doch Borna kämpfte verbissen und kam Punkt für Punkt heran (18:17) und ging beim 21:22 erstmals in Führung. Aue reagierte darauf mit einem Doppelwechsel. Doch dieser brachte nicht den gewünschten Erfolg, eher Verwirrung aufs Spielfeld der Auer und der Satz ging mit 21:25 an Borna.

Nach der Satzpause gingen die Auer frisch motiviert aufs Spielfeld, wusste man doch, dass man den vorherigen Satz eigentlich dominiert hatte und dem Gegner mit eigenen, leichten Fehlern den Satzgewinn ermöglicht hatte. Und mit diesem Bewusstsein starteten die Auer auch in den Satz. Über die Stationen 7:4 und 16:13 konnte Borna in Schach gehalten werden. Zum Ende des Satzes wurde es zwar nochmals spannend, als die Bornaer auf 23:22 verkürzen konnten, jedoch nach einer Auszeit wurde der Satz mit 25:22 noch eingefahren.

„Never change a winning team“ ist ein im Sport bekannter Leitsatz und jedes Phrasenschwein würde sich jetzt über eine Euromünze freuen. Jedoch nachdem im vierten Satz Rene Fritzsche den Zuspielerposten von Silvio Bernhardt übernahm, konnte nicht mehr an die vorherige Sicherheit im Spiel angeknüpft werden und das vorherige „winning team“ aus Aue verlor den Spielfaden. Schnell musste man einen Rückstand hinnehmen (3:6) und im weiteren Spielverlauf gelang es kaum, diesen zu verkürzen. (13.19) Der 20:25 Satzverlust war daher das Resultat und der Tie-Break musste die Entscheidung bringen.

Dieser war dann auch schnell vorbei. Aue gleich zu Beginn mit 1:4 Rückstand, konnte zwar zum letzten Seitenwechsel auf 6:8 verkürzen, doch im Anschluss daran gelang nichts mehr und der Satz war nach zehn Minuten Spielzeit auch mit 7:15 verloren und die zweite Saisonniederlage war besiegelt.

Die Brünlasberger Volleyballer rutschen nach dieser Niederlage vom dritten auf den vierten Tabellenplatz ab. Allerdings viel Zeit zum Nachdenken bleibt nicht, da am kommenden Samstag zum Spitzenspieltag in eigener Halle in Schneeberg neben dem Tabellenzweiten Auerbach auch der Tabellendritte VC Leipzig III erwartet wird.

5 Satzdrama gegen Delitzsch

Zum erwartet schweren Auswärtsspiel ging es für die Männer vom SV Aue Brünlasberg am letzten Samstag nach Delitzsch. Wie auch schon in der letzten Saison musste hier der Tie-Break die Entscheidung bringen. Und hier hatten die Auer mit 16:14 das bessere Ende für sich.

Den ersten Satz konnten der Gastgeber Delitzsch anfänglich dominieren. Aue lief meist einem zwei bis drei Punkte Rückstand hinterher (9:12). Doch beim 17:17 schafften die Auer den Ausgleich. Im Gleichmarsch ging es dann in s Satzfinale. Den entscheidenden Vorsprung schaffte Delitzsch mit zwei Punkten zum 21:23 und gewann Satz eins mit 23:25.

Ein Auf und Ab beider Mannschaften war dann im zweiten Satz zu sehen. Führte zu Beginn Delitzsch mit 8:10, konterte Aue mit guten Aufgaben zum 12:8. Doch das Spiel schien nochmals zu Ungunsten der Brünlasberger zu kippen, als den Delitzschern beim Stande von 17:15 fünf Punkte in Folge gelangen. Beim 22:24 hieß es zweimal Satzball Delitzsch. Doch kämpferisch wehrten sie diese ab. Immer wieder punkten die beiden Außenangreifer Daniel Schwind und Jörg Stiefler zuverlässig. Auch beim 24:25 behielt man die Nerven, wehrte einen weiteren Satzball ab und nutze dann den ersten eigenen zum 27:25 Satzgewinn.

Mit dem psychologischen Vorteil des noch gewonnen Satzes startete man dann auch in den dritten Spielabschnitt. Durch eine Aufschlagserie von Spielertrainer Rene Fritzsche führte man schnell und deutlich 8:0. Wer jetzt schon an einen deutlichen Satzgewinn glaubte, sah sich getäuscht. Punkt für Punkt arbeite sich Delitzsch heran. Aue hatte zwar beim 24:19 fünf Satzbälle, doch fehlende Konzentration sorgte dafür, dass erst der vierte Satzball zum 25:23 genutzt werden konnte und somit der Satzgewinn unnötig spannend gemacht wurde.

Der vierte Satz gestaltete sich zu Beginn ausgeglichen (9:9 ,11:11). Beim 14:12 verbuchte Delitzsch aber vier Punkte in Folge (14:16) Diese Führung gab der letztjährige Tabellenzweite nicht mehr aus der Hand und gewann mit 21:25.

Somit musste der fünfte Satz die Entscheidung bringen. Aue führte gleich zu Beginn mit 2:0und konnte im Anschluss über gute Abwehrarbeit immer wieder zweite Angriffschancen nutzen. Mit einer 8:4 Führung wechselte man zum letzten Mal die Seiten. Delitzsch gab aber nicht klein bei, verkürzte auf 8:7 und Aue nahm eine Auszeit. Diese zeigte Wirkung und man verbuchte erneut zwei Punkte über den an diesem Tag starken Sascha Morgner auf der Diagonalposition zum 10:7. Diese Führung hielt nur bis zum 14:12. Delitzsch wehrte beide Matchbälle der Gäste ab und glich zum 14:14 aus. Aue verwertete den nächsten Angriff (15:14), wehrt den ersten Ball zum Gegner ab, kann aber den Folgeangriff von Delitzsch abblocken und somit den 16:14 Satz- und Matchgewinn lautstark bejubeln.

Nach dem vierten Sieg im fünften Spiel festigen die Auer ihre Position unter den ersten vier der Tabelle und hat sich nach der Niederlage am letzten Heimspieltag rehabilitiert. Die Brünlasberger greifen erst wieder am 21. November ins Geschehen ein, wenn es zum nächsten schweren Auswärtsgegner und Letztjahresdritten Borna geht.

 

Erster Heimspieltag mit Licht und viel Schatten

Bei ihrem Heimdebüt in der neuen Saison zeigten die Volleyballer vom SV Aue Brünlasberg zwei Gesichter, wie sie unterschiedlicher nicht hätten sein können. So konnte Bad Düben nach gutem Spiel mit 3:1 geschlagen werden, während man im Anschluss gegen Reichenbach klar mit 0:3 unterlag und somit die erste Saisonniederlage kassieren musste.

Zu Beginn des ersten Spiel gelang es den Gästen aus Bad Düben sich eine Führung zu erspielen. Auf Seiten der Auer gelang noch nicht viel. (7:11) Doch im weiterem Spielverlauf stellte man sich besser auf die Gegner ein und mit viel Kampfgeist konnte beim 17:16 die erste Führung bejubelt werden. Diese wurde auch bis zum Ende nicht mehr aus der Hand gegeben und sicherte den 25:21 Satzgewinn.

Auch im zweiten Satz liefen die Gastgeber einem Rückstand hinterher (4:7). Durch gute Aufgaben von Heiko Koller und Kapitän Rene Fritzsche und verbesserte Abwehrarbeit konnte dieser aber egalisiert werden. Die Auer spielten nun wie aus einem Guss, gingen mit 19:11 in Führung und gewannen mit 25:18 auch Satz zwei.

Im dritten Spielabschnitt entwickelte sich zunächst ein ausgeglichenes Spiel. Ein früher Doppelwechsel (es kamen Rene Gebhardt für Rene Fritzsche und Silvio Bernhardt für Sascha Morgner ins Spiel) zeigte zunächst keine Wirkung und schnell lag Aue mit 9:12 zurück. Auch die Einwechslung von Jörg Stiefler brachte nicht den erhofften Schub nach vorn. Es fehlte an der Abstimmung und so konnte Bad Düben diesen Satz mit 21:25 für sich entscheiden.

Mit veränderter Startaufstellung (S. Bernhardt blieb für R. Fritzsche) ging es in den vierten Satz. Hier gelang es Aue sich zur Mitte mit 14:11 abzusetzen. Bad Düben nahm eine Auszeit und anschließend ging bei den Brünlasberger erstmal nichts mehr (16:17). Nun nahm Aue eine Auszeit. Nach dieser folgte dann wieder ein Hoch der Auer. Fünf Punkte in Folge (darunter 2 Blocks von Zuspieler Bernhardt) sorgten für ein beruhigendes Polster und den 25:20 Satzgewinn.

Mit dem Schwung des ersten gewonnen Spieles des Tages gingen die Auer auch ins zweite Spiel gegen den bis dato sieglosen VSV Reichenbach. Früh gelang es, sich mit 13:7 deutlich abzusetzen. Doch nach einer Auszeit von Reichenbach folgte ein Einbruch im Auer Spiel. Eine Aufgabenserie von Reichenbach stellte die Brünlasberger Annahme vor riesige Probleme. Erst beim 13:14 schafften die Auer den nächsten Wechsel. Jedoch zeigte diese Serie seine Wirkung. Reichenbach nun hochmotiviert kämpfte um jeden Ball. Aue fand nicht mehr zu seiner Sicherheit vom Satzbeginn und verteilte immer wieder Punkte durch einfache Fehler. So ging ein schon gewonnen geglaubter Satz noch mit 20:25 an die Gäste.

Gleiches Bild auch im zweiten Satz. Aue stellte sich nun besser auf den abwehrstarken Gegner ein und konnte sich mit sechs Punkten in Führung bringen. (17:11) Allerdings im Anschluss ging erneut der Spielfaden verloren und man brachte die Vogtländer wieder ins Spiel. (20:17) Eine Serie von schlechten Annahmen auf Auer Seite sorgte im Anschluss für den Knockout und den 20:25 Satzverlust.

Ein regelrechtes Trauerspiel sollte dann der dritte Spielabschnitt zeigen. Nach ausgeglichenem Beginn (6:6) folgte der totale Einbruch im Spiel der Gastgeber. Alle Mannschaftsteile versagten ihren Dienst (8:17) und Aue ergab sich seinem Schicksal und verlor sang- und klanglos Satz drei mit 10:25.

Die Auer verbleibt jedoch nicht viel Zeit zum Trauern, denn am kommenden Samstag geht es schon zum nächsten schweren Auswärtsspiel nach Delitzsch. Dort heißt es dann Wiedergutmachung betreiben.

Brünlasberger erstmals am heimischen Netz

Die Volleyballer vom SV Aue Brünlasberg laden recht herzlich am Samstag, den 27. Oktober, alle Fans und Volleyballbegeisterten zu ihrem ersten Heimspieltag in der Saison 2007/08 ein. Die Spiele gegen Bad Düben und Reichenbach finden jedoch nicht wie gewohnt in Aue, sondern in der Sporthalle des Johann-Gottfried-Herder-Gymnasiums in Schneeberg statt.

Die Männer um Kapitän und Spielertrainer René Fritzsche wollen nach zwei Auswärtssiegen alles daransetzen, auch zu Hause ihre weiße Weste zu behalten. Um dies zu realisieren, kann Fritzsche auf den gesamten Kader zugreifen, denn auch die verletzten Frank Förster und Heiko Koller sind fit und wollen wieder ins Geschehen eingreifen.

Gegen Bad Düben kommt es bereits zum Rückspiel in dieser noch jungen Saison. Auswärts konnten die Auer Ende September knapp mit 3:1 die Oberhand behalten.

Reichenbach ist nach drei Spielen bisher noch sieglos, jedoch eine nie zu unterschätzende Mannschaft, die alles daran setzen wird, endlich die ersten Punkte der Saison einzufahren. Aue und Reichenbach kennen sich bereits aus vielen Duellen, auch aus der Bezirksliga und oft gingen beide Teams mit jeweils einem Sieg und einer Niederlage vom Platz.

Die Brünlasberger erwarten daher spannende Spiele und hoffen auf lautstarke und zahlreiche Unterstützung von den Zuschauerrängen. Anpfiff zum ersten Aufschlag ist um 14 Uhr. Eintritt zu beiden Spielen ist frei. Für das leibliche Wohl wird ebenfalls gesorgt.

Sieg gegen den VC Leipzig SSR

Die Volleyballer vom SV Aue Brünlasberg gewannen am letzten Samstag auch ihr zweites Auswärtsspiel der Saison. Mit 3:1 wurde der Talentstützpunkt vom VC Leipzig nach anfänglichen Schwierigkeiten noch in die Schranken gewiesen.

Ohne Jörg Stiefler und die verletzten Frank Förster und Heiko Koller mussten die Auer in den ersten Satz gehen. Somit standen diesmal Routinier Rene Gebhardt auf der Außen- und Nachwuchsspieler Peter Nitschke auf der Mittelblockposition in der Startsechs. Der erste Satz zeigte zu Beginn ein ausgeglichenes Spiel. Beiden Teams merkte man jedoch noch Abstimmungsschwierigkeiten an. Zur Mitte des Satzes konnte sich Aue erstmals etwas absetzen (18:14), im Anschluss aber ging der Spielfaden durch leichte Annahme- und Angriffsfehler vollkommen verloren und der Satz wurde mit 21:25 an Leipzig verschenkt.

Im zweiten Satz kam der Motor der Brünlasberger besser ins Laufen. Eine stabilere Annahme sorgte für einen geordneten Spielaufbau durch Zuspieler René Fritzsche. Zur Mitte des Satzes konnte man sich eine 12:10 Führung erspielen. Durch gezielte Flatteraufgaben von Neuzugang Sascha Morgner konnte diese Führung sogar auf 19:14 ausgebaut werden. Die B-Jugendspieler vom VCL konnten zwar nochmals auf 19:17 verkürzen, aber nach einer Auszeit bei Aue wurde der Druck nochmals erhöht und der Satz mit 25:18 gewonnen.

Die Einwechslung von Tobias Schwind auf die Mittelblockerposition und die Umstellung von Sascha Morgner auf die Außen- und Daniel Schwind auf die Diagonalposition zeigte sofort seine Wirkung. Der Block bremste nun die gegnerischen Angreifer reihenweise und erneut gute Aufgaben sorgten zur Mitte des Satzes für eine beruhigende Führung von 16:10. Wiederum gab man den Leipzigern kaum Gelegenheiten ins Spiel zurückzukommen und die Auer gewannen Satz Nummer drei deutlich mit 25:13.

Ähnliches Bild dann auch im vierten Satz. Nach ausgeglichenem Beginn legte Aue einen Zahn zu und ging 11:8 in Führung. Immer wieder druckvolle Aufgaben ließen die Gastgeber kaum zur Entfaltung kommen und es konnten immer wieder aus abgewehrten Bällen zweite Angriffschancen genutzt werden. Die Brünis bauten ihren Vorsprung auf 20:13 aus und gewannen auch Satz vier klar mit 25:16.

Fazit dieses Spiels: Nach anfänglichen Problemen und verschenktem ersten Satz zeigten die Auer auch im weiteren Verlauf kaum, zu was sie in der Lage sind. Es muss noch viel an der Abstimmung, Annahme und Feldabwehr gearbeitet werden, um auch gegen stärkere Gegner zu bestehen.

Somit liegt viel Arbeit vor den Brünlasbergern, die erst am 27.Oktober wieder ins Spielgeschehen eingreifen. An diesem Tag laden die Brünlasberger zum ersten Heimspieltag der Saison ein, diesmal allerdings in der Sporthalle des Herder-Gymnasiums in Schneeberg. Zu Gast sind dann die Mannschaften aus Bad Düben und Reichenbach

 

Erster Erfolg der Saison in der Fremde

In ihre dritte Saison in der Landesklasse West starteten am letzten Samstag die Volleyballer vom SV Aue Brünlasberg. In der Sommerpause hat sich das Gesicht der Mannschaft verändert. Nils Böhme, Denis Baumann und Andre Eichelkraut haben die erste Mannschaft verlassen. Jedoch haben die Auer auch zwei Neuzugänge zu verzeichnen. So wechselte Sascha Morgner vom Regionalligisten VSV Oelsnitz in die Kreisstadt. Mit seiner Erfahrung und Athletik, immerhin ist er knapp 2m groß, wird er den Auern eine große Verstärkung sein. Zweiter „Neuer“ ist der junge Peter Nitschke, der vom Kreisligisten Bockau-Lauter kam. Der 19-jährige zeigte in der Vorbereitung ansprechende Leistungen und wird den Konkurrenzkampf auf der Mittelblockerposition verschärfen.

Nach einer anstrengenden Vorbereitung mit Trainingslager und Vorbereitungsturnier ging es zum ersten Punktspiel zum letztjährigen Viertplatzierten Bad Düben. Gleich zu Beginn des ersten Satzes konnte sich Aue leicht absetzen(3:0), aber durch mehrere Annahmefehler konnte Bad Düben schnell wieder ausgleichen (7:7). Nach einer Auszeit besannen sich die Auer jedoch wieder und konnten sich über gute Aufschläge von Peter Nitschke und Daniel Schwind erneut eine Führung schaffen. (19:16) Allerdings zum Ende wurde es nochmals spannend und Aue konnte erst den vierten Satzball zum 27:25 Satzgewinn nutzen.

Ähnliches Bild im zweiten Satz. Kein Team konnte sich entscheidend absetzen. Zum Satzende konnten die Brünlasberger erneut die ersten beiden Chancen (24:22) zum Satzgewinn nutzen. Nervenstark wurde die nächste Möglichkeit erspielt und mit 26:24 die 2:0 Satzführung eingefahren.

Nach einer ausgeglichenen Anfangsphase konnte sich Bad Düben auf 16:19 absetzen. Aue konterte mit guten Aufschlägen und starker Blockarbeit und ging seinerseits 24:23 in Führung. Diesmal scheiterte man aber an den eigenen Nerven und vergab durch drei einfache Fehler im Angriff die Chance auf ein klares 3:0. (24:26)

Aber die Gäste aus dem Erzgebirge ließen sich nicht entmutigen und gingen motiviert in den vierten Satz. Und hier konnte man sich gleich zu Beginn entscheidend absetzen (12:4). Gezielte Flatteraufgaben von Jörg Stiefler und Heiko Koller stellten die Gastgeber vor enorme Probleme und brach den Willen der Dübener. Mit 25:21 gewann Aue den vierten Satz und somit das erste Auswärtsspiel knapp, aber verdient mit 3:1

Lang kann man sich aber auf diesem Erfolg nicht ausruhen, denn am kommenden Samstag geht es schon zum nächsten Spiel nach Leipzig zum dort ansässigen Landesstützpunkt vom VC Leipzig.