Saison 2008/09
Hier finden Sie Ankündigungen und aktuelle Berichte zu den Spielen
Wohin in den kommenden Sommerferien? Für junge Volleyballfans ist dies keine Frage. Denn volleyfuture.de bietet in den Ferien insgesamt 5 VolleyballCamps in der "Tabakstanne" Thalheim an. Daran teilnehmen können alle Kinder, Teens und Jugendliche im Alter von 9 bis 19 Jahren.
Auf dem Programm stehen Technik- und Taktikschulung sowie Koordinationstraining", erklärt Rico Fritzsch, der mit seinem erfahrenem Trainerteam, dem auch in diesen Jahr der ehemalige Juniorennationaltrainer Dr. Buchholz angehört, die jungen Volleyballer/innen anleitet.
Im "Camp-Paket" zum Gesamtpreis von nur 156,00 EUR sind die Übernachtung, Vollpension, Vesper, kostenlose alkoholfreie Getränke, 2 Badbesuche, Grillabend, Kino, Disko enthalten.
Alle Termine der volleyfuture.de Sommer Camps im Schullandheim Thalheim/Sachsen:
28.06. - 03.07.
05.07. - 10.07.
12.07. - 17.07.
19.07. - 24.07.
02.08. - 07.08.
Vorkenntnisse sind nicht unbedingt erforderlich, da bei Bedarf in verschiedenen Leistungsgruppen gespielt und trainiert wird.
Anmeldeunterlagen und weitere Informationen zum Camp erhalten Sie unter der Internetadresse www.volleyfuture.de, gern stehen wir Ihnen für weitere Fragen auch telefonisch unter 0175/2438771 zur Verfügung
Mit einem knappen 3:2 Tiebreaksieg beschließen die Volleyballer des SV Aue Brünlasberg ihre Aufstiegssaison 2008/09 und gehen nun erst einmal in eine kurze Sommerpause, ehe es Mitte Juni schon wieder an die Vorbereitung für die neue Saison geht.
Im ersten Satz gegen den bis dahin auf Platz 2 liegenden Verfolger aus Reichenbach gelang den Auer kaum etwas. Eine indiskutable Annahmequote und damit einseitiges Angriffsspiel ermöglichte dem Gegner viele Punktgewinne und somit ein Start nach Maß mit einem 14:25 Satzgewinn. Das war wenig aufsteigerlike.
Doch schon im zweiten Satz folgte eine Steigerung der Auer. Mit verbesserter Annahme gelang es zusehends das Angriffsspiel der Gäste variabler zu gestalten und stellte den Gegner vermehrt vor größere Probleme als im ersten Satz. Mit diesem Schwung konnten sich die Erzgebirger Satz zwei mit 25:20 sichern.
Ähnliches Bild im dritten Spielabschnitt. Aue konnte sein Spiel variabel gestalten, störte den Gegner mit gezielten Aufgaben am geordneten Spielaufbau und auch im block konnte nun vermehrt gepunktet werden. Aber auch Reichenbach kämpfte verbissen, den 25:22 Satzgewinn der Auer konnten sie aber trotzdem nicht vermeiden.
Im vierten Satz stellte Trainer Fritzsch die Startsechs nochmal um. Doch dies brachte eher Verwirrung ins Auer Spiel und es gelang kaum noch etwas. Ein unterirdischer 13:25 Satzverlust sorgte für den 2:2 Satzausgleich und der Tiebreak musste die Entscheidung bringen.
Hier gingen die Auer wieder konzentrierter zu Gange und konnten sich beim Stande von 4:4 entscheidend auf 8:4 absetzen. Diesen Vorsprung ließen sie sich auch nicht mehr aus der Hand nehmen und gewannen Satz 5 mit 15:9 und schlossen die Saison mit ihrem 15 Sieg gebührend ab.
Randnotiz: Im anschließendem Spiel unterlagen die Reichenbaher auch noch dem Chemnitzer PSV mit 2:3 und mussten ihre Vizeplatzierung doch noch an die Chemnitzer abgeben und sich mit Tabellenplatz 3 begnügen. Beim Abstiegsspieltag in Milkau gelang den Gastgeber durch zwei knappe 3:2 Siege gegen die mitabstiegsbedrohten Delitzscher und Lok Leipzig Nordostler doch noch der Klassenerhalt und somit der Verbleib in der Sachsenklasse.
Mit dem 3:1 Sieg gegen Abstiegskandidat SV Union Milkau schafften die Volleyballer vom SV Aue Brünlasberg den vorzeitigen Aufstieg in Sachsen höchste Spielklasse - die Sachsenliga. Aufgrund dessen schmerzte die anschließende Niederlage der Auer gegen die Nachwuchsmannschaft vom VC Leipzig nicht ganz so sehr.
Doch tat man sich zu Beginn des ersten Spiel am letzten Heimspieltag der Saison recht schwer. Eine hohe Eigenfehlerquote im Aufschlag und die starke Abwehr der Milkauer machten es den Auern schwer selbst zu Punkten. (11:13) Auch im weiteren Verlauf konnte dies nicht geändert werden und der 21:25 Satzverlust setzte den ersten Dämpfer des Tages. Ähnliches Bild auch im zweiten Satz. Aue machte zu viele Fehler, fand sich früh im Rückstand (7:11) und haderte mit sich selbst. Erst die zweite Auszeit von Trainer Rico Fritzsch schien seine Mannen erst wach zu rütteln. Mit verbesserter Blockarbeit und variablen Aufschlägen gelang es den Gastgebern vorbeizuziehen und den Satz noch mit 25:22 für sich zu entscheiden.
Satz drei und vier gingen dann deutlich mit 25:13 und 25:14 an die Brünlasberger. Von Beginn an zeigte man nun, was man zu spielen in der Lage ist und zog den Milkauern frühzeitig den Zahn. Aus einer sicheren Annahme heraus setzte Zuspieler Rene Fritzsche seine Angreifer immer wieder gekonnt in Szene, der Block bremste vermehrt die gegnerischen Angreifer und in der Abwehr konnte man auch immer wieder glänzen.
Nach dem Abpfiff hallte noch lang das "Aufstieg, Aufstieg" - Jubeln durch die Halle und die Auer feierten mit den 80 Fans in der Halle das erreichte Saisonziel mit Freibier.
Im zweiten Spiel des Tages gegen den VC Leipzig III gab im ersten Satz Trainer Fritzsch den Spielern der zweiten Garde die Möglichkeit sich vor heimischen Publikum zu präsentieren. Man merkte jedoch die fehlende Abstimmung in mancherlei Situationen und so ging Satz eins mit 20:25 an die Gäste.
Im zweiten Satz dann ein früher 6:10 Rückstand der Brünlasberger. Aber nach der Einwechslung von Jens Ellmrich und Jörg Stiefler kam ein wenig mehr Sicherheit ins Spiel. Aue verkürzte und sicherte sich den Satz mit 25:21.
Jetzt wollte man natürlich auch den Sieg gegen das Nachwuchsteam des insolventen Erstligisten. Doch die Motivation schien in Übermotivation umzuschlagen und durch zu viele kleine Fehler ließ man sich aus dem Konzept bringen. Somit ging Satz drei mit 22:25 erneut an die Leipziger.
Trainer Fritzsch stellte zu Beginn des vierten Satzes die Startsechs um. Doch durch mehrere ungenaue Annahmen und damit fehlenden Druck im Angriff lag man frühzeitig mit 5:12 in Rückstand. Der Wille der Auer war nun endgültig gebrochen, kein Aufbäumen mehr. Ein indiskutabler 13:25 bescherte ihnen somit die erste Heimniederlage in der Liga.
Trainer Fritzsch meinte nach dem Spiel: "Das Saisonziel ist erreicht. Ich freue mich für die Mannschaft, sie hat es sich verdient. Schade nur für die Zuschauer, dass wir das zweite Spiel so verloren gegeben haben."
Kapitän Tobias Czwienczek: "Nach dem Verpassen des Aufstiegs in der Relegation im letzten Jahr sind wir natürlich happy dieses Mal den direkten Aufstieg geschafft zu haben. Zwar schmerzt die Niederlage gegen den VCL ein wenig, jedoch war nach dem Sieg gegen Milkau die Spannung weg."
Zum letzten Heimspieltag in der Sachsenklasse West treten die Volleyballer des SV Aue Brünlasberg am Samstag um 14.00 Uhr, in der Sporthalle BZS für Technik in Aue an.
Mit der jungen Mannschaft des VC Leipzig und dem SV Union Milkau, trifft man dabei auf den aktuellen 6 bzw. Tabellenletzten der Sachsenklasse West. Mit 6 Punkten Vorsprung bei noch 3 Spielen, reicht den Auern ein Sieg, um in die vierthöchste Spielklasse Deutschlands aufzusteigen. Trainer Rico Fritzsch warnt sein Team aber vor voreiligen Siegesfeiern.
„ Milkau steht zwar schon als Absteiger fest, sie werden aber alles versuchen, uns die Suppe zu versalzen. Deshalb verlange ich von meinem Team vollen Einsatz. Nach dem großen Pokalspiel müssen wir unbedingt wieder umschalten und uns auf den Ligaalltag konzentrieren“. Dabei hoffen die Volleyballer auf eine große Kulisse. „Ich wünsche mir, dass viele Zuschauer den Weg in die Halle finden, um die Mannschaft zum Aufstieg zu peitschen. Ich denke, die Jungs haben sich das mehr als verdient“, so Fritzsch weiter. Im zweiten Spiel des Tages wartet mit dem VC Leipzig III ein harter Brocken. Nach anfänglichen Startschwierigkeiten mit 6 Niederlagen in Folge, steigerten sich die jungen Leipziger immer mehr und belegen dank 4 Siegen aus den letzten 5 Spielen Platz 6 in der Tabelle. Das Hinspiel konnten die Auer trotz 0:2 Satzrückstand, noch recht deutlich mit 3:2 gewinnen. Doch diesmal steht eine ganz andere Leipziger Mannschaft auf dem Feld. Sie haben in den letzten Wochen unter anderen den Zweiten und Dritten der Tabelle geschlagen. „Wir müssen 100 Prozent geben, die werden mit jedem Spiel besser“, so Außenangreifer Jörg Stiefler. Mit einem Sieg soll der Heimspieltag perfekt gemacht werden. Im Anschluss wollen die Volleyballer gemeinsam mit ihren Fans eine Aufstiegsfeier cellebrieren. Dazu gibt es Freibier und für das leibliche Wohl ist ausreichend gesorgt. Und auch für die Kinder gibt es ein kleines Highlight. Es wird extra zum Heimspieltag eine große Hüpfburg in der Halle aufgebaut. „ Wir hoffen, dass wir damit auch Familien in die Halle locken können“, sagt Zuspieler Silvio Bernhardt. Eintritt ist wie immer frei!
Die Sachsenklasse-Männer des SV Aue-Brünlasberg sind am Sonnabend mit einem 3:0-Sieg vom SV Lok Engelsdorf zurückgekehrt und haben damit drei Spiele vor Schluss den Aufstieg in die Landesliga so gut wie in der Tasche.
So klar, wie es das Ergebnis aussagt, war das Spiel jedoch nicht. Im ersten Satz starteten die Auer sehr nervös und sahen sich gleich einem 6:10 Rückstand entgegen. Auch in der Folge brachten die Auer kaum Brauchbares zustande und so nahm Trainer Rico Fritsch beim 13:17 seine zweite Auszeit. Im Anschluss daran gelang es den Brünlasbergern zu verkürzen und beim Stand von 24:23 reichte es zur ersten Führung. Clever verwandelten sie dann auch den Satzball zum 25:23 Satzgewinn.
Ähnliches Bild auch im zweiten Satz. Von Beginn an lief man wieder einem Rückstand hinter her (4:7). Zu viele ungenaue Annahmen ließen das Angriffspiel der Auer immer wieder stocken. Beim 13:16 musste erneut Trainer Fritsch einschreiten und in der Auszeit seine Mannen wachrütteln. Dies zeigte seine Wirkung und Aue schaffte nicht nur den Ausgleich, sondern ging seinerseits 21:19 in Führung. Diese gaben sie dann auch nicht mehr aus der Hand und gewannen den Satz mit 25:22.
Im dritten Durchgang sahen dann die 25 mitgereisten Fans aus Aue ein ausgeglichenes Spiel zwischen beiden Teams. Erst zum Ende des Satzes gelang es den Gästen zuzulegen und sich einen 4-Punkte Vorsprung zu erarbeiten. Diesen brachten sie dann auch sicher ins Ziel (25:20) und lautstark wurde der Spielgewinn mir den Fans und Anhängern gefeiert.
Ein großes Dankeschön sei hier nochmals allen gesagt, die die lustige Reise nach Leipzig mit angtreten sind. Es war eine geile Stimmung in der Halle - mit solchen Fans kann man einfach nicht verlieren!! ;o)
Auch am Sonntag im Sachsenpokal-Viertelfinale in eignener Halle verkauften sich die Erzgebirger vor 100 Zuschauern richtig gut. So lieferten sie dem haushohen Favoriten und Spitzenreiter der Regionalliga, VC Dresden, einen Riesenkampf und verloren nur 2:3 (25:23/21:25/25:23/17:25/10:15). Im anschließenden Endspiel trafen die Dresdner auf Regionalliga-Konkurrent TSV Leipzig, der vor dem Auftritt der Auer die Landesklasse-Mannschaft aus Görlitz 3:0 besiegt hatte. Das Team von der Elbe zog letztlich mit einem 3:0-Erfolg ins Halbfinale ein.
Ein erneuter Auswärtssieg der Volleyballer vom SV Aue Brünlasberg bescherte ihnen den zwölften Sieg in dieser Saison und lässt die Auer weiterhin vom Aufstieg träumen. Trotz einer eher schwachen Leistung reichte es am Ende beim Tabellenletzten SV Lok Leipzig Nordost zum 3:1 Erfolg.
Im ersten Satz ging es zunächst sehr ausgeglichen zu. Beide Teams brachten ihr Side-Out durch und punkteten sicher. Die Auer erhöhten zur Mitte des Satzes die Schlagzahl und setzten sich auf 21:14 ab. Der Satz schien sicher. Es folgte jedoch ein totaler Einbruch im Spiel der Erzgebirger. Angriffe scheiterten reihenweise im Lok-Block oder wurden verschlagen. Auch zwei Auszeiten und Auswechslungen durch Aues Trainer Fritzsch brachte nicht die erhoffte Veränderung und so sah man sich einer 21:23 Führung der Leipziger entgegen. Aber so schnell schenkte man den Satz nicht her. Aue holte den Wechsel zum 22:23, wehrte zwei Satzbälle ab und nutze den ersten eigenen zum 26:24 "Doch-Noch"-Satzgewinn.
Satz zwei verlief die gesamte Zeit sehr ausgeglichen. Kein Team schaffte es sich entscheidend abzusetzen. Im Satzfinale hatten die Gastgeber das bessere Ende für sich und gewannen 24:26 diesen Spielabschnitt.
Im dritten Satz konnte dann Aue erstmals spielerisch überzeugen. Gut inszenierte Angriffe und erfolgreiche Blocks sorgten für eine 15:10 Führung. Aue gewann Satz drei mit 25:16 und holte sich somit die 2:1 Satzführung.
Nun sollte der Spielgewinn im vierten Satz gesichert werden. Aber der an diesem Tag gut aufgelegte Gegner spielte munter mit und es entwickelte sich ein enger Spielverlauf. Aue kämpfte viel oft mit ungenau ans Netz gebaggerten Annahmen und auch in der Feldabwehr wurde kaum ein Ball geholt. Jedoch konnte der Gast immer mindestens eine Ein-Punkt-Führung (10:9, 22:20) bis ins Satzfinale behaupten. Als die Leipziger den 23:23 Augleich schafften, punktete im Gegenzug Aues bester Spieler und einziger Lichtblick in viel Trübem an diesem Tag Jens Ellmrich zweimal erfolgreich über die Mittelposition zum 25:23. Der 3:1 Satz- und somit Spielgewinn wurde lautstark bejubelt, konnte aber über die eher schlechte spielerische Leistung nicht hinwegtäuschen.
Zuspieler Rene Fritzsche nach dem Spiel: "Das war heut eher Krampf statt Kampf."
Durch die Niederlage von Turbine Leipzig im zweiten Spiel des Tages konnten die Auer ihre Tabellenführung behaupten und leicht ausbauen. Ärgster Verfolger ist jetzt Reichenbach, die jedoch vier Spiele weniger auf dem Konto haben. Aue hat nun erstmal eine sechswöchige Spielpause vor sich, ehe es am 14. März zum nächsten Auswärtsspiel nach Engelsdorf geht.
Den Volleyballern vom SV Aue Brünlasberg gelang am letzten Samstag ein erneuter Sieg in auswärtiger Halle. Beim Sachsenligaabsteiger Chemnitzer PSV gewannen die Auer nach 70 Minuten Spielzeit mit 3:0 nach Sätzen.
Im ersten Satz gingen die Gastgeber zu Beginn mit 1:4 in Front. Doch die Auer kamen nach und nach besser ins Spiel und konterten mit gezielten Aufschlägen und guter Blockarbeit (12:7). Aber fehlende Konzentration und Konstanz im Spiel der Gäste lies den Gegner nicht nur ausgleichen, sondern sogar auf 16:19 davon ziehen. Trainer Fritzsch nahm eine Auszeit und fand die richtigen Worte seine Mannen neu zu motivieren. Die Brünlasberger spielten nun wieder aggressiver und gingen ihrerseits in Führung (20:19). In der Folge setzte sich kein Team entscheidend ab und in der Verlängerung nutzte Aue die dritte Möglichkeit zum 27: 25 Satzgewinn.
Der zweite Satz verlief bis zum 8:8 ausgeglichen. Danach waren es erneut die Auer, die sich durch einige Abwehraktionen absetzen konnten (12:8). Doch wieder fehlende Konstanz im Auer Spiel lies den Vorsprung schmelzen. Wieder musste Trainer Fritzsch eingreifen und in einer Auszeit die Auer wachrütteln. Dies zeigte auch seine Wirkung und Aue holte sich mit 25:21 auch Satz Nummer zwei.
Im dritten Satz schien der Wille der Chemnitzer frühzeitig gebrochen zu sein. Mit 12:2 schuffen sich die Erzgebirger eine klare Führung. Alle Spieler erhielten nun ihre Einsatzchance. Auch wenn es den Chemnitzern durch starke Sprungaufschläge gelang auf 22:18 zu verkürzen, war der Satzgewinn nie in Gefahr und Aue feierte mit 25:18 den Satz- und somit Spielgewinn. Bester Akteur bei den Auern war diesmal Sascha Morgner, der in Angriff kaum zu stoppen war und auch im Block immer wieder glänzen konnte.
Mit diesem Erfolg festigt der SV Aue Brünlasberg seine Tabellenführung in der Sachsenklasse West. Jedoch gilt es diese bereits kommende Woche beim Tabellenletzten Lok Leipzig Nordost nicht leichtfertig zu verspielen. Die Auer erwarten einen motivierten Gegner, der um jeden Ball kämpfen und jede Möglichkeit zum Verlassen der Abstiegsränge nutzen wird.
Der SV Aue Brünlasberg konnte am vierten Heimspieltag der Saison erneut zwei Siege einfahren. Die Auer gewannen 3:1 gegen Lok Nordost Leipzig und 3:0 gegen Delitzsch II und können somit eine Serie von insgesamt 10 Siegen hintereinander in eigener Halle aufweisen.
Im ersten Spiel gegen Lok Nordost Leipzig gelang es den Gästen zuerst sich zur Mitte des Satzes abzusetzen (11:13). Viele verschlagene Aufgaben, Netzfehler und kaum gelungene Angriffe ließen keinen Fluss ins Auer Spiel kommen. Leipzig nutzte diese Phase geschickt aus und sicherte sich Satz eins mit 22:25.
Zu Beginn des zweiten Satzes fand sich Aue erneut in Rückstand (3:8). Trainer Fritzsch reagierte und brachte mit Rene Fritzsche und Michael Herold zwei neue Kräfte ins Spiel. Dies brachte auch den gewünschten Erfolg. Die Gastgeber verkürzten immer weiter (11:13) und gingen durch eine Aufschlagserie von Frank Förster sogar mit 17:14 in Führung. Diesen Vorsprung verwalteten sie dann auch bis zum 25:20 Satzgewinn.
Im dritten Satz zeigten die Brünlasberger von Anfang an ihr wahres Leistungsvermögen. Mit gezielten Aufgaben setzten sie die gegnerische Annahme vor große Schwierigkeiten. Immer wieder punkteten die Auer nach abgewehrten Angriffen der Leipziger und feierten einen deutlichen 25:15 Satzgewinn.
Nun sollte der Sieg perfekt gemacht werden. Doch fehlte zu Beginn die nötige Konzentration und Leipzig ging 6:11 in Führung. Doch nach einer Auszeit gelang erneut durch gefährliche Flatteraufgaben und gute Blockarbeit der Ausgleich (11:11). Aue witterte nun Morgenluft und ging im weiteren Verlauf mit 20:16 in Führung. Doch Lok gab nicht auf, verkürzte nochmals auf 21:19, ließ sich jedoch nach einer umstrittenen Schiedsrichterentscheidung aus dem Rhythmus bringen. Diese Chance nutzten dagegen die Auer zum 25:20 und somit zum 3:1 Sieg.
Gegen Delitzsch II im zweiten Spiel gingen die Auer von Beginn an in Front (6:1) und gaben den Gästen kaum Gelegenheiten entscheidend zu verkürzen. Immer wieder scheiterten die Angriffe des Gegners im Block oder wurden von der gut positionierten Abwehr geholt. Auch eine Schwächephase vom 10:4 zum 10:9 brachte Aue nicht vom Weg ab. Nach einer Auszeit zogen sie das Tempo wieder an und gewannen Satz eins mit 25:17.
Gleiches Bild im folgenden Satz. Aue setzte sich früh ab (7:2). Die eigene Annahme stand sicher und so setzte Zuspieler Rene Fritzsche seine Angreifer immer wieder gekonnt in Szene. Doch wieder folgte eine Phase in der die letzte Konzentration fehlte (15:11). Erneut sah sich Trainer Fritzsch zu einer Auszeit gezwungen und nach ermahnenden Worten fanden die Auer zurück ins Spiel und gewannen Satz zwei erneut deutlich mit 25:15.
Im dritten Spielabschnitt konnte sich zu Beginn kein Team absetzen. Beide Kontrahenten punkteten zuverlässig (9:9). Doch zur Mitte des Satzes gelang es den Auern den Druck zu erhöhen und in Front zu gehen (15:11), mussten jedoch im Anschluss den Ausgleich erneut hinnehmen. Doch abgeklärt gelang eine erneute Führung zum 18:15 und diese reichte aus, den Satz in trockene Tücher zu bekommen (25:21) und somit das zweite Spiel zu gewinnen.
Die Auer feierten die beiden Heimerfolge ausgelassen mit den rund 40 lautstarken Zuschauern und bleiben somit weiterhin Tabellenführer der Sachsenklasse West. Doch schon in 14 Tagen muss man diese erneut verteidigen. Beim Tabellenvierten Chemnitzer PSV erwarten die Auer ein enges Spiel mit vielen Emotionen gegen einen routinierten Gegner, der im Hinspiel nur knapp mit 3:2 besiegt werden konnte.
Mit zwei völlig unterschiedlichen Gesichtern agierten die Volleyballer vom SV Aue Brünlasberger am letzten Wochenende in der ersten Runde des Sachsenpokals. Nach einem mühsamen Sieg gegen starke Leipziger, gelang gegen Sachsenligist Hoyerswerda ein wahrer Befreiungsschlag.
Nach der schmerzlichen 2:3 Niederlage letzte Woche in Auerbach, schwor Trainer Fritzsch sein Team ein . Er warnte davor, die ganze Sache nicht auf die leichte Schulter zu nehmen, denn auf dem Papier war man klarer Favorit gegen die junge Mannschaft vom TSV Leipzig 76 II aus der Bezirksliga.
Jedoch kam alles anders. Mit 16:25 wurden die Auer im ersten Satz förmlich überrollt. Kein Kampfgeist gepaart mit einer unterirdischen Annahme verhinderten ein geregeltes Spiel der Gäste.
Ähnliches Bild auch im 2. Satz, mit dem Unterschied, das man immerhin 22 Punkte schaffte. Zuspieler Silvio Bernhardt wurde in dieser Phase ziemlich allein gelassen von seinen Annahmespielern.
Die jungen Leipziger um Gästetrainer Mario Walden hatten ihre Hausaufgaben gemacht und nutzen die Schwächen der Auer gnadenlos aus. Beim Stand von 8:14 im 3. Satz standen Brünlasberger bereits mit dem Rücken zur Wand. Doch die zweite Auszeit sollte der Knackpunkt in diesem Spiel werden. Die Annahme wurde zusehends stabiler, so das der eingewechselte Rene Fritzsche seine Angreifer endlich variabel einsetzten konnte. Man holte Punkt für Punkt auf und konnte das Ruder nochmals herumreisen und Satz drei mit 25:19 für sich entscheiden.
Jetzt lief der Auer Motor endlich rund. Dies spiegelte sich im vierten Satz wieder. Mit steigendem Selbstvertrauen klappte nun fast alles und man holte Satz vier mit 25:14 .
Im entscheidenden Tie-Break startete man furios mit 3:0. Doch die unermüdlich kämpfenden Leipziger gaben sich nicht auf , Aue fiel in alte Schwächen zurück und sah sich beim Stand von 12:14 erneut auf der Verliererstraße. Mit Glück und Erfahrung gelang es, die Matchbälle abzuwehren und konnte seinerseits den ersten Matchball nach 1h 50 min zum 17:15 nutzen.
Fazit: Trotz der mahnenden Worte von Trainer Rico Fritzsch hat man den Gegner völlig unterschätzt. Allerdings muss man der Mannschaft von Mario Walden Anerkennung und Respekt zollen, für einen starken Auftritt.
Nun kam es zum entscheidenden Spiel um den Einzug in die nächste Runde gegen den Sachsenligisten Blau-Weiß Hoyerswerda, die sich im ersten Spiel des Tages gegen den Dresdner SC mit 3:2 durchsetzen konnten.
Als klarer Außenseiter konnten die Auer nun völlig befreit aufspielen, jedoch von Anfang an bemerkte man einen gewissen Siegeswillen im Team. Da stand plötzlich eine andere Auer Sechs auf dem Parkett. Mit druckvollen Aufschlägen, insbesondere von Rene Fritzsche und Jörg Stiefler setzte man die gegnerische Annahme unter Druck. Eine stabile Annahme ließ das Auer Angriffsspiel variieren und die Gegenangriffe wurden durch starke Blockarbeit ausgebremst. Einen Vorsprung 23:16 ließ man sich auch durch kleine zwischenzeitliche Unkonzentriertheiten nicht nehmen und gewann 25:22 Satz eins.
Der zweite Satz verlief bis sehr ausgeglichen. Beim Stand von 17:17 konnten sich die Auer auf 20:17 absetzen. Allerdings konnte man die Spannung nicht ganz halten und der erfahrene Landesligist nutzte dies eiskalt zum 24:26 Satzgewinn aus.
Doch keine Spur von Enttäuschung. Besonders die Mittelangreifer Heiko Koller und Jens Ellmrich konnten im dritten Satz mit starken Aktionen glänzen. Aber auch die beiden Außen Michael Herold und Andreas Riedel punkteten fast nach Belieben. Über die Stationen 17:11 und 23:16 nahm dem Favoriten den 3.Satz mit 25:19 ab.
In der Satzpause ermahnte Trainer Fritzsch nochmals zur vollen Konzentration auf den vierten Satz. Doch Hoyerswerda spielte jetzt sehr effektiv, nutzte die Unkonzentriertheiten der Auer aus und zwangen sie beim Stand von 3:8 zur 1.Auszeit. Allerdings mit Kampfgeist knapperte man Punkt für Punkt ab. (17:20). Doch sah man sich beim 22:24 zwei Satzbällen des Gegners gegenüber. Nun schlug die Stunde des Jens Ellmrich. Ihm gelangen 4 Punkte in Folge und entschied somit das Spiel nach 1h 44 min für Aue. Grenzenloser Jubel bei allen Spielern und sogar beim Trainer.
Heiko Koller: „ Das war mannschaftlich gesehen das beste Spiel dieser Saison "
„Wenn wir mit dieser Einstellung die nächsten Spiele angehen, muss uns nicht Bange werden“, so der glückliche Trainer Rico Fritzsch
Die Auer beenden somit das Volleyballjahr 2008 als Tabellenführer der Sachsenklasse West und stehen dazu noch in der zweiten Runde des Sachsenpokals. Dort wartet ein richtiger Volleyballeckerbissen auf die Erzgebirger. Darf man sich doch am 15 März 2009 mit dem aktuellen Tabellenführer der Regionalliga VC Dresden II messen. Doch bis dahin heißt es erst einmal erholen und am 10. Januar beim vierten Heimspieltag Punkte holen für die Liga.
Es spielten: Rene Fritzsche, Silvio Bernhardt, Andreas Riedel, Michael Herold, Heiko Koller, Jens Ellmrich, Rene Gebhardt, Jörg Stiefler, Trainer Rico Fritzsch
Der Tabellenführer der Sachsenklasse West SV Aue Brünlasberg musste am Samstag eine bittere Niederlage beim SV Auerbach 05 hinnehmen. Im Tie-Break mussten sich die Auer mit 13:15 geschlagen geben und verloren mit 2:3 Sätzen. Somit schmilzt der Vorsprung in der Tabelle auf nur noch zwei Punkte auf die Verfolger aus Chemnitz, Leipzig und Reichenbach.
Nachdem die Auerbacher im ersten Spiel nach über zwei Stunden Spielzeit dem Team aus Milkau unterlegen waren, gelang es den Auer nur schwer in die Gänge zu kommen. Den ersten Satz verschlief man fast gänzlich. Beim Stande von 7:6 kassierte man gleich sieben Punkte des Gegners und sah sich einem 7:13 entgegen. Unpräzises Spiel in allen Mannschaftsteilen verhinderte, dass die Auer entscheidend verkürzen konnten und somit ging der Satz mit 20:25 an Auerbach.
Im zweiten Satz legten die Auer eine Schippe zu. Man verschärfte den Druck auf die Annahme des Gegners mit Flatteraufgaben und das eigene Angriffsspiel klappte nun besser. Aue setzte sich früh ab (7:2) und ließ dem Gegner kaum Chancen heranzukommen. Mit dem 25:15 war der Satzausgleich hergestellt.
Ähnliches Bild im dritten Abschnitt. Aue konnte den Gegner mit Flatteraufgaben unter Druck setzen. Doch ein richtiger Fluss im Spiel kam nicht zu Stande. Viele Ungenauigkeiten ließen die Angriffsmaschinerie immer wieder stottern. Auch der erneut deutliche 25:16 Satzgewinn konnte darüber an diesem Tag nicht hinwegtäuschen.
Im vierten Satz zeigten die Gastgeber Kampfgeist und konnten sich früh absetzen (6:12). Die Auer schafften es nicht Fahrt aufzunehmen und dagegen zu halten. Immer wieder scheiterte man im Block der Auerbacher. Auch diverse Auswechslungen brachten nicht die erhoffte Änderung. Mit 19:25 musste man diesen Satz abgeben und im Tie-Break musste die Entscheidung fallen.
Und hier starteten die Brünlasberger mit vielen Eigenfehlern. Da ein Angriff in den Block, hier fehlende Abstimmung in der Verteidigung. Auerbach brachte dies mit 4:6 in Front. Aue kam aber nochmals auf 7:8 heran. Aber im Anschluss an den letzten Seitenwechsel zog Auerbach erneut davon. (9:14) In dieser Phase konnten die Auer kaum einen Ball am gegnerischen Block vorbeibringen. Aue schien geschlagen, jedoch schafften es die Auer durch gute Aufschläge und Abwehrarbeit auf 13:14 zu verkürzen. Doch leider kam dieser Zwischenspurt zu spät, denn die Gastgeber nutzen den fünften Matchball zum 13:15 und besiegelten somit die zweite Niederlage der Brünlasberger.
Mit nachdenklichen Gesichtern saßen die Gäste anschließend in der Kabine. Eine konkrete Aussage, warum man dieses Match verloren hatte, konnte keiner machen. Diagonal Sascha Morgner meinte: "Ich hatte heut kein gutes Gefühl. Vom ersten Spiel des Tages haben wir uns wohl einschläfern lassen. Es lief heut nicht rund, kein Mannschaftsteil konnte heut Normalform erreichen."
Als großer Gewinner gingen die Volleyballer vom SV Aue Brünlasberg aus dem Spitzenspieltag am letzten Samstag. Beim Auswärtsspiel in Leipzig trafen der Tabellendritte Turbine Leipzig auf den Zweiten Reichenbach und Tabellenführer Aue. Im ersten Spiel schlug Turbine die Vogtländer mit 3:1, verlor aber im Anschluss knapp 2:3 gegen die Brünlasberger.
Mit dem Wissen, bei einem Sieg sich bereits mit vier Punkten absetzen zu können, gingen die Gäste aus Aue im ersten Satz gegen die Leipziger zu Werke. Doch nur langsam kam man in die Gänge und lief einem Rückstand hinterher (1:4) Durch druckvolle Aufschläge und eine sichere Annahme konnte man aber aufholen und ging zur Mitte des Satzes in Führung (20:17). Mit großem Selbstvertrauen sicherte man sich dann Satz eins mit 25:19.
Mit dem Schwung des ersten Satzes ging es anschließend in den zweiten. Früh konnten sich die Erzgebirgler absetzen. (7:4) Auch ein kleiner Zwischenspurt der Turbine lies sie nicht von ihrem Weg abkommen (12:11). Immer wieder erarbeitete man sich zweite Angriffschancen und gewann mit 25:21 Satz zwei.
Zu sicher fühlten sich dann wohl nun die Auer. Leipzig dagegen ergab sich nicht kampflos. Den Brünlasbergern ging der Spielfaden komplett verloren. Ungenaue Annahmen lies das Angriffsspiel stocken und auch der Block war vermehrt zu löchrig. Den frühen Rückstand von 5:11 gelang es diesmal nicht aufzuholen und die Auer verloren Satz drei deutlich mit 16:25.
Frisch motiviert wollte man im vierten Satz den Sack endgültig zumachen. Danach sah es zu Beginn auch aus. Früh führte der Gast aus Aue erneut. (10:7) Doch immer wieder kleinere Ungenauigkeiten im Spiel der Auer lies den Gegner erneut herankommen (19:19) Nun wogte das Spiel hin und her. Aue konnte beim 24:23 und 25:24 zwei Matchbälle nicht nutzen. Stattdessen nutzte die Turbine ihrerseits den zweiten Satzball zum 28:26 und somit zum Satzausgleich.
Wieder einmal musste der Tie-Break die Entscheidung bringen. Und hier konnte sich Aue zu Beginn absetzen (5:3). Doch prompt konnterte Leipzig und führte mit 6:7. Aue wollte aber mit einer Führung das letzte Mal die Seiten wechseln und erkämpfte verbissen das 8:7. Anschließend konnte Turbine zwar nochmals ausgleichen, jedoch schaffte Aue durch eine Serie von vier Punkten die Vorentscheidung (12:8) und gewann schlussendlich mit 15:11 den Tie-Break.
Die Volleyballer vom SV Aue Brünlasberg konnten am letzten Samstag schon zum dritten Mal in Folge zwei Spiele an einem Heimspieltag erringen. Durch einen 3:0 Erfolg gegen Aufsteiger Engelsdorf und ein 3:1 gegen Delitzsch II wurden nicht nur die nächsten vier Punkte eingefahren, sondern auch Tabellenplatz eins erobert.
Im ersten Satz gegen Engelsdorf führte von Beginn an Silvio Bernhardt die Fäden des Auer Spiels und überzeugte dadurch, dass er seine Angreifer immer wieder vor einfache Blocksituationen stellte. Dies und gezielte Flatteraufgaben der Auer sorgten für eine deutlich Führung (10:4). Die Gäste aus Engelsdorf fanden kein aprobates Mittel, scheiterten auch öfters am Auer Block und verloren Satz eins deutlich mit 25:16.
Ähnliches Bild auch im zweiten Abschnitt. Nach einer ausgeglichenen Anfangsphase (5:5), zogen die Gastgeber das Tempo an und ging 13:6 in Führung. Aber ohne Einbruch wie in den letzten Spielen schafften es die Auer, den Satz in trockene Tücher zu bekommen und Satz zwei erneut mit 25:16 zu gewinnen.
Nach diesen deutlichen Satzgewinnen sollte natürlich der 3:0 Erfolg her. Doch zusehends fehlte den Auern die Spannung. Eine zwischenzeitliche Führung von 18:12 reichte nicht aus, um den Satz vorzeitig zu sichern. Ungenaue Annahmen verhinderten ein geordnetes Angriffsspiel. Engelsdorf glich aus (21:21) und ab diesem Zeitpunkt ging es hin und her zwischen beiden Teams. Über die Stationen 27:27, 30:30, 35:35 konnte jedoch kein Team den Gewinn verbuchen. Beide Teams hatten etliche Satz- bzw. Matchbälle (Aue 6, Engelsdorf 8). Erst nach einer Rekordsatzspielzeit von 48 Minuten verwandelte der an diesem Tag starke Michael Herold den siebten Spielball zum 39:37(!!). Ein Großteil der ca. 80 Zuschauer waren sich nach diesem Sieg einig. Dieser dritte Satz war nach den beiden deutlich gewonnenen Sätzen ein richtiges „Schmankerl“.
Das zweite Spiel gegen Delitzsch verlief ähnlich wie das erste. Nach personellen Umstellungen (Rene Fritsche für Silvio Bernhardt im Zuspiel und Jan Riedel für Michael Herold auf der Außenposition) gewannen die Auer durch gute Blockarbeit und erfolgreiches Angriffsspiel Satz eins mit 25:16.
Etwas spannender wurde dann der zweite Satz. Bis zum 8:8 hielten die Gäste noch mit, jedoch zog Aue dann unaufhaltsam davon. Gefährliche Flatteraufgaben von Andreas Riedel und gute Abwehrarbeit sorgten für den 25:20 Satzgewinn.
Einen eher unglücklichen Satzverlust mussten die Auer dann im dritten Satz hinnehmen. Bei einer Abwehraktion verletzte sich Mittelblocker Jens Ellmrich unglücklich an der Schulter und musste ausgewechselt werden. Da aber an diesem Tag nur 2 etatmäßige Mittelblocker zur Verfügung standen, nahm Frank Förster die ungewohnte Position ein. Doch das daraus resultierende Chaos und die fehlende Abstimmung auf dem Feld nutzen die Gäste zu ihrem 18:25 Satzgewinn.
Jedoch nicht entmutigt gingen die Auer in den vierten Satz. Michale Herold nahm die Mittelposition von Jens Ellmrich ein und Sascha Morgner kam auf der Diagonalposition für den bis dahin überzeugend agierenden Andreas Riedel aufs Feld. Und Beide fügten sich nahtlos in das Spiel der Brünlasberger ein. Nach einer ausgeglichenen Anfangsphase konnten die Auer den Druck erhöhen und sich eine Führung erarbeiten (17:12). Der Widerstand der Gäste war gebrochen und Aue feierte nach dem 25:15 den zweiten Sieg des Tages.
Durch die gleichzeitige Niederlage von Turbine Leipzig klettern die Auer nun auf Tabellenplatz eins. Doch Ausruhen kann man sich nur kurz. Geht es doch schon am kommenden Samstag erneut zu Turbine Leipzig, wo man sich bei einem Sieg bereits einen Vorsprung von vier Punkten auf die Leipziger schaffen kann.
An ihrem dritten Heimspieltag der Saison am kommenden Samstag wollen die Volleyballer vom SV Aue Brünlasberg erneut zwei Siege erringen und sich somit in der Tabellenspitze weiter etablieren und festsetzen. Mit 12:2 Punkten belegen sie derzeit den dritten Tabellenplatz, haben allerdings noch ein Spiel weniger als die Konkurrenz aus Reichenbach und Leipzig. Die Gegner SV Lokomotive Engelsdorf und Delitzsch II werden jedoch alles daran setzen, den Auern die Suppe gehörig zu versalzen.
Die Engelsdorfer sind Aufsteiger aus der Bezirksliga Leipzig. Jedoch belegen sie zurzeit mit 8:8 Punkten den fünften Tabellenplatz und stehen somit im sicheren Mittelfeld der Tabelle. Für die Auer sind die Randleipziger ein unbekanntes Blatt. Allerdings setzt sich die Mannschaft aus meist erfahrenen Spielern zusammen und hat in dieser Saison bereits etablierte Teams der Liga bezwingen können. Die Auer sollten daher gewarnt sein, diesen Gegner nicht auf die leichte Schulter zu nehmen und voll konzentriert zur Sache zu gehen.
Die Reserve des Zweitligisten aus Delitzsch ist der zweite Gegner an diesem Tag. Die Delitzscher befinden sich in einer Umbruchphase, in der vor allem junge Spieler ihre Chance erhalten und sich für die erste Mannschaft empfehlen sollen. Ihnen zur Seite stehen Spieler wie Kapitän Christian Wolff, die bereits Erfahrungen in der Regionalliga und sogar 2. Bundesliga gesammelt haben. Die Delitzscher sind daher ein unangenehmer Gegner. Auch der derzeitige achte Tabellenplatz sollte darüber nicht hinwegtäuschen. Die Brünlasberger sollten das Team aus Delitzsch entsprechend ernst nehmen.
Die Brünlasberger wollen erneut zwei Siege in eigener Halle einfahren und ihre Heimserie von vier gewonnen zu keinem verlorenem Spiel weiter ausbauen. Derzeit stehen Trainer Rico Fritzsch dafür alle Spieler zur Verfügung und er kann aus den Vollen schöpfen. Wer jedoch am Samstag in der Startsechs stehen wird, werden die Trainingsleistungen der nächsten Woche entscheiden. Die Auer aber hoffen erneut auf volle Zuschauerränge und laden dazu alle Fans, Freunde und Sponsoren des Volleyballsports recht herzlich ein. Gespielt wird ab 14 Uhr in der Sporthalle des BSZ für Technik in der Auer Neustadt. Für das leibliche Wohl wird wie immer gesorgt. Eintritt ist frei.
An ihrem zweiten Heimspieltag der Saison 2008/09 konnten die Volleyballer vom SV Aue Brünlasberg nicht nur zwei Siege erringen, sondern eroberten sich nebenbei auch den ersten Tabellenplatz zurück.
Im ersten Spiel des Tages ging es für die Auer gegen die Mannschaft vom SV Auerbach. Im Erzgebirgsderby tasteten sich beide Mannschaften zu Beginn ab. Kein Team konnte sich absetzen. Die Angriffsreihen bestimmten das Spiel. Doch beim Stande von 12:12 gelang es den Auern durch gezielte Flatteraufschläge und konsequente Blockarbeit sich deutlich abzusetzen (19:14) und Satz eins mit 25:17 zu gewinnen.
Im zweiten Satz gelang den Gästen aus Auerbach sich früh eine kleine Führung zu erarbeiten. (6:9) Den Auern fehlten in der Folge die Genauigkeit in der Annahme und Durchschlagkraft im Angriff. Auch Auswechslungen und Auszeiten durch Trainer Rico Fritzsch brachten nicht die erhoffte Wende und man gab den Satz mit 20:25 ab.
Mit frischem Wind und veränderter Startaufstellung konnten sich die Brünlasberger zu Beginn des dritten Spielabschnittes absetzen (4:0) Das Erfolgsrezept der Auer an diesem Tag, mit platzierten Aufschlägen den Gegner im Spielaufbau zu stören, ging voll auf. Die Auerbacher waren zu hohen Außenangriffen gezwungen und dort wartete meistens der gut positionierte Block der Auer. Somit ging Satz drei mit 25:19 wieder an die Gastgeber.
Ähnliches Bild im vierten Satz. Aue erneut früh in Führung (8:1). Aus einer stabilen Annahme heraus setzte Zuspieler Rene Fritzsche vor allem seine Außenangreifer Michael Herold, Sascha Morgner und Jörg Stiefler vor Einerblocksituationen und diese dankten es ihm mit krachenden Angriffen. Der Wille der Auerbacher war gebrochen (16:7) und sie ergaben sich fast kampflos. Aue gewann den Satz deutlich mit 25:18 und feierte somit den ersten Sieg des Tages.
Nach der 45minütigen Pause ging es im zweiten Spiel des Tages gegen Tabellenführer VSV Reichenbach. Die Voigtländer waren hoch motiviert und wollten ihren Platz an der Sonne nicht so leicht hergeben. Doch von Beginn setzten die Brünlasberger sie mit Flatteraufgaben weit jenseits der Grundlinie unter Druck. Dies störte den Spielaufbau der Gäste enorm und die Auer lagen zeitig in Führung (12:9) Diesen Vorsprung konnte man sogar noch ausbauen (22:13) Doch beim Stande von 24:14 war man sich wohl schon zu sicher und stellte kurzzeitig das Spielen ein. Der Gegner nutzte diese Phase und machte acht Punkte in Folge zum 24:22. Doch nach der zweiten Auszeit gelang den Auern doch noch der entscheidende Punkt zum 25.22.
Zu Beginn des zweiten Spielabschnitts ging Aue schnell mit 5:0 in Führung, kassierte aber postwendend den Ausgleich. Doch lies man sich davon nicht aus der Ruhe bringen und schuff sich durch gute Block- und Abwehrarbeit immer wieder zweite Angriffschancen und zog wieder davon (15:12) Die Reichenbacher versuchten immer wieder auszugleichen, doch schlussendlich ging der Satz mit 25:18 erneut an Aue.
Satz Nummer drei entwickelte sich zu einem echten Krimi. Eine erneute 5:0 Führung der Auer konnten die Gäste nach und nach ausgleichen (15:15) Ab diesem Zeitpunkt ging es zwischen beiden hin und her. Kein Team konnte sich entscheidend absetzen und so ging es in ein spanndendes Satzfinale. Zu erst hatte Aue zwei Matchbälle, konnte diese aber nicht nutzen. Die Voigtländer hatten beim 25:26 dann ihrerseits Satzball. Doch abgeklärt wurden dieser abgewehrt und nun konnte sich Aue zwei Chancen zum Sieg erarbeiten. Doch erneut wehrte Reichenbach diese ab und hatte beim 28.29 die zweite Möglichkeit zum Satzgewinn. Doch zeigten sich die Auer nervenstark und nutzen im Anschluss beim 30:29 den fünften Spielball zum Satz und Spielgewinn. (31:29
Laut wurde dieser zweite Sieg mit den rund 60 Zuschauern bejubelt und die damit verbundene Zurückeroberung des ersten Tabellenplatz von den Reichenbacher Gästen.
Die Auer haben nun erst einmal drei Wochen Pause und können sich intensiv auf den nächsten Heimauftritt am 29.11. vorbereiten. Zu Gast werden dann der starke Aufsteiger Lok Engelsdorf und die zweite Vertretung vom GVSE Delitzsch sein.
Ihre erste Niederlage der Saison 2008/09 kassierten die Volleyballer vom SV Aue Brünlasberg am letzten Samstag gegen den Sachsenligaabsteiger Turbine Leipzig. Nach einer 84 Minuten mussten sich die Auer mit 1:3 nach Sätzen geschlagen geben.
Gleich zu Beginn des ersten Satzes liefen die Auer einem Rückstand hinterher (3:7), der Trainer Rico Fritzsch zu seiner ersten Auszeit nötigte. Danach kam man besser ins Spiel. Mit druckvollen Aufgaben schaffte Aue den Ausgleich und konnte sich sogar mit vier Punkten absetzen (17:13). Doch dieser Vorsprung brachte keine Sicherheit ins Spiel. Immer wieder schwache Annahmen sorgten für zu berechenbares Angriffsspiel. Der Leipziger Block stoppte immer wieder die Auer Außenangreifer, brachte den Gastgeber wieder in Führung und routiniert brachten die Leipziger den Satz nach Hause (22:25)
Ähnliches Bild im zweiten Satz. Aue zu Beginn diesmal in Führung (7:5) Doch Ungenauigkeiten in Annahme und ein löchriger Block ließen den Gegner erstarken. Dieser zog vorbei (13:17) und konnte auch den zweiten Satz gewinnen (22:25)
Im dritten Satz starteten die Brünlasberger sehr dynamisch. Eine schnelle 6:1 Führung war das Ergebnis und machte Hoffung, den Sieg möglicherweise doch noch zu erringen. Aber es fehlte einfach die Routine, einen solchen Vorsprung zu verwalten. Turbine kam erneut wieder zurück ins Spiel und sah beim 18:20 schon wie der sichere Sieger aus. Aue ergab sich jedoch noch nicht. Nach einer Auswechslung stand der Block plötzlich unüberwindbar für die Leipziger Angreifer und sorgte für einen doch noch glücklichen 25:21 Satzgewinn der Auer.
Mit frischem Mut gingen die Gäste aus dem Erzgebirge in den vierten Satz. Doch hier zeigte sich schnell, dass der Satzgewinn nur ein Strohfeuer war. Frühzeitig lag Aue zurück. (2:7) Aue ergab sich nach und nach seinem Schicksal. Leipzig dagegen baute seinen Vorsprung weiter aus (9:15) und gewann Satz vier deutlich mit 16:25.
Das unterlegene Auer Team konnte in keiner Weise an die letzten Spiele anknüpfen. Vor allem in den Bereichen Annahme und Abwehr spielte man unterirdisch. Auch wurden die taktischen Marschrouten von Trainer Fritzsch nur selten befolgt und umgesetzt. Dass ein Sieg durchaus möglich gewesen wäre, zeigte das erste Spiel des Tages, in dem der Chemnitzer PSV mit 3:0 gegen Turbine gewann.
Aue rutscht nach dieser Niederlage auf Tabellenplatz drei ab. Das nächste Spiel der Brünlasberger findet am 8. November statt. Da erwarten die Auer zum zweiten Heimspieltag der Saison zwei richtig dicke Brocken. Neben der routinierten Mannschaft aus Auerbach wird auch Tabellenführer Reichenbach in Aue aufschlagen. Es werden daher spannende Derbys erwartet.
Heimdebüt mit zwei Siegen
Am ersten Heimspieltag in der Saison 2008/09 konnten die Volleyballer vom SV Aue Brünlasberg zwei Siege einfahren und somit ein gelungenes Heimdebüt feiern. Konnte man nach Startschwierigkeiten Milkau mit 3:1 besiegen, mussten sie man gegen die dritte Vertretung des VC Leipzig erneut einen 0:2 Rückstand noch umdrehen.
Ohne Zuspieler Rene Fritzsche, der an diesem Tag Vaterfreuden entgegen sah, startete man ins Spiel gegen Milkau. Doch noch fehlende Abstimmung in Annahme und Abwehr sorgte für eine fünf Punkte Führung der Milkauer. (12:17) Nach einer Auszeit konzentrierten sich die Auer nochmals, verkürzten Stück für Stück (22:22), wehrten sogar zwei Satzbälle beim 22:24 ab um dann den Satz mit 27:25 zu gewinnen.
Satz zwei begann erneut ausgeglichen (4:4, 11:11). Doch erneute Unkonzentriertheiten in der Annahme ließ die Gäste enteilen (11:17). Diesmal blieb aber ein Aufbäumen aus und der Satz ging mit 21:25 verloren.
Nochmalige Ermahnung zu erhöhter Konzentration in der Satzpause zeigte Wirkung. Von Beginn an dominierten die Auer nun das Geschehen und konnten vermehrt Punkte in Block und Angriff bejubeln. Ein 25:18 sorgte für die 2:1 Satzführung.
Ähnliches Bild dann im vierten Abschnitt. Nach einer schnellen 3:0 Führung agierten die Brünlasberger jetzt aus einer verbesserten Annahme und somit konnte Zuspieler Silvio Bernhardt seine Angreifer immer wieder in Szene setzen. Ein erneut deutlicher Satzgewinn (25:17) ließ ein erstes lautes „Heimsieg“-Jubeln durch die Halle schallen.
Im zweiten Spiel des Tages gegen die Nachwuchsspieler des VC Leipzig benötigten die Auer einige Zeit sich auf das Spiel der Leipziger einzustellen, die vorrangig über die Außenpositionen punkteten. Ein knapper 21:25 Satzverlust war die Folge.
Einen erneut ausgeglichenen Satz sahen dann die knapp 50 Zuschauer im zweiten Spielabschnitt. Jedoch die Brünlasberger liefen zur Mitte des Satzes mit zwei oder drei Punkten hinterher. Doch zum 20:20 war dies egalisiert, aber dann ließ man den Gast erneut wegziehen. (21:23). Drei Punkte in Folge für die Auer sorgte für den ersten Satzball, doch Leipzig wehrte diesen ab und nutze seinerseits den ersten zum Satzgewinn (24:26).
In der Satzpause wurde dann von Trainer Koller und Kapitän Czwienczek nochmals zu mehr Bereitschaft in Abwehr aufgefordert. Auch änderte man die Blocktaktik um die starken Außenangreifer der Leipziger in Griff zu bekommen. Und das Geforderte wurde dann auch gleich umgesetzt. Eine schnelle 9:1 Führung sorgte für nachdenkliche Gesichter bei den Gegnern. Aue dagegen kämpfte jetzt um jeden Ball und wurde belohnt. Ein 25:19 brachte den 1:2 Satzanschluss
Gleiches Bild dann im vierten Satz. Mit Flatteraufgaben weit jenseits der Grundlinie setzten die Brünlasberger die gegnerische Annahme unter Duck und mit diversen Blocks zog man den Außen der Gäste den Zahn. Ein schnelles 25:11 sorgte dann noch für den Satzausgleich. Der Tie-Break musste die Entscheidung bringen.
Und auch hier konnten sich die Gastgeber absetzen (4:2) und bei 8:4 wurden letztmalig die Seiten gewechselt. Leipzig fand kein Mittel um entscheidend zu verkürzen und musste sich schlussendlich 15:10 und somit 3:2 nach Sätzen geschlagen geben.
Nach diesen beiden Siegen führen die Auer mit 6:0 Punkten die Tabelle an. Jedoch werden erst die nächsten drei schweren Spiele gegen Turbine Leipzig, Reichenbach und Auerbach entscheiden, in welche Richtung es diese Saison gehen kann.
Zum ersten Heimspieltag der Saison 2008/09 laden die Volleyballer des SV Aue Brünlasberg alle Fans und Begeisterten recht herzlich ein. Gespielt wird ausnahmsweise diesmal am Sonntag bereits ab 11 Uhr in der Sporthalle des BSZ für Technik in der Auer Neustadt. Zu Gast sind dann Aufsteiger SV Union Milkau und die Nachwuchsmannschaft vom VC Leipzig III.
Beim Gastgeber Aue Brünlasberg gab es nach der letzten erfolgreichen Saison, wo man nur knapp in der Relegation zur Sachsenliga scheiterte, einige Veränderungen. So hat Kapitän Daniel Schwind die Mannschaft verlassen und versucht nun beim VSV Oelsnitz in der Regionalliga Fuß zu fassen. Zur Mannschaft gestoßen sind dagegen die Brüder Andreas und Jan Riedel vom Westerzgebirgsligisten SV Albernau. Der 2,11 m(!) große Andreas Riedel kommt eigentlich vom Basketball und spielte dort bereits auf Regionalliganiveau. In dieser Saison will er auch den Durchbruch im Volleyball schaffen und entschied sich zum Wechsel. Jan Riedel ist zwar nicht so groß wie sein älterer Bruder, aber besticht nicht weniger in Sachen Volleyball. So kam er bereits im ersten Spiel der Saison in Chemnitz zum Einsatz und hatte großen Anteil daran, dass das Spiel noch gedreht werden konnte.
Dritter Neuzugang der Auer ist Rico Fritzsch. Dieser wird weniger auf dem Feld zu sehen, sondern neben dem Feld und übernimmt erstmals die reine Trainerfunktion (bisher besaßen die Brünlasberger nur Spielertrainer). Er trainierte bereits diverse Regionalliga und auch 2. Bundesligamannschaften und verfügt somit über sehr viel Erfahrung. Der selbstständige Volleyballtrainer betreut nicht nur die Brünlasberger, sondern führt auch immer wieder Hallen- oder Beachvolleyballcamps für Jugendliche in verschiedenen Regionen Deutschlands durch. Aus diesem Grund wird er auch am Sonntag beim Heimspieltag nicht anzutreffen sein.
Gegner im ersten Spiel wird Union Milkau sein. Der Aufsteiger aus der Bezirksliga Chemnitz ist kein Unbekannter für die Auer. Aus vielen Duellen in Bezirksliga und auch schon Landesklasse kennt man sich recht gut. Die Milkauer sind seid Jahren ein eingespieltes Team mit erfahrenen Spielern. Die Auer erwarten daher ein recht ausgeglichenes Spiel zwischen beiden Mannschaften.
Der VC Leipzig III hat bisher drei Niederlagen in drei Spielen kassiert. Jedoch besitzen die Nachwuchsspieler des Bundesligisten eine sehr gute technische Ausbildung und sind immer für Überraschungen gut. Diese Eigenschaft warnt die Auer davor, die junge Mannschaft zu unterschätzen und will konzentriert zu Werke gehen.
Auch wenn es nicht die gewohnte Zeit ist, wenn es für die Brünlasberger am Sonntag ans Netz geht, hofft man doch, dass wieder viele Zuschauer in die Halle strömen und die Auer Mannschaft unterstützen. Für das leibliche Wohl wird wie immer gesorgt. Eintritt ist frei.
Auer drehen einen 0:2 Satzrückstand in Sieg gegen Chemnitz
Im ersten Spiel der vierten Sachsenklassesaison ging es für die Volleyballer des SV Aue Brünlasberg gleich zum Sachsenligaabsteiger Chemnitzer PSV. Dieser wurde auch gleich zum erwartet dicken Brocken für die Auer. Nachdem man die ersten beiden Sätze abgeben musste, drehte man aber noch das Blatt und gewann knapp mit 3:2 (23:25, 22:25, 25:16, 25:19, 15:12).
Im ersten Satz des Tages bekamen die wenigen Zuschauer ein sehr ausgeglichenes Spiel zu sehen. Kein Team konnte sich entscheidend absetzen und im Gleichschritt ging es Richtung Satzende (9:9, 15:14, 21:22) Hier hatten die Chemnitzer das Quäntchen Glück mehr auf ihrer Seite und gewannen Satz eins mit 23:25.
Früh fanden sich dann die Auer im zweiten Satz in Rückstand (0:3) Kaum eine Annahme fand den Weg zum Zuspieler Rene Fritzsche und auch im Angriff konnten keine Akzente gesetzt werden. Auch nach zwei Auszeiten und mehreren Auswechslungen durch Neutrainer Rico Fritzsch konnte nicht entscheidend verkürzt werden (15:18) und Satz zwei ging mit 22:25 an die Gastgeber
In der Satzpause ermahnte dann Trainer Fritzsch zu mehr Aggressivität im Blockverhalten und vermehrten Spiel über die Mittel- und Diagonalposition. Dies wurde auch prompt umgesetzt und die Auer konnten sich frühzeitig absetzen (11:6) Mit verschiedenen Aufschlagvarianten konnte die gegnerische Annahme immer wieder in Schwierigkeiten gebracht werden und viele einfache Punkte durch "Danke-Ball"-Situationen (vom Gegner einfach geschlagene Bälle, die leicht abgewehrt werden konnten) eingefahren werden. Mit einem deutlichen 25:16 war der Satzanschluss hergestellt.
Eine ausgeglichene Anfangsphase gab es dann im vierten Satz (6:6) Doch die Auer erhöhten den Druck und konnten sich Stück für Stück absetzen. (16:11) Vermehrt war der Block erfolgreich und auch in der Abwehr wurden endlich Bälle gekratzt. Ein 25:19 sorgte dann für den Satzausgleich und rettete die Auer in den Tie-Break.
Bis zum letzten Seitenwechsel bei 8:7 für die Brünlasberger wogte das Spiel hin und her. Die Auer schafften es sich auf 11:9 abzusetzen. Doch die CPSV´ler gaben nicht klein bei und konterten mit guten Aufschlägen und starker Feldabwehr und führten dann ihrerseits mit 11:12. Doch nach einer Auszeit warfen die Gäste nochmals den Turbo an, schafften den entscheidenden Wechsel und ließen keine Punkte der Chemnitzer mehr zu. Das 15:11 sorgte dann dafür, dass sich die Auer jubelnd in den Armen lagen und den ersten Auswärtssieg der Saison feiernd durften.
Wie viel wert dieser hart erkämpfte Sieg war, zeigte dann erst das zweite Spiel des Tages. Hier unterlag der bisherige Tabellenführer VSV Reichenbach den Chemnitzern recht deutlich mit 3:1.
Nun müssen die Auer ausnahmsweise am kommenden SONNTAG beim ersten Heimspieltag nachlegen. Zu Gast sind dann ab 11 Uhr in der Sporthalle des BSZ für Technik der Aufsteiger SV Union Milkau und das Nachwuchsteam des VC Leipzig III.
Für Aue spielten: S. Morgner, M. Herold, P. Nitschke, R. Gebhardt, S. Bernhardt, J. Riedel, R. Fritzsche, J. Ellmrich, F. Förster, A. Riedel, T. Czwienczek,H. Koller; R. Fritzsch (Trainer)