Saison 2009/10
Hier finden Sie Ankündigungen und aktuelle Berichte zu den Spielen
Volleyfuture.de – Sommerprogramm
Bei allen nachstehenden Veranstaltungen sind noch einige freie Plätze verfügbar. Anmeldeunterlagen können unter info@volleyfuture.de angefordert werden.
06.06.2010 Trainerweiterbildung in Niederdorf
27.06. – 02.07.2010 JugendCamp in Thalheim
11.07. – 16.07.2010 JugendCamp in Thalheim
18.07. - 23.07.2010 KidsCamp in Thalheim
25.07. – 30.07.2010 JugendCamp in Wipperfürth
01.08. – 06.08.2010 JugendCamp in Thalheim
Weitere Informationen sind unter www.volleyfuture.de abrufbar.
Husarenritt zum Abschluss - Brünlasberger machen Klassenerhalt perfekt
Das Märchen meist mit einem Happyend enden, durften am vergangenen Samstag die Volleyballer des SV Aue Brünlasberg erfahren. Mit dem dritten Auswärtssieg in Folge, schaffte der Aufsteiger nicht nur den vorzeitigen Klassenerhalt, sondern auch sein persönliches Highlight der Saison. Die Ausgangslage vor dem Spiel, beim amtierenden Meister Krostitzer SV, war alles andere als beruhigend. Ein Sieg war Pflicht, um die ärgsten Verfolger Reudnitz und TU Dresden auf Abstand zu halten. Es machten sich also 10 tapfere Erzgebirgler auf den Weg in die Bierstadt. Verzichten musste Trainer Rico Fritzsch auf eine Reihe von Spieler. So fehlten mit Tobias Czwienczek, Sascha Morgner und Christian Gruner gleich 3 Stammspieler aus privaten bzw. beruflichen Gründen. Mit dementsprechender veränderter Grundaufstellung starteten die Auer in den ersten Satz. Zunächst sah man sich aber einem schon zur Gewohnheit werdenden Fehlstart gegenüber. Schnell stand es 7:3 für den Favoriten. Danach konnte man das Spiel zwar offen halten, rannte aber ständig dem anfänglichen Rückstand hinterher. Krostitz spielte routiniert seinen Stiefel runter und konnte den ersten Satz völlig verdient mit 25:19 für sich verbuchen.
Im zweiten Satz spielten die Auer von Beginn an mutiger und konnten sich dank verbesserter Aufschläge und Angriffsleistung stetig absetzen. Über die Stationen 9:7 und 19:12 konnte man die Krostitzer in eigener Halle förmlich an die Wand spielen. Trotz mahnender Worte von Trainer Fritzsch, fehlte im Anschluss die Konsequenz, nun endgültig den Sack zu zumachen. Jetzt war wieder der Favorit an der Reihe und zeigte, warum er zurecht an der Spitze der Liga steht. Punkt für Punkt kämpften sich die Männer um den erfahrenen Andre Quasdorf wieder heran. Nun musste auch Trainer Rico Fritzsch beim Spielstand von 20:17 seine zweite Auszeit nehmen. Diese Pause schien den Auer Spielern gut getan zu haben und man konnte im Angriff wieder die gewünschten Akzente setzten. Schlussendlich gewannen die Erzgebirgler Satz 2 mit 25:22.
Satz 3 sollte dann der Knackpunkt in diesem Spiel werden. Leider konnte man nicht den Schwung mitnehmen und lief frühzeitig einem Rückstand hinterher. Gleiches Bild, wie in Satz 1. Krostitz war nun wieder hellwach und konnte sich, auch mit Hilfe der Auer, bis auf 19:13 absetzten. Alles sah nach einem deutlichen Satzgewinn aus. Da Trainer Fritzsch bereits seine Auszeiten verbraucht hatte, galt nun die Devise alles oder nichts. Mit sehr gezielten Flatteraufschlägen, insbesondere durch dem an diesen Tag besten Auer Akteur Andreas Riedel, brachte man die Annahme der Hausherren in arge Schwierigkeiten. Plötzlich wurden Bälle wieder geholt und konsequent im Angriff verwertet. Den Rest erledigte der Block. Die Auer drehten den Satz und hatten beim Stand von 24:23 Satzball. Wiederum war es Andreas Riedel vorbehalten, mit einem Ass den Satz zu Gunsten der Erzgebirgler zu beenden.
Mit dem Sieg vor Augen ging es in den 4.Satz. Durch einen Fehler auf dem Aufstellungszettel, musste man mit einer veränderten Startaufstellung beginnen. Das soll und darf allerdings keine Ausrede sein, für das was dann passierte. Als hätte man vergessen, was im vorangegangenen Satz geleistet wurde, ging urplötzlich nichts mehr auf Auer Seite. Durch eine sehr gute Aufschlagserie des Krostitzer Spielers Tino Richter und vielen Gastgeschenken sah man sich nach gefühlten 3 Minuten Spielzeit einem 13:3 Rückstand gegenüber. Wenigstens konnte man anschließend das Spiel etwas offener gestalten und ging nicht sang und klanglos unter. Dennoch spricht das 25:14 klar für den Tabellenzweiten. Nun musste wieder der 5 Satz die Entscheidung bringen.
Zur Ausgangslage: Aue brauchte unbedingt den Sieg, um in der Liga zu bleiben und Krostitz ebenfalls, um Tabellenführer zu werden. Beide Teams starteten sehr konzentriert. Keine Mannschaft konnte sich bis zum 5:5 entscheidend absetzten. Dann kam wiederum Andreas Riedel zum Aufschlag. Gleiches Bild, wie in Satz 3. Beim Seitenwechsel hieß es 8:5 für die Auer und durch zwei sehenswerte Angriffe konnte man die Führung sogar auf 10:5 ausbauen. Leider fühlte man sich zu sicher und plötzlich stand es nur noch 10:8. Trainer Fritzsch zog die Notbremse und schwor sein Team nochmals ein. Krostitz bekam noch einmal Oberwasser. Dies wurde aber ungehend durch einen Monsterblock durch Routinier Heiko Koller je gestoppt. Die anschließende Reaktion von Koller signalisierte dem Team, das hier nichts mehr anbrennen sollte. Der Willen auf Krostitzer Seite war nun endgültig gebrochen und die Auer konnten souverän ihr Spiel aufziehen und nach 106 Spielminuten ihren ersten Matchball zum 15:9 verwerten. Was folgte war ein grenzenloser Jubel über den erreichten Klassenerhalt im ersten Sachsenligajahr. Damit bleibt der Aufsteiger auch im 4. Auswärtsspiel in Folge ohne Niederlage und konnte somit in letzter Sekunde den Abstieg verhindern. „Nicht auszudenken, wo wir stehen würden, wenn wir zu Hause ein paar Spiele gewonnen hätten. Allerdings haben wir in dieser Drucksituation unseren besten Volleyball gespielt und die wichtigen Spiele gewonnen. Davor ziehe ich den Hut“, so ein glücklicher Trainer Rico Fritzsch. Nach einer amüsanten Rückfahrt ließen es einige Spieler bei einer Party mit viel Alkohol ausklingen. Nun heißt es, die Saison zu analysieren und mit gestärkten Selbstvertrauen in die neue Spielrunde starten.
Für Aue spielten: Koller, Ellmrich, Gebhardt, Riedel J, Riedel A, Fritzsche, Bernhardt, Hennig, Lenk, Kapitän Stiefler, Trainer Fritzsch
Ein ganz besonderer Dank gilt allen Fans und Sponsoren der Volleyballer des SV Aue Brünlasberg!
Unkonstante Leistung kostet Auern fast den Sieg
2.Sieg in Folge / Rettendes Ufer rückt immer näher
Nach dem souveränen 3:1 Auswärtssieg vor einer Woche gegen Kreuzschule Dresden, ging es für die Volleyballer des SV Aue Brünlasberg wiederum in die Landeshauptstadt zum nächsten „ 4-Punkte-Spiel“, gegen die Mannschaft der TU Dresden. Die Wichtigkeit des Spiels war den Mannschaften mehr als bewusst, stecken doch beide im Abstiegsstrudel und so kamen die Auer mit einer kleinen Überraschung daher. Für das gewohnte 5/1 Spielsystem, wollte Trainer Rico Fritzsch diesmal mit 2 Zustellern spielen. Das hat den Vorteil, dass immer 3 Angreifer zur Verfügung stehen.
Hochmotiviert und mit voller Konzentration wollte man in das Spiel gehen. Doch die Ernüchterung folgte auf dem Fuß. Sollte man es übermotiviert oder Angst vor dem Gewinnen nennen, letztendlich gelang den Auern ein Fehlstart nach Maß. Dresden zog routiniert sein Spiel durch und auf der Gegenseite gelang fast überhaupt nichts. Folglich musste Trainer Fritzsch beim Spielstand von 2:10 seine 2.Auszeit opfern. Scheinbar hatte der Coach nun endlich die richtigen Worte gefunden. Zwar konnte Dresden noch einmal auf 12:3 erhöhen, doch mit zunehmender Spieldauer kam der Auer Motor langsam auf Touren. Punkt für Punkt kämpften sich die Erzgebirgler heran. Vorallendingen die Angriffsreihe Stiefler, Ellmrich, Bernhardt zeichnete sich in dieser Phase durch starke Block und Angriffssituationen immer wieder aus. Beim Stand von 20:20 war man entgültig zurück im Spiel. Nun entwickelte sich ein offener Schlagabtausch, bei dem die Auer 2 Satzbälle abwehren konnten und ihren eigenen ersten zum 28:26 nutzten.
Dieser Schwung sollte gleich in den 2.Satz mitgenommen werden. So wie der erste Satz endete, entwickelte sich von Anfang an ein sehr ausgeglichenes Spiel. Auf beiden Seiten dominierten nun die Angriffsreihen. Bis zum Spielstand von 18:18 konnte man das Spiel offen halten. Doch wie so oft in dieser Saison schlichen sich urplötzlich Fehler ein. Die Dresdner nutzten diese Schwächephase konsequent aus und konnten den 2 Satz verdient mit 25:21 für sich entscheiden.
In der Satzpause beruhigte Trainer Fritzsch seine Schützlinge und verwies darauf, die Eigenfehler zu minimieren. Dies wurde auch sofort umgesetzt. Durch eine verbesserte Annahme, konnte nun endlich auch vermehrt über die Mittelpositionen gepunktet werden. Die Auer drückten den Gastgebern konsequent ihr Spiel auf und blieben bis zum Schluss konzentriert. Der Lohn war ein ungefährdeter 25:20 Satzgewinn.
Nun sollte der Sack entgültig zugemacht werden. Zunächst sah auch alles danach aus. Man konnte nahtlos an den 3 Satz anknüpfen und merkte den Auern eine gewisse Spielfreude an. Bis zum 16:11 sprach alles für die Brünlasberger. Die Dresdner mussten ihre 2.Auzeit nehmen. Die Wirkung dieser kurzen Spielunterbrechung bekamen die Fritzsch-Schützlinge umgehend zu spüren. Gleiches Bild wie in Satz 2. Aus unerklärlichen Gründen brach das Auer Spiel wie ein Kartenhaus zusammen. Selbst 2 eigene Auszeiten und einige taktische Umstellungen brachten keine Wende mehr. Die Dresdner nahmen das Geschenk dankend an und waren nach dem 25:21 zurück im Spiel.
Nun hieß es kühlen Kopf bewahren. Denn allen Akteuren, sowohl den Auern, als auch den Dresdnern, war die Wichtigkeit dieses Spiels bewusst. Der entscheidende Satz begann wiederum sehr ausgeglichen. In dieser Phase konnte sich Altmeister Rene Gebhardt immer wieder auszeichnen. Doch die Angst vor dem Gewinnen, brachte den Elbestädtern einen 8:6 Vorsprung beim Seitenwechsel. Nun galt es für die Auer, alles oder nichts. Mit dem Rücken zur Wand konnte man endlich spielerisch wieder an Satz 3 anknüpfen und besann sich auf alte Stärken. Die Dresdner selbst halfen mit einigen Fehlern dazu, dass sich die Brünlasberger stetig absetzen konnten und schlussendlich den Satz und somit das Spiel mit 15:10 gewannen. „ Wenn wir stetig unser Niveau spielen könnten, würden wir zu den besten Mannschaften der Liga gehören. Doch lieber beschäftigen wir uns mit Fehlern und Trainerentscheidungen während des Spiels. Das wirkt sich dann natürlich auf die Leistung aus“, so ein erleichterter aber auch unzufriedener Trainer Rico Fritzsch.
Das dieser Sieg mehr als wichtig war, zeigt der Blick auf die Tabelle. Mit 12:18 Punkten belegen die Auer Platz 6. Rein rechnerisch hat man den Klassenerhalt noch lang nicht in trockenen Tüchern. Man muss nun abwarten, wie die ärgsten Verfolger in den nächsten Vergleichen spielen, bis es am 27.03. zum aktuellen Sachsenligameister Krostitzer SV geht. Erst dann kann man sagen, wohin der Weg des Auer Volleyballer geht.
Für Aue spielten: Czwienczek, Ellmrich, Gebhardt, Gruner, Riedel J., Riedel A., Bernhardt, Fritzsche, Kapitän Stiefler, Trainer Fritzsch
Überlebenswichtiger Sieg in Dresden
Auer Volleyballer fühlen sich anscheinend auswärts wohler, dennoch Abstiegskampf pur
Mit einem ungefährdeten Auswärtssieg beim Tabellenschlusslicht SV Kreuzschule Dresden kehrten die Volleyballer des SV Aue Brünlasberg zurück ins verschneite Erzgebirge. Nach 4 Heimpleiten in Folge konnten die Männer um Trainer Rico Fritzsch endlich das lang ersehnte Erfolgserlebnis verbuchen.
Der 1.Satz begann aus Auer Sicht sehr schleppend. Man merkte den Spielern die Wichtigkeit des Spieles deutlich an. Ein nervöser Start mit vielen Eigenfehlern, verhinderte ein geordnetes Spiel. Die Dresdner, die im ersten Match des Tages nach großen Kampf unglücklich gegen Hoyerswerda verloren hatten, führten von Beginn an. Erst zum Satzende und damit viel zu spät, wachten die Auer auf. Letztendlich ging der 1.Satz verdient mit 27:25 an die Elbestädter.
Mit veränderter Startaufstellung, Christian Gruner kam für den angeschlagenen Jan Riedel ins Spiel, besannen sich die Erzgebirgler endlich auf ihre Stärken und spielten von Beginn an konzentriert. Die Eigenfehlerquote wurde verringert und die taktischen Anweisungen von Trainer Fritzsch umgesetzt. Die Brünlasberger führten vom ersten Punkt an und gaben diese bis zum 25:20 nicht mehr ab.
Diesen Schwung nahm das Team mit in den 3.Satz und demonstrierte, was wirklich in der Mannschaft steckt. Nun gelang fast alles. Unmögliche Bälle wurden gekratzt, nahezu jeder Angriff fand den Weg ins gegnerische Feld und den Rest erledigte der an diesem Tag sehr starke Block. Zudem merkte man den Dresdnern das erste schwere Spiel des Tages an. Es wurde den Auern relativ leicht gemacht, ihr Spiel durchzubringen. All diese Punkte führten zu einem deutlichen 25:9 Satzgewinn.
Rico Fritzsch mahnte seine Spieler vor dem 4.Satz noch einmal, die Spannung zu halten und konzentriert weiter zu spielen. Dies gelang nur bedingt. Denn die tapfer kämpfenden Dresdner versuchten noch einmal alles und hielten das Spiel lange Zeit offen. Doch zur Satzmitte zogen die Auer die Zügel wieder an und setzten sich dank starker Block und Angriffssituationen ab. Schlussendlich wurde der 4.Satz und somit das Spiel mit 25:15 gewonnen. Trotz des deutlichen Sieges sollte man das Spiel richtig einordnen. Man hat gegen einen Gegner gespielt, der selbst im Abstiegsstrudel steckt und der im ersten Spiel einige Körner liegen gelassen hat. Dennoch zeigten sich die Auer nach 4 Niederlagen in Folge rehabilitiert und spielten stets auf hohem Niveau. Die Wichtigkeit des Sieges zeigt die aktuelle Tabellensituation, wo man nun den 6.Platz belegt. Schon diesen Samstag geht es zum nächsten 4 Punktespiel gegen den Tabellennachbarn TU Dresden. Hoffentlich gelingt dann der nächste Schritt in Richtung Klassenerhalt. Bis dahin heißt es weiterhin Abstiegskampf pur für die Brünlasberger.
Für Aue spielten: Fritzsche, Bernhardt, Ellmrich, Gruner, Czwienczek, Riedel, Gebhardt, Morgner, Kapitän Stiefler, Trainer Fritzsch
An ihrem letztem Heimspieltag kassierten die Volleyballer vom SV Aue Brünlasberg zwei bittere 3:0 Niederlagen. Gegen den Mitabstiegskandidaten SV Reudnitz und den Tabellendritten MSV Bautzen konnten die Brünlasberger nicht einmal einen Satzgewinn verzeichnen. Damit wird der Abstiegsstrudel immer stärker.
Im ersten Spiel gegen den bis dahin Tabellenletzten SV Reudnitz startete man mit vielen leichten Fehlern und fand sich schnell in Rückstand. (4:8) Nach einer Auszeit von Trainer Fritzsch konnten die Gastgeber jedoch auf 13:12 verkürzen. Aber die rouinierten Spieler der Gäste, angeführt von Ex-DDR-Nationalspieler Jan-Türk Daßler setzten sich erneut ab und gewannen Satz eins mit 22:25.
Mit veränderter Startaufstellung ging es für die Auer in den zweiten Spielabschnitt. Es entwickelte sich ein ausgeglichenes Spiel zwischen beiden Teams(13:12,18:18) Im Satzfinale setzten sich dann die Auer mit 22:20 ab. Jedoch konnte der Satz nicht in trockene Tücher gebracht werden. Zu viele direkte Fehler in Annahme und Angriff sorgten für den 23:25 Satzverlust.
Mit dem Rücken zur Wand motivierte Trainer Fritzsch nochmals seine Spieler. Diese zeigten aber im 3.Satz eine ganz schwache Vorstellung.. Von Beginn an lag man weit in Rückstand. (3:8) Man ergab sich seinem Schicksal, de Reudnitzer dagegen spielten ihren Stiefel runter und gewannen Satz 3 mit 12:25 und sicherten sich wichtige Punkte im Absteigskampf.
Nach diesem Rückschlag ging die Heimmannschaft mit dem Wissen ins Spiel, dass der nächste Gegner Bautzen nicht leichter wird. Ohne taktische Vorgaben sollten die Erzgebirgler agieren und frei aufspielen. Aber schon früh zeigte sich, dass das derzeitige Spiel sehr unkonstant und unvariabel ist. Zu viele Eigenfehler machten es den Ostsachsen leicht in Block und Angriff Punkte zu holen. Ein deutlicher 14:25 Satzverlust war dann auch das Ergebnis.
Im zweiten Satz konnten die Auer sich von Beginn an leichte absetzen (4:9). Aber Stück für Stück verkürzten die Gäste wieder, begünstigt durch kleiner Schwächephasen der Auer. Beim 19:19 war die Führung der Brünlasberger dahin um im Anschluss gelang auch nicht mehr viel, so dass ein der 2. Satz mit 22.25 an die Gäste ging.
Gleich zu Beginn des dritten und letzten Satzes des Tages gerieten die Auer erneut in Rückstand. (0:4) Im Anschluss daran fing sich das Team zwar nochmals, aber mehr als mitspielen konnten die Gastgeber nicht. Die Bautzener verwalteten ihren Vorsprung und gewannen mit 22:25 den dritten Satz.
Die Auer sind nun voll in den Abstiegskampf involviert und müssen in den nächsten beiden Abstiegsduellen gegen Kreuzschule Dresden am 06. März und gegen USV TU DD II am 13.März unbedingt punkten, um sich eine Chance auf den Klassenerhalt zu erhalten.
An ihrem letzten Heimspieltag der Saison 2009/10 wollen die Volleyballer des SV Aue Brünlasberg wieder Punkte für den Klassenerhalt einfahren. Verlor man noch Anfang Februar beide Spiele in eigener Halle, sollen diesmal mindestens zwei Punkte im Erzgebirge bleiben. Doch einfach wird dies wirklich nicht. Im ersten Spiel des Tages steht man dem Mitabstiegskandiaten SV Reudnitz gegenüber. Die Gäste belegen derzeit zwar den letzten Tabellenplatz, konnten aber bei ihrem Heimspieltag das Abstiegsduell gegen Kreuzschule Dresden knapp 3:2 für sich entscheiden und wittern nur wieder Morgenluft. Die Auer konnten das Hinspiel mit 3:0 für sich entscheiden und wollen auch in eigener Halle zeigen, wer der Herr im Hause ist. Aber nur mit einer geschlossen Mannschaftsleistung und einem hoffentlich wieder zahlreich erscheinendem Publikum können die Punkte geholt werden.
Im zweiten Spiel des Tages geht es dann gegen den Mitaufsteiger, den MSV Bautzen. Die Ostsachsen sind die Überraschungsmannschaft der Saison und belegen derzeit den dritten Platz und liebäugeln immer noch mit dem Durchmarsch in die Regionalliga. Die spielstarke Mannschaft besiegten die Auer im Hinspiel klar und deutlich mit 3:0. Die Bautzener agieren meist mit einem 4-2 System . D. h. es befinden sich immer 2 Zuspieler auf dem Feld, welche aber auch angreifen. Dieses System hat den Vorteil, das immer 3 Angreifer im Vorderfeld agieren können. Dadurch sind die Gäste immer schwer auszurechnen und sehr unangenehmer Gegner. Doch die Auer wollen das Beste daraus und auf jeden Fall besser als im Hinspiel auftreten.
Die Brünlasberger hoffen auch diesmal, dass die Halle wieder brechend voll wird und die Stimmung wie beim letzten Heimspieltag wird. Sie laden daher wieder alle Fans und Volleyballbegeisterte in die Auer Neustadthalle ein. Beginn ist wieder 16 Uhr. Für das leibliche Wohl wird auch wieder mit Kuchen, Salat, Wiener&Bockwurst und Getränken gesorgt. Der Eintritt ist wie immer frei.
Nach ihrem 3. Heimspieltag standen die Volleyballer vom SV Aue Brünlasberg erstmals in dieser Saison ohne Punkte da. Konnte bei den vorherigen immer ein Spiel gewonnen werden, mussten sich die Auer diesmal dem Tabellenführer Makkleeberg II nach hartem Kampf 1:3 und im Anschluss Hoyerswerda 0:3 geschlagen geben.
Im ersten Satz zeigten beide Mannschaften vor der Rekordkulisse von 150 Zuschauern ein ausgeglichenes Spiel. Beide Mannschaften punkteten bei eigener Annahme. Jedoch zur Mitte des Satzes gelang den Gästen sich durch eine Serie von Flatteraufgaben sich abzusetzen (13:19). Diesen Rückstand konnten die Auer nicht kontern und gaben Satz eins 20:25 ab.
Der zweite Satz lief dann besser für die Gastgeber. Zeitig konnte man sich absetzen (7:4), und lange Zeit den Vorsprung auch behaupten (21:19) Angetrieben von den Zuschauern punktete man vor allem aus der Abwehr heraus. Auch wenn es den Markkleebergern noch der 22:22 Ausgleich gelang, behielt man die Nerven und gewann knapp mit 25.23 den zweiten Satz.
Doch leider konnte man auf der Erfolgswelle nicht weiter schwimmen. Die Gäste schafften wieder durch eine Serie von Flatteraufschlägen vom 5:5 auf 5:12 den entscheidenden Vorsprung zum Gewinn des dritten Satzes. Die Auer mit zu vielen Annahme- und Angriffsfehlern in dieser Situation konnten nicht gegenhalten und verloren mit 20:25 auch Satz 3.
Mit dem Rücken zur Wand versuchten die Auer noch den Tie-Break zu erreichen. Aber der vierte Satz verlief nur bis zur Mitte ausgeglichen. Dann setzten sich die routinierten Gäste wieder ab (10:13) und konnten dank ihrer starken Angriffe und Abwehr die Auer im Zaun halten. Ein erneuter Satzgewinn mit 22:25 brachte somit die erste Niederlage für die Auer an diesem Tag.
Neu motiviert von Trainer Fritzsch versuchten die Auer wenigsten das zweite Spiel gegen Hoyerswerda zu gewinnen. Doch im ersten Satz kam es ganz anders. Die Auer zu Beginn wieder mit ungenauen Annahmen und Abstimmungsschwierigkeiten. Auch scheiterte man immer wieder im starken Gästeblock. Ein deutlicher 16:25 Satzverlust bremste die Gastgeber erstmal ein.
Im zweiten Satz gelang den Gästen eine 2-Punkte Führung zu behaupten (11:13). Aber die Auer gaben nicht auf, schafften durch starke Blockarbeit und gefährliche Flatteraufgaben den Ausgleich (21:21) und konnten sogar auf 24:21 davon ziehen. Aber im Anschluss fehlten die Nerven und die Auer konnten den Ball nicht beim Gegner nicht unterbringen. Die Gäste ihrerseits konnten in der Verlängerung den Satz doch noch mit 27:29 für sich zu entscheiden.
Der Satzverlust war dann auch der Knackpunkt im Spiel. Nach ausgeglichener Anfangsphase im dritten Satz folgte eine Schwächephase der Erzgebirger und man sah sich einem 12:16 Rückstand entgegen. Diesen konnte auch nicht mehr verkürzt werden und der Satz ging mit 21:25 an Hoyerswerda und der Spielverlust war besiegelt.
Trotz der beiden Niederlagen konnten die Auer aber sehr gut Werbung für den Volleyballsport in Aue betreiben. Auch die Rekordkulisse in der Auer Neustadthalle trug seinen Teil dazu bei und es bleibt zu hoffen, dass zum letzten Heimspieltag am 27.02.2010 wieder viele Zuschauer den Weg in die Halle finden. Zu Gast sind dann Mitabstiegskandidat SV Reudnitz und Mitaufsteiger MSV Bautzen.
Wenn am Samstag, den 06.02.2010 um 16.00 Uhr in der Sporthalle BSZ für Technik das 3.Heimspiel der laufenden Saison stattfindet und mit der TSG Markkleeberg und der Mannschaft aus Hoyerswerda zwei absolute Top-Teams der Liga zu Gast sind, möchten die Volleyballer des SV Aue Brünlasberg mit einer einmaligen Sache auf sich aufmerksam machen. “Aktion volle Halle, unterstützt den Aufsteiger bei der Mission Landesliga“, so der Untertitel der Aktion. Nicht umsonst hofft man auf lautstarke Unterstützung.
Denn bei der aktuellen Tabellensituation, brauchen die Auer jeden Punkt um sicher die Klasse halten zu können. So wie es momentan aussieht, wird es 3 Absteiger geben, da aus der 3.Liga 2 Teams in die Sachsenliga absteigen werden. Dazu kommen dann noch die Erstplatzierten aus der Landesklasse. Um dieser prekären Situation aus dem Weg zu gehen, ist es wichtig, gerade zu Hause Punkte zu holen.
Zu diesen beiden richtungsweisenden Spielen sind alle Fans und Interessierte rechtherzlich eingeladen. Es soll ein unvergesslicher Nachmittag in der Auer Neustadt werden, um so vielleicht in die Volleyball-Geschichtsbücher einzugehen. „ Es wäre toll, wenn die kleine Sportstadt Aue wiedereinmal auf sich aufmerksam machen könnte. Ich hoffe, dass wir auf unser Auer Publikum bauen können und einen neuen Rekord erreichen“, so Kapitän Jörg Stiefler.
Aus Sicht der Auer ist es natürlich schwer in einer Sportstadt, wo Fußball und Handball schon aus Tradition die Oberhand hat, auf sich aufmerksam zu machen. Mit dieser Aktion soll den Leuten, vorallendingen aber den Nichtkundigen die Sportart Volleyball vermittelt werden.
Für diesen Tag ist nicht nur für das leibliche Wohl ausreichend gesorgt, auch die Kinder sollen nicht zu kurz kommen. Eine extra große Spielecke mit Mega-Hüpfburg soll den Kleinen einen unvergesslichen Nachmittag bescheren.
„ Das hatten wir im letzten Jahr zum entscheidenden Aufstiegspiel schon einmal organisiert und es wurde sehr gut angenommen. Wir hoffen damit natürlich, dass auch Familien den Weg in die Halle finden“, sagt Frank Förster. Mit stetigen Leistungssteigerungen und den Aufstieg durch 5 Ligen, haben sich die Volleyballer um Trainer Rico Fritzsch zum Aushängeschild des Erzgebirges hochgearbeitet. „ Die Jungs haben es sich einfach mal verdient vor einer großen Kulisse zu spielen“, sagt Fritzsch.
Die Türen werden schon 15.00 Uhr geöffnet sein. Traditionell gibt es dann wieder ein reichhaltiges Angebot an Kuchen für jeden Geschmack. Zudem gibt es an diesen Abend ein Gewinnspiel, bei dem als Hauptpreis ein Wochenende mit einem Auto eines treuen Sponsors winkt.
Die Auer Mannschaft hofft bei diesen wichtigen Spielen auf Ihre Unterstützung und eine volle Halle. Parkplätze sind ausreichend vorhanden. Der Eintritt ist wie immer frei!
Den ersten Auswärtssieg im neuen Jahr fuhren die Volleyballer vom SV Aue Brünlasberg am Samstag gegen den Dresdner SC ein. Mit einer geschlossenen Mannschaftsleistung konnte der Gastgeber mit 3:0 (25:23, 25:22, 25.18) geschlagen werden.
Im ersten Satz sahen die wenigen Zuschauer ein enges Spiel der beiden Teams. Beide Teams schafften ihren Side-Out und punkteten souverän. Auf eine sichere Annahme basierend konnte Zuspieler Rene Fritzsche die Bälle im Angriff gut verteilen. Auch in der Abwehr konnten Angriffe der Dresdner immer wieder entschärft werden. Jedoch konnten die Auer nur ein zwei Punkte Führung behaupten. Auch zum Satzende behielt man die Nerven und konnte den 25:23 Satzgewinn bejubeln.
Auch der zweite Satz gestaltete sich sehr ausgeglichen, auch wenn die Auer zu Beginn einem 0:3 Rückstand hinterher liefen. Mit gezielten Aufschlägen und guter Abwehrarbeit konnte dieser egalisiert werden und es hin und her zwischen beiden Teams. Im weiteren Verlauf aber kamen die Auer besser zurecht. Der Block konnte vermehrt die Angriffe des DSC einbremsen. Beim 19:17 die erste Führung der Brünlasberger. Diese gaben sie dann auch nicht mehr aus der Hand und der zweite Satz ging mit 25:22 an die Erzgebirgler
Im dritten Satz schien die gegnerische Gegenwehr gebrochen zu sein. Eine schnelle 12:2 Führung von Aue sorgte für die Vorentscheidung im Spiel. Auch im weiteren Verlauf schafften es die Dresdner nicht die Auer in Bedrängnis zu bringen. Ein deutlicher 25:18 Satzgewinn sorgte für den 3:0 Sieg und die Überraschung des Spieltages.
Die Auer haben scheinbar die Lage erkannt und sich als Team zusammen gefunden. Mit großem Kampf und konstantem Spiel konnte der Gegner geschlagen werden und wichtige Punkte im Abstiegskampf geholt werden. Dieser wird dadurch verschärft, dass wahrscheinlich drei Mannschaften absteigen müssen, da zwei Teams aus der 3.Liga (Regionalliga) in die Sachsenliga absteigen. Zur Zeit belegen die Auer den sicheren 6. Tabellenplatz, müssen aber weiter punkten, vorallem beim kommenden Heimspieltag, am 06. Februar 2010. Dann sind zwei echte Spitzenteams in Aue zu Gast. Neben der VF BW Hoyerswerda wird auch Tabellenführer TSG Markkleeberg im Erzgebirge aufschlagen.
An ihrem zweiten Heimspieltag und zugleich den letzten beiden Spielen im Jahr 2009 mussten die Volleyballer des SV Aue Brünlasberg erneut die Punkte teilen. Kämpfte man im ersten Spiel den SV Kreuzschule Dresden noch nieder, musste man sich im Anschluss dem amtierenden Sachsenmeister Krostitzer SV 3:0 geschlagen geben.
Zu Beginn des Spiels war es der Gast aus der Landeshauptstadt, der sich absetzen konnte. (6:9) Im weiteren Verlauf schafften es die Auer nicht, den Rückstand zu verkürzen, da der Gast immer wieder über die Außenposition punkten konnte. (18:22) Somit sahen die Dresdner schon wie der Gewinner von Satz eins aus. Jedoch packte es die Auer nochmals und sie begannen ihre Aufholjagd. Auch zwei Auszeiten der Dresdner konnten diese nicht stoppen. Aue wehrte zwei Satzbälle ab und konnte den ersten eigenen zum 27:25 Satzgewinn nutzen.
Nach einer ausgeglichenen Anfangsphase in Satz zwei waren es wieder die Gäste, die sich erneut absetzen konnten. (15:19) Beim 20:24 gelang es den Auern nochmals zu verkürzen, aber ein Happy End wie in Satz 1 gelang diesmal nicht und der Satz ging mit 23:25 an Dresden.
Der dritte Satz begann mit einem Schock für die Auer. Beim 5:4 landete Mittelblocker Jens Ellmrich unglücklich, zog sich eine Fußgelenksverletzung zu und konnte im restlichen Spiel nicht mehr eingesetzt werden. Für ihn kam Neuzugang Daniel Hennig zum ersten Einsatz. Die Auer ließen sich aber nicht aus der Ruhe bringen und konnten lange Zeit das Geschehen bestimmen. Doch eine Schwächephase brachte Dresden wieder in Front. (20:21) In der Folge wehrten die Auer zwei Satzbälle der Gäste ab und nutzen erneut ihren ersten zum 27:25 Satzgewinn.
Im vierten Satz war dann der Wille der Dresdner gebrochen. Von Beginn an führten die Auer (9:5) und ließen auch im Anschluss nichts anbrennen. Mit gezielten Aufschlägen und gut inszenierten Angriffen konnten die Auer den Gegner im Zaum halten (17:8) und holten sich Satz vier mit 25:16. Mit dem 3:1 Erfolg feierten die Brünlasberger den dritten Erfolg in dieser Saison.
Im zweiten Spiel des Tages ging es für die Erzgebirger gegen den aktuellen Sachsenmeister Krostitzer SV. Die erfahrene Mannschaft unter der Führung des ehemaligen 1.Ligaspieler Andre Quasdorf war es auch, die sich nach ausgeglichener Anfangsphase absetzen konnte. (11:15). Der Gastgeber schaffte es nicht den Rückstand zu verkürzen und musste Satz eins mit 19:25 abgeben.
Im zweiten Satz gelang es keiner Mannschaft sich entscheidend abzusetzen. Beide Mannschaften punkteten sicher aus eigener Annahme oder konnten verteidigte Bälle in Punkte umwandeln. Über die Stationen 8:8 und 15:15 ging es ins Satzfinale, in welcher die Auer beim 24:23 den ersten Satzball nicht nutzen konnte, trotz dessen, dass sie in Ballbesitz waren. Im Anschluss waren es dann zwei leichte Fehler der Auer, die den Satzgewinn der Gäste ermöglichten.
Angefeuert von den knapp 50 Zuschauern führten die Brünlasberger im dritten von Beginn an und konnten diese auch bis zum 19:17 behaupten. Eine Schwächephase nutzte dann der Gegner und zog an den Auern vorbei (20:21) Doch die Auer kämpften verbissen und erarbeiteten sich beim 24:22 zwei Satzbälle, welche sie jedoch nicht nutzen konnten. Beim dritten Satzball beim 25:24 zeigten sie erneut Nerven und konnten diesen ebenfalls nicht nutzen. Krostitz dagegen nutzte im Anschluss daran gleich die erste Chance zum Spielgewinn (25:27). Somit waren die Auer trotz starker kämpferischer Leistung um den Lohn eines Satzgewinnes gekommen und kassierten ihre fünfte Niederlage.
Das dritte Auswärtsspiel der Saison führte die Volleyballer vom SV Aue Brünlasberg zum Mitaufsteiger aus der Landesklasse MSV Bautzen. Besondere Brisanz gab es schon im Vorfeld des Spiels. So wechselte doch Michael Herold während der Saison aus Aue zum Ligakonkurrenten.
Davon angestachelt agierten die Auer im ersten Satz sehr gut und konnte sich einen kleinen Vorsprung erarbeiten. Jedoch sollte dieser nur bis 20:19 halten. Danach setzten die Gastgeber die besseren Akzente, zogen vorbei und gewannen Satz eins mit 20:25.
Auch im zweiten Satz konnten die Auer nicht an ihre Spielweise der letzten beiden gewonnen Spiele anknüpfen. Zu fehlerhaft das Spiel in Annahme und Angriff. Auch fehlende Abstimmung brachte den Gast immer wieder ins Hintertreffen. Ein deutlicher 18:25 Satzverlust war die Quittung dafür.
Im dritten Satz wollte man sich nochmals aufbäumen. Ausgeglichen ging es bis zur Mitte des Satzes zu, dann gelang es den Bautzener sich erneut abzusetzen und sahen beim 19:24 auch schon wie der klare Satzsieger aus. Doch Kapitän Jörg Stiefler konnte den Gegner durch gezielte Flatteraufgaben so sehr verunsichern, dass es den Auern gelang 5 Matchbälle abzuwehren. Beim 25:24 hatten die Auer sogar selbst den ersten Satzball. Jedoch wiederum Unstimmigkeiten verhinderten das Happy End und Aue musste auch Satz 3 mit 25:27 abschenken und kassierte somit die vierte Niederlage der Saison.
Schlussendlich bleibt nur zu sagen, dass kein Mannschaftsteil an diesem Tag Normalform erreichte. Durch fehlende Abstimmung konnte nicht an die zuletzt gezeigten Leistungen angeknüpft werden. Dies gilt es nun durch intensives Training bis zum Heimspieltag am 12.12. abzustellen. Hier sollen die nächsten Punkte eingefahren werden. Zu Gast sind dann Tabellennachbar und Mitabstiegskandidat Kreuzschule Dresden und Sachsenmeister Krostitz
SV Aue Brünlasberg mit 3:0 Auswärtssieg
Mit dem zweiten Sieg in Folge gelang den Volleyballern des SV Aue Brünlasberg nicht nur der erhoffte Befreiungsschlag, sondern auch der Anschluss an das Mittelfeld.
Zum Spiel bei der gastgebenden Mannschaft des SV Reudnitz konnte Coach Rico Fritzsch aus den vollen schöpfen. Mit einem 12-Mann starken Kader und einer kleinen Fankolonie ging es in den ersten Satz. Hochkonzentriert gingen die Auer zu Werke. Man lies sich auch von einem frühzeitigen 1:4 Rückstand nicht aus der Ruhe bringen. Über die Stationen 9:4, 20:12 und 24:14 nutzten die Auer gleich den ersten Satzball zum überraschend klaren 25:14 Satzgewinn. Mit einer fast fehlerlosen Leistung in allen Mannschaftsteilen zeigten die Auer eine deutliche Leistungssteigerung im Gegensatz zu den ersten Spielen.
Diesen Schwung wollte man natürlich auch in den zweiten Satz mit nehmen. Allerdings warnte Trainer Rico Fritzsch seine Männer vor Übermut. Reudnitz stellte um und es entwickelte sich von Anfang an ein ausgeglichener Satz. Bis zum 14:14 spielten beide Mannschaften auf Augenhöhe. Doch dann konnten sich die Gäste durch variables Angriffsspiel auf 18:15 absetzen. In dieser Phase konnte sich besonders Diagonalangreifer Sascha Morgner auszeichnen, der auch im weitern Spielverlauf zum effektivsten Punktesammler avancierte. Leider konnte man die Spannung nicht halten und die Annahme wurde zusehends wackliger. Trainer Fritzsch reagierte und brachte erstmals Libero Jan Riedel ins Spiel. Dies sollte sich positiv auf das Auer Spiel auswirken. Mit einer sicheren Annahme und tollen Abwehraktionen machte er schlussendlich den Unterschied aus und die Gäste gewannen Satz 2, trotz Satzball für den Gegner, mit 29:27.
Nun sollte der Sack endgültig zugemacht werden. Mit der selben Aufstellung wie in den ersten beiden Abschnitten ging es in den 3 Satz. Die immer stärker agierenden Reudnitzer hielten bis zum 11:11 gut mit. Doch dann konnten sich die Auer, ähnlich wie im 2.Satz auf 15:11 absetzten. In dieser Phase setzte Zuspieler Rene Fritzsche gekonnt seine beiden Mittelblocker Tobias Czwienczek und Jens Ellmrich in Szene, die fast nach Belieben punkten konnten. Mit der Sicherheit des komfortablen Vorsprungs schlichen sich wiederum Fehler im Annahmespiel ein. Plötzlich stand es 15:15. Nach einer Auszeit mit mahnenden Worten, fanden die Auer schnell wieder zu ihrem Rhythmus. Durch mehrere starke Blockaktionen hatte man beim Spielstand von 24:22 die ersten beiden Matchbälle und gleich der erste konnte zum vielumjubelten 3:0 Auswärtssieg genutzt werden.
Durch diese deutliche Leistungssteigerung steht die Mannschaft um Kapitän Jörg Stiefler zwar mit 4:6 Punkten immer noch auf dem 7.Tabellenplatz, hat aber den Anschluss an das Mittelfeld geschafft. „ Das war das beste Spiel der Saison. Solch eine geschlossene Mannschaftsleistung macht Mut für die nächsten Spiele“, so ein sichtlich zufriedener Trainer Fritzsch. Zum nächsten Spiel geht es für die Erzgebirgler am 21.11.09 zum starken Mitaufsteiger nach Bautzen.
Die Volleyballer des SV Aue Brünlasberg gingen aus ihrem ersten Heimspieltag in der Sachsenliga mit einem Sieg und einer Niederlage heraus. Verlor man im ersten Spiel noch knapp gegen den Dresdner SC, konnte im Anschluss der erste Sieg der Saison gegen die zweite Mannschaft des USV TU Dresden bejubelt werden.
Im Spiel gegen den Dresdner SC starteten die Auer furios und gingen schnell mit 7:2 in Führung. Diese konterten die Dresdner umgehend. In der Folge trat dann wieder die bisherige Schwäche der Auer zu Tage. Fehlende Durchschlagskraft im Angriff brachte den Gästen immer wieder zweite Angriffschancen. Diese nutzten sie dann auch meist konsequent und gewannen den Satz mit 19:25.
Im zweiten Satz liefen die Auer von Beginn an einem Rückstand hinterher (6:9). Ungenaue Annahmen und ausrechenbare Angriffe sorgten dafür, dass der Rückstand nicht merklich verkürzt werden konnte. Erst beim 16:24 gelang nochmals eine 5-Punkte-Serie, doch zu spät. Der DSC gewann Satz zwei mit 21:25.
Im dritten Satz und mit dem Rücken zur Wand schafften es die Auer ihr Spiel dem Gegner konstant aufzudrücken. Gezielte Flatteraufschläge, ein gut positionierter Block und variable Angriffe brachten den ersten Satzgewinn des Tages (25:19).
Ein ausgeglichenes Spiel sahen dann die rund 50 Zuschauer in der Auer Neustadthalle. Kleinere Führungen (3:6 oder 14:18) konnten die Auer immer wieder ausgleichen. Beim Stande von 19:22 zogen die Auer erstmals in Front (24:22) und hatten sogar zwei Satzbälle zum Satzausgleich. Die Gäste wehrten diese aber ab. Aue konnte zwar nochmals zum 25:25 ausgleichen, musste dann aber doch den abwehrstarken Dresdnern 25:27 geschlagen geben. Somit war die dritte Niederlage im dritten Spiel besiegelt.
Mit veränderter Startaufstellung ging es dann gegen die erfahrene Mannschaft vom USV TU Dresden II. Von Beginn an setzten die Auer Akzente mit Flatteraufschlägen und variablen Angriffen. Hier konnte sich vorallem Neuzugang Christian Gruner vom Bezirkklassisten VfL Wildenfels immer wieder über die Außenposition erfolgreich in die Scorerliste eintragen. Ein 25:19 Satzgewinn stand bei den Auern zu Buche.
Bis zur Mitte des zweiten Satzes punkteten beide Mannschaften sehr sicher aus der eigenen Annahme heraus. Beim 15:15 gelang es den Auern dann sich entscheidend abzusetzen und auch Satz zwei für sich zu entscheiden (25:16)
Im dritten Spielabschnitt folgte dann eine Schwächephase der Auer. Das konstante Spiel der vorherigen Sätze konnte nicht mehr aufgezogen werden. Die Dresdner Gäste punkteten ihrerseits immer wieder mit variablen Angriffen aus verteidigten Bällen und holten sich den Satz mit 19:25.
Ermahnende Worte von Trainer Fritzschin der Satzpause rüttelten das Team wieder wach und von Beginn an dominierten die Brünlasberger den vierten Spielabschnitt. Zuspieler Rene Fritzsche suchte immer wieder den über die Mittelposition sicher punktenden Jens Ellmrich. Dieser lies der Gästeabwehr mit krachenden Angriffen kaum eine Chance (16:13) Trotz des knappen Vorsprunges ließen sich die Gastgeber nicht aus der Ruhe bringen. Auch als die TU'ler zum 24:23 verkürzen konnten, behielt man die Nerven und Jens Ellmrich konnte mit einem geschickten Leger den Satz beenden (25:23) und somit den ersten Spielgewinn der Auer unter Dach und Fach bringen.
Mit diesem Sieg sind nun die Auer auch in der Sachsenliga angekommen. Nach den Leistungssteigerungen in den letzten beiden Spielen war der Sieg gegen den USV TU Dresden II mehr als verdient gewesen. Mit 2:6 Punkten belegen die Auer nun den siebten Platz in der Tabelle und müssen am 07. November zum Tabellennachbarn SV Reudnitz, der am Samstag beide Heimpartien mit 0:3 verlor und auf Platz 8 der Tabelle abgerutscht ist.
In ihrem zweiten Spiel in der Sachsenliga kassierte Aufsteiger SV Aue Brünlasberg die zweite Niederlage. Nach hartem Kampf unterlag man der starken zweiten Vertretung von der TSG Markkleeberg 1903.
Das Spiel stand unter keinen guten Vorzeichen, reiste die Mannschaft doch ohne Trainer Fritzsch und Libero zu den Randleipzigern. Aber aus der Not wollte man eine Tugend machen und dem Klassenfavoriten Paroli bieten. Die Markkleeberger verstärkten sich vor der Saison durch mehrere Spieler aus der Regionalliga und gelten als Anwärter auf den Staffelsieg in dieser Saison.
Motiviert gingen die Auer in den ersten Satz und konnten durch gute Aufschläge und eine stabile Annahme das Spiel offen gestalten. Bis zum 20:20 schafften beide Mannschaften jeweils ihre Punkte bei eigener Annahme. Leider fehlte in der Folge die Durchschlagskraft im Angriff der Auer und die routinierten Markkleeberger nutzten die Schwäche zum ersten Satzgewinn. (21:25).
Der zweite Satz ging dann völlig an den Auern vorbei. Frühzeitig lag man deutlich zurück. Schwache Annahmen erschwerten den Spielaufbau und die Angriffe fanden nun kaum noch den Weg in das gegnerische Feld. Ein indiskutabler 11:25 Satzverlust war dann auch das Ergebnis der Schwächephase der Gäste.
Mit veränderter Startaufstellung ging es dann in den dritten Spielabschnitt. Von Beginn an setzte man den Gegner unter Druck. Variable Aufschläge und eine verbesserte Abwehr sorgten für eine 11:8 Führung. Im weiteren Verlauf konnte dieser Vorsprung durch eine Serie von Sprungaufschlägen von Jens Ellmrich von 15:13 auf 23:13 ausgebaut werden. Auch haderten die Gastgeber in dieser Phase vermehrt mit dem an diesem Tag schwachen Schiedsgericht, dass das Spiel immer wieder mit zum Teil krassen Fehlentscheidungen regelrecht "zerstörte". Die Auer aber behielten die Nerven und schafften den ersten Satzgewinn der Saison (25:15).
Nun sollte ebenfalls der vierte Spielabschnitt gewonnen werden, um das Spiel im Tie-Break noch zu entscheiden. Doch schnell lag man erneut in Rückstand (1:5). Auch im Anschluss an eine Auszeit der Auer konnte dieser Rückstand nicht entscheidend verkürzt werden. Die Gastgeber zogen souverän ihre Kreise und gewannen den Satz 17:25 und das Spiel.
Mit zwei Niederlagen bei keinem Sieg belegen die Auer derzeit Platz acht der Tabelle und somit einen Abstiegsplatz. Jedoch nicht unzufrieden ging man aus dem Spiel gegen Markkleeberg II. Spielerisch und kämpferisch verbessert heißt es jetzt, die Schwächen zu analysieren und abzustellen und zum ersten Heimspieltag am 24. Oktober die ersten Punkte der Saison einzufahren.
Aue Brünlasberger verlieren erstes Spiel in Hoyerswerda
Mit einer Niederlage im Gepäck reisten die Volleyballer des SV Aue Brünlasberg zurück in die Heimat. Am Ende gab es gegen die heimischen Volleyballfreunde aus Hoyerswerda ein ernüchterndes 0:3. Dabei startete man im ersten Satz durch ein Ass von Zuspieler Silvio Bernhardt und einer gelungenen Blockaktion furios. Doch dann folgte der totale Einbruch im Auer Spiel. Schlechte Annahmen verhinderten ein geordnetes Spiel, dazu glänzte man eher damit, die taktischen Anweisungen des Trainers nicht umzusetzen. Dies führte zu einem 19:25 Satzverlust.
Den zweiten Durchgang begann Trainer Fritzsch mit einer veränderten Startformation. Von Beginn an entwickelte sich ein ausgeglichenes Spiel. Doch in der entscheidenden Phase verfielen die Auer in alte Schwächen zurück und gaben den zweiten Satz letztendlich mit 23:25 ab.
Im dritten Durchgang zeigten die Auer nun endlich, warum sie aufgestiegen sind. Druckvolle Aufschläge, gelungene Blockaktionen und eine stabile Annahme waren die Grundlage für einen zwischenzeitlichen 16:11 Vorsprung. Doch wie schon im zweiten Satz verlor man unverständlicherweise den Spielfaden und gab auch Satz 3, trotz zweier Satzbälle mit 24:26 ab. Nach dieser Niederlage zeigte sich Trainer Fritzsch enttäuscht. „ Wir haben in der Vorbereitung sehr gut trainiert und alle waren heiß auf diese Begegnung, aber leider hat der Kopf bei meinen Spielern nicht mitgespielt“. Dennoch hat man mit dieser eher schlechten Leistung zwei Sätze nur knapp verloren, dies sollte Hoffnung für die nächsten Spiele machen. „ Letzte Saison hätten wir solch ein Spiel noch umgebogen, doch in der Landesliga weht ein anderer Wind“, so ein konsternierter Kapitän Jörg Stiefler.
Nun gilt es, die Köpfe freizubekommen, denn schon am Samstag geht es zum nächsten Auswärtsspiel nach Markkleeberg. Das dieses Spiel allesandere als leicht wird, zeigt die Tatsache, dass die Randleipziger mit einem souveränen 3:0 Sieg gegen Hoyerswerda gestartet sind.